Vereinsvorstellung
: SC Hofstetten will diesmal in der Verbandsliga bleiben

AnzeigeIm kleinen KInzigtal-Ort ist in der kommenden Saison wieder Verbandsligafußball zu sehen. Die erste Spielzeit ohne Anführer Marco Petereit steht an.
Von
Janosch Lübke
Hofstetten
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Spielausschuss Michael Kornmaier (von links), Team-Manager Kiki Sanchez und Trainer Timo Kinast begrüßen die Neuzugänge Gregor Ruf, Jona Neumaier, Hendrik Kempe, Louis Mayer, Jannis Nohe, Carlo Lehmann, Paul Wörner und Manuel Buchholz in Hofstetten. Co-Trainer Normen Armbruster und Sportvorstand Severin Witt (beide links im Bild) freuen sich ebenfalls über die Verstärkungen.

Spielausschuss Michael Kornmaier (von links), Team-Manager Kiki Sanchez und Trainer Timo Kinast begrüßen die Neuzugänge Gregor Ruf, Jona Neumaier, Hendrik Kempe, Louis Mayer, Jannis Nohe, Carlo Lehmann, Paul Wörner und Manuel Buchholz in Hofstetten. Co-Trainer Normen Armbruster und Sportvorstand Severin Witt (beide links im Bild) freuen sich ebenfalls über die Verstärkungen.

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Die Kicker aus Hofstetten sind zurück in der Verbandsliga. Der Aufstieg war eine klare Angelegenheit, denn in der Endabrechnung hatte der Meister satte zehn Zähler Vorsprung auf Verfolger Durbachtal.

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Zwar bot Durbachtal die leicht bessere Offensive und schoss drei Tore mehr, aber die Weisheit, dass die Offensive Spiele gewinnt und die Defensive Meisterschaften bewahrheitete sich auch in der abgelaufenen Landesligasaison. Hofstetten kassierte in 30 Spielen nur 20 Treffer und war damit das klare Nonplusultra der Klasse.

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Direkte Duelle gegen Durbachtal ausgeglichen

Die direkten Duelle gegen Durbachtal verliefen ausgeglichen: Auf eigenem Platz hatte Hofstetten im Oktober beim 3:0 klar die Nase vorne, auswärts gab es im April allerdings eine ebenso klarer 0:4-Pleite.

Schon in der Saison 2017/2018 und dann wieder in der Runde 2022/2023 war der SC Hofstetten Verbandsligist. Insgesamt gelang schon drei Mal der Aufstieg, aber anschließend noch nie der Klassenerhalt. Das Ziel, diesmal in der Verbandsliga auch zu bleiben, ergibt sich in der kleinen Gemeinde daher nahezu von selbst.

Nach der souveränen Meisterschaft in der Landesliga ist das Team in allen Mannschaftsteilen stark genug besetzt, um dieses Ziel auch zu verwirklichen. Helfen sollen dabei die Neuzugänge. Neu in unserem Kader sind Manuel Buchholz, der vom SV Hausach gekommen ist, Paul Wörner vom SV Stadelhofen sowie Hendrik Kempe vom SV Mühlenbach.

Marco Petereit hinterlässt in Hofstetten eine Lücke.

Marco Petereit hinterlässt in Hofstetten eine Lücke.

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Hinzu kommen mit Lukas Wälde, Jona Neumaier, Jannis Nohe, Carlo Lehmann, Louis Mayer, Marius Huber und Gregor Ruf Spieler aus der eigenen Jugend nach.

Chef-Trainer Timo Kinast sowie der vom TuS Kinzigtal neu gekommene Co-Trainer Normen Armbruster studieren in der aktuell laufenden Vorbereitung verschiedene Spielsysteme ein, um variabel auf jeden – der nun deutlich stärker einzuschätzenden – Gegner auch entsprechend im Spiel reagieren können.

Das Trainerteam tüftelt zudem aus, wie nach dem Abgang von Torjäger und Trainer Marco Petereit die Besetzung der Sturmreihe aussehen soll.

Die Vorbereitung in Hofstetten läuft aktuell sehr gut. Noch sind keine größeren Verletzungen zu beklagen und es bleibt auch noch etwas Zeit, um am letzten Feinschliff im Training zu arbeiten.

Die erste Saison ohne Petereit, noch dazu in einer höheren Spielklasse, wird in Hofstetten mit Spannung erwartet. Die Legende des Offenburger FV hatte den Verein in der Messestadt, für den er in 391 Spielen 160 Tore erzielt hatte, im Sommer 2024 in Richtung Hofstetten verlassen.

Der mittlerweile 37-Jährige sah sich, trotz seines schon damals für einen Fußballer fortgeschrittenen Alters, durchaus noch in der Lage, auf hohem Niveau zu kicken. Beim SC Hofstetten zeigte der Spielertrainer auch schnell, dass es noch nicht zum alten Eisen gehört.

Petereit holt sich in seiner letzten Saison die Torjägerkanone

In seiner ersten Saison steuerte er gleich 20 Treffer für seine neuen Farben bei, was ihm Platz drei in der Torschützenwertung der Landesliga einbrachte. In der Spielzeit 2025/2026 baute Petereit dann keineswegs ab, sondern legte sogar noch nach. Seine 23 Treffer für Hofstetten wurden von keinem anderen Angreifer überboten und so holte sich der SCH-Spielertrainer in seiner letzten Saison die Torjägerkanone. Die Zahl 23 scheint für Petereit eine gute Marke für diese Auszeichnung zu sein, denn in der Saison 2021/2022 war er, damals noch für Offenburg, der beste Torschütze der Verbandsliga gewesen – ebenfalls mit 23 Treffern. Ihn nun zu ersetzen ist die größte Aufgabe für den Aufsteiger aus dem Kinzigtal.

„Ihr habt unseren Verein auf und neben dem Platz geprägt, wichtige Momente geschaffen und mit eurem Engagement dazu beigetragen, dass der SC Hofstetten das ist, was er heute ist. Gemeinsam haben wir Siege gefeiert, Herausforderungen gemeistert und viele unvergessliche Erinnerungen gesammelt. Für euren weiteren Weg wünschen wir euch sportlich wie privat nur das Beste, viel Erfolg, Gesundheit und zahlreiche schöne Momente. Die Türen beim SC Hofstetten stehen euch jederzeit offen und ihr werdet immer ein Teil der SCH-Familie bleiben“, schreibt der SC Hofstetten bei Facebook zur Verabschiedung von Petereit und allen anderen Aktiven, die nun nicht mehr beim SCH mitwirken.

Im Pokal wartet gleich das Derby mit dem SV Schapbach

In drei Testspielen hat Hofstetten in der Vorbereitung bereits gute Eindrücke geliefert. Gegen die Sportfreunde Elzach-Yach gab es einen 4:1-Sieg, gegen den Oberligisten FC Teningen gerade einmal eine knappe 2:3-Niederlage und gegen den FC Emmendingen ein 5:1.

Bevor es im Pokal am 8. August – im Derby gegen den SV Schapbach – ernst wird steht am heutigen Samstag noch ein weiterer Test gegen den Verbandsliga-Absteiger SV Niederschopfheim an.

Zudem ist Hofstetten Ausrichter des Mode-Giesler-Cups, des traditionellen Vorbereitungsturnier der Vereine der Raumschaft Haslach. Das Turnier findet in der kommenden Woche von Montag bis Samstag im Waldseestadion statt. Gespielt wird am Montag, Dienstag und Mittwoch. Die Finalspiele inklusive einem Einlagespiel der SC-Frauen, sind für Samstag angesetzt. Am Freitagabend startet der Mode-Giesler-Cup der Altherren.

In der Liga ist der SC Hofstetten gleich zum Saisonstart mächtig gefordert, denn der SC Lahr ist für den Aufsteiger am 15. August der erste Gegner. Die Kicker von der Lahrer Dammenmühle gelten als einer der Top-Favoriten für den Aufstieg in die Oberliga.

In der abgelaufenen Spielzeit war der SCL schon sehr nah dran: In der Relegation gegen den FC Holzhausen kassierte das Team Sekunden vor Abpfiff den Ausgleich und verlor schließlich im Elfmeterschießen. Johannes Wirth, der einen ähnlichen Status in Lahr wie Petereit in Offenburg hat, vergab mit seinem letzten Ballkontakt für Lahr den entscheidenden Elfmeter.

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