Vereinsvorstellung
: FC Ettenheim-Altdorf wagt einen Blick in Richtung Landesliga

AnzeigeDer FC Ettenheim-Altdorf hat eine sehr erfolgreiche Premierensaison hinter sich. Den Aufstieg gab es nicht, der Kader sollte jetzt aber noch stärker sein.
Von
Janosch Lübke
Ettenheim
Jetzt in der App anhören
Die Kicker aus Ettenheim und Altdorf bejubelten in der abgelaufenen Saison 76 Treffer.

Die Kicker aus Ettenheim und Altdorf bejubelten in der abgelaufenen Saison 76 Treffer.

Horst Künstle

Knapp wurde der Relegationsplatz um den Aufstieg in die Landesliga in der vergangenen Saison verpasst. Nach einigen Ausrutschern auf der Zielgeraden blieb dem FC Ettenheim-Altdorf nur der undankbare dritte Tabellenplatz. „Sicher war das ärgerlich“, gibt Trainer Florian Ey offen zu. „Wenn man bis zum Schluss vorne mitspielt, dann möchte man auch so viel wie möglich mitnehmen.“

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

  • 20260723_160114_L_6949591LZ.jpg
  • 20260723_160114_L_6949639LZ.jpg
  • 20260723_160114_L_6950181LZ.jpg
  • 20260723_160114_L_6950503LZ.jpg

Die Stimmungslage war allerdings gemischt, denn es gab die Meinung, dass ein Aufstieg gleich im ersten Jahr der Fusion zwischen dem FV Ettenheim und dem FSV Altdorf vielleicht doch ein bisschen früh gekommen wäre. Ob das so wäre, weiß Ey nicht und nun ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen. „Aber wir sind Sportler und natürlich wollen wir immer das Bestmögliche erreichen“, gibt er zu Protokoll.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

  • 20260723_160114_L_6950626LZ.jpg
  • 20260723_160114_L_6950765LZ.jpg

Eine Tragödie sei der verpasste Aufstieg keinesfalls gewesen und so bereitet man sich guter Dinge auf die kommende Bezirksligasaison vor. Mit neuen Zielen ist Ey vorsichtig. „Dazu müssen wir erst einmal schauen, wie die Saison sich entwickelt“, sagt der Trainer. Klar würde der FCEA nur allzu gern die Top vier anpeilen und die Landesliga sei mittelfristig ebenfalls ein Wunsch. „Eigentlich müssten wir noch einmal etwas stärker sein als vergangene Saison“, sagt der Coach, der in seine zweite Saison geht.

Florian Ey (hinten) geht in seine zweite Saison als Cheftrainer der Spielgemeinschaft.

Florian Ey (hinten) geht in seine zweite Saison als Cheftrainer der Spielgemeinschaft.

Wolfgang Künstle

Vom SC Orschweier wechselt Jakob Schmidt in die Rohanstadt, Carsten Giedemann verlässt den SC Lahr in Richtung Ettenheim und Gabriel Nicoara von der A-Jugend des SV Niederschopfheim und Torwart Sebastian Bußhardt vom FV Herbolzheim vervollständigen das Quartett der Neuzugänge. Zudem kommen Kian Graefe, der vor einer längeren Fußballpause für den SC Kappel spielte, und Florian Zehner , der zuletzt für die SG Freiamt-Ottoschwanden auflief, in die Rohanstadt.

„Der offensiv flexibel einsetzbare Graefe war bereits gegen Ende der vergangenen Saison Teil unseres Teams und absolvierte die ersten Spiele im FCEA-Trikot. Dabei ließ er sein Potenzial bereits aufblitzen. Umso mehr freuen wir uns, ihn nun auch offiziell als Teammitglied vorstellen zu dürfen“, so der Verein auf Instagram. „Der 20-jährige Torwart ist gebürtiger Freiämter und durchlief seine komplette Jugend bei der SG Freiamt-Ottoschwanden. Nun schlägt er das nächste Kapitel seiner Fußballlaufbahn auf und wird künftig das Trikot des FCEA tragen“, heißt es im Instagram-Post des FC zur Verpflichtung von Zehner.

Pietrock, Jörger und Enderle wollen kürzer treten

Auf drei Routiniers wird Ey hingegen künftig wohl weitgehend verzichten müssen. Felix Pietrock, Fabian Jörger und Jens Enderle wollen altersbedingt kürzertreten.

Sorgen bereiten Ey auch Nicolas Schrempp, Maximilian Junele und Torjäger Michael Schwanz, die mit Verletzungen zu kämpfen haben, wobei der Trainer zuversichtlich ist, auf letzterem zum Saisonstart am 16. August zu Hause gegen Diersheim bauen zu können.

Als Hauptkonkurrenten um die Plätze an der Sonne sieht Ey vor allen Dingen den Zeller FV und den SV Rammersweier. Auch der SV Haslach zählt zu seinem Favoritenkreis.

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist das Ettenheimer Trainerteam sehr zufrieden. „Im Training zeigen wir eine hohen Intensität. Alle ziehen gut mit. Es geht in die richtige Richtung“, hält der Coach der Rohanstädter fest.

In zwei Testspielen blieben die Ettenheimer bislang unbesiegt. Erst gab es gegen den SV Sinzheim ein 2:2 und anschließend einen 5:0-Kantersieg gegen den FV Herbolzheim. Die Partie gegen den SV Kippenheim am Mittwoch war bis zum Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Bis zum Pflichtspielauftakt gegen den FV Unterharmersbach im Pokal am 1. August sind noch Tests gegen den TV Köndringen und den Offenburger FV vorgesehen.