TuS steigert sich: Altenheim macht es am Ende gegen Baden-Baden deutlich

Janis Waldmann (hier in einem früheren Spiel) und der TuS setzten sich durch.
Wolfgang Künstle- TuS Altenheim besiegt TVS Baden-Baden II 25:13 – nur vier Gegentreffer nach der Pause.
- Schlüssel: Torhüter Schäfer mit 13 Paraden, starke Defensive in der zweiten Halbzeit.
- SG Scutro schlägt HSG Dreiland 30:29 durch Bürkles Treffer in letzter Sekunde.
- HGW Hofweier verliert 29:31 gegen Freiburg-Zähringen II nach Führung und vielen Fehlern.
- HSG Nonnenweier/Ottenheim unterliegt Köndringen/Teningen II 30:31, Entscheidung kurz vor Schluss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Verbandsliga: TuS Altenheim – TVS Baden-Baden II 25:13 (12:9). Mit einer in den zweiten 30 Minuten immer stärker werdenden Leistung überwanden die Hausherren am Samstag in heimischer Halle die Baden-Badener Reserve. Nach dem 5:2 in Minute 13 erwischte der Riedverein eine miserable Phase, was der Gast zum 5:5 in Minute 16 konterte. „Da sind wir wieder in alte Muster verfallen“, sagte Trainer Robin Haller. Dann steigerten sich die Gastgeber merklich und fanden auf das patentierte 7:6-Spiel Badens-Badens immer wieder die richtigen Lösungen. Torhüter Schäfer parierte insgesamt 13 Bälle und war der Grundstein des Erfolgs. „Er hat vergangene Woche schon gut gehalten. Dieses Mal war es noch stärker“, lobte Haller. Drei Tore Vorsprung gab es zur Pause und danach legte Altenheim rasant weitere Steine in Richtung Sieg. „Wir haben nicht aufgehört. Mich hat die defensive Stärke in Hälfte zwei beeindruckt“, räumte Altenheims Coach ein. Lediglich vier Gegentreffer wurden in den zweiten 30 Minuten zugelassen.
TuS Altenheim: Henke, Schäfer; Pfaff 3, L. Waldmann 1, Wolpert 3, Pauli 2, Kircher 6/3, Gieringer 1, Biegert 1, Kugler 1/1, Arbogast, Funk 3, J. Waldmann 2, Marzluf 2.
SCHUTTERN. Landesliga: SG Scutro – HSG Dreiland 30:29 (12:14). Zum dritten Mal schaffte Scutro einen Sieg in letzter Sekunde. Gegen Dreiland sah Trainer Gregor Roll eine resiliente Mannschaft, die sich allerdings erneut das Leben unnötig selbst schwer machte. In den ersten 30 Minuten hatten die Hausherren spielerische Vorteile, produzierten jedoch immer wieder „billige Fehler in technischer Hinsicht“, fand Roll. Die Gäste nutzten das immer wieder aus, sodass die Gastgeber mit viel Aufwand Rückständen nachlaufen mussten. Zur Pause lag die SG hinten. Das Fehlen von Rückraum-Alternativen wie Leon Tränkle und Benjamin Metzger machte sich schmerzlich bemerkbar. Ein Schockerlebnis war, als Jasper Adam des Feldes verwiesen wurde. „Das hat unseren Matchplan zusätzlich über den Haufen geworfen. Aber der Kader hat erneut gezeigt, dass er viele Rückschläge gemeinsam wegsteckt“, hob Roll hervor. So kam die Mannschaft von der Schutter, um einen nie aufsteckenden Nick Dittrich, wieder ins Spiel. „Wir waren spielerisch stärker, haben den Gegner durch unsere Fehler allerdings im Spiel belassen. Das müssen wir unbedingt besser machen“, benannte der Trainer die aktuell auftretende Hauptschwäche seiner Spieler. Dreiland wollte den Sieg ebenso wie Scutro und elf Sekunden vor dem Ende stand es 29:29. Im letzten Angriff ging Roll volles Risiko, nahm den Torhüter raus und setzte den siebten Feldspieler ein. Der Angriff wurde geduldig ausgespielt, bis Joshua Bürkle in der Schlusssekunde den Siegtreffer erzielte.
SG Scutro: J. Eble, Hermann; Adam 1, Schrempp 3, Bürkle 5, Lischke 2, Dittrich 12/6, N. Eble 4, Oswald, Winter 1, Rubin 2, Spengler, Sälinger.
HOFWEIER. Landesliga: HGW Hofweier – TSV Alemannia Freiburg-Zähringen II 29:31 (14:16). In einer Begegnung, die durch viel Auf und Ab geprägt war, kassierte Hofweier die erste Saisonniederlage. „Wir haben den Start vollkommen verschlafen und waren mit dem Kopf erst nach den ersten zehn Minuten präsent“, sagte Luca Barbon vom HGW‑Trainerteam. Mit dem 6:6 in Minute 13 schien der Pfad wieder geebnet, doch das Auf und Ab blieb bis zum Pausenrückstand von zwei Treffern erhalten. „Wir hatten nicht den Zugriff in der Abwehr und haben im Aufbau und der Offensive zu viele Fehler gemacht“, skizzierte Barbon. Die zweite Hälfte begann wieder mit einem Auf und es gelang eine 22:19-Führung in der 46. Minute. „Zu dem Zeitpunkt haben wir uns selbst den Boden unter den Füßen weggezogen. In dieser Liga genügt es nicht, Spiele mit nur 80 Prozent abspulen zu wollen. Den Vorwurf müssen wir uns machen“, kritisierte Barbon. So kamen die Gäste aus dem Breisgau wieder zurück und glichen beim 23:23 neun Minuten vor dem Ende aus. Danach verstrickte sich der HGW weiter in unnötigen Fehlern, während der TSV nochmals Tempo ging und am Ende die Partie knapp für sich entschied. „Das wird uns eine Lehre sein. Wir müssen cleverer werden“, schloss Barbon.
HGW Hofweier: Hechinger, Eckenfels; Askin 1, Isenmann 3, Glindemann 7/1, M. Mattes 4, Spraul, Rudolf 1, Groh 2, Buchholz, Isen 4, U. Mattes 3, Kühne 4, Himmelsbach.
OTTENHEIM. Landesliga: HSG Nonnenweier/Ottenheim – SG Köndringen/Teningen II 30:31 (14:15). Das Spiel wurde erst neun Sekunden vor Schluss entschieden. Die Gastgeber standen am Ende ohne Punkte da, was nach einer gleichwertigen Leistung umso bitterer war. Anteilig lag die HSG meist hinten, überwand aber auch einige Rückschläge und Rückstände während der 60 Minuten. Bis zum 8:8 in Minute 14 begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, ehe vier Minuten später HSG-Stütze Hannes Emrich des Feldes verwiesen wurde. Bei einem falsch ausgeführten Gästefreiwurf rückte Emrich regelgerecht raus, wurde jedoch mit zwei Minuten bedacht. Das begleitete er emotional, was zu dritter Zeitstrafe und Ausschluss führte. Dennoch kämpften sich die Gastgeber wieder zurück und verkürzten das 11:14 in Minute 25 bis zur Pause noch auf einen Treffer. Beide Mannschaften schenkten sich auch im zweiten Durchgang nichts. Auch die SG musste in Form eines Feldverweises in Minute 47 Federn lassen. In dieser Phase „haben wir uns dann vier bis fünf Freie genommen, die nicht untergebracht wurden“, beschrieb Felix Gässler vom HSG‑Trainerteam. Der letzte SG-Wurf war qualitativ hochwertig platziert, wie auch Gässler hinterher einräumte.
HSG Nonnenweier/Ottenheim: Haag, Ritter; Oberle 10/6, Maurer 3, Hug 8, Hasemann 1, Reith 2, Hamm 2, Wenz, Stahl 2, Höck, Lederle 2, Emrich.
OTTENHÖFEN. Verbandsliga: ASV Ottenhöfen – SG ERA 30:21 (17:10). Nur in der ersten Viertelstunde konnten die Gäste in Ottenhöfen mithalten. „Wir haben anschließend zu viele Fehler gemacht und unsererseits viele gute Gelegenheiten liegen lassen. Unsere Fehler haben den Gegner zu Gegenstößen und leichten Treffern eingeladen, auf die der ASV immer wieder spekuliert“, brachte es SG-Trainer Nico Vollmer auf den Punkt. Bereits zur Pause gab es einen Abstand von satten sieben Treffern.
Vollmer reagierte zur zweiten Hälfte und stellte die Abwehr von 5:1 auf 6:0 um. Im Ergebnis lief es zunächst etwas besser für ERA. „Dann aber haben sich die Muster der ersten Halbzeit leider wiederholt, mit Fehlpässen, der nicht mehr so präsenten Abwehr und einfachen ASV‑Treffern“, so Vollmer. „Wir sind nun unter Zugzwang. Kommende Woche gegen Oberkirch müssen wir liefern“, schloss Vollmer.
SG ERA: Adler, Chaloupka; Volz, Mager, Maurer, Birkle 1, Klausmann 5, Hummel 2, Schnitzer 3, Mix, Motz 2, Klein 4/3, Kaufmann 4, Gencer.