Trendwende glückt: Torfest endet zugunsten des HTV Meißenheim

Jannik Hasemann setzt sich für Meißenheim entschlossen durch.
Wolfgang Künstle- Regionalliga-Handball: Meißenheim schlägt Ostfildern 43:39 nach 22:22 zur Pause.
- Rasantes Spiel mit über 80 Treffern – HTV nutzt eine Überzahl und legt entscheidend vor.
- Zander pariert stark, Wöhrle überzeugt defensiv, Zürcher und Haag treffen in der Schlussphase.
- Zweite Partie: Willstätt/Hanauerland gewinnt in Unterensingen 28:27 nach 17:14 zur Halbzeit.
- Cotic mit 9/3 am treffsichersten, Karic erzielt das späte Siegtor in hitziger Endphase.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Regionalliga: HTV Meißenheim – HSG Ostfildern 43:39 (22:22). Erneut verlief eine HTV-Partie dramatisch. Im Gegensatz zu den vorherigen drei Niederlagen überstand der Aufsteiger die knappen Phasen letztlich erfolgreich und ließ die HSG Ostfildern erfolgreich hinter sich. 44 Treffer alleine in den ersten 30 Minuten veranschaulichten das immense Tempo gegen „eine junge Mannschaft, die unübersehbar Bock darauf hatte, hier offensiv mitzuspielen“, wie es HTV-Trainer Christoph Baumann empfand. Seine Mannschaft führte zeitig mit 13:11 nach 16 Minuten, doch die Gäste holten kaum Luft, geschweige denn waren sie durch Gegentreffer nachhaltig zu beeindrucken. „Sie haben einfach immer weitergemacht“, kennzeichnete Baumann. Nach dem 16:12 verfiel man wieder in die Abläufe der vergangenen Wochen. „Obwohl wir offensiv wieder recht rund und zwingend unterwegs waren, haben wir defensiv zu wenige Bälle erobert. Wir hätten klarer vorn liegen können“, ordnete Meißenheims Trainer ein.
Zwar startete der Riedverein weiterhin führend in die zweite Hälfte, wurde dann aber doch wieder bei weiterhin hohem Tempo gestellt. „In fünf Minuten kann auf diesem Niveau, wie man mehrfach in diesem Spiel sehen konnte, sehr viel geschehen“, skizzierte Baumann. Nach dem 28:28 in Minute 40 war wichtig, dass der HTV eine Überzahl günstig nutzte, um wieder vorzulegen. Nach dem 34:29 in Minute 45 schien Entspannung angesagt, doch die HSG schloss wieder bis auf zwei Treffer auf. Meißenheim durfte sich nicht zu sicher sein, zumal Jannik Hasemann beim Stand von 37:34 in Minute 53 vom Feld flog. Ostfildern blieb bis auf zwei Treffer dran, ehe Paraden von Mirco Zander im Tor, das Engagement Moritz Wöhrles in der Abwehr sowie Treffer von Max Zürcher und Felix Haag die Meißenheimer Mannschaft zum Sieg trugen. „Wir hatten heute mehr Alternativen und haben auch immer wieder nachgelegt“, urteilte Baumann zufrieden.
HTV Meißenheim: Zander, Ockenfuß; Ehret 5/2, Zürcher 10/1, Huser 2, Leppert, Funke 1, Wöhrle, Haag 6, Schröder 4, Haffner, Velz 7, Weiser 2, Hasemann 2, Ammel 4.
UNTERENSINGEN. Regionalliga: SKV Unterensingen – HSG Willstätt/Hanauerland 27:28 (17:14). Dank starker letzter zehn Minuten verließen die Gäste Unterensingen mit beiden Punkten im Gepäck. Vor rund 300 Zuschauern verliefen die ersten zwölf Minuten bei heißer Atmosphäre ausgeglichen, ehe der Aufsteiger, der von einer Überzahl als auch einem verworfenen Siebenmeter Lennart Cotics profitierte, über 14:10 in Minute 24 vorn blieb. Trainer Ole Andersen nahm eine Auszeit, doch bis zur Pause blieb der Rückstand gegen den mitunter unorthodox spielenden Gegner bei drei Treffern. Um bei dem als heimstark geltenden Konkurrenten erfolgreich zu sein, hatte Andersen die Seinen zuvor bereits gewarnt.
Die Gäste stellten unmittelbar nach Wiederanpfiff dank energischer Ballgewinne und messerscharfer Abschlüsse den Ausgleich her. Doch nun meldete sich die Halle wieder und peitschte den SKV Unterensingen nach vorn. Bis zum 24:21 in Minute 46 erarbeiteten sich die Gastgeber wieder kleine Vorteile, weil man immer wieder geschickte Wege durch die Abwehr und zum HSG-Tor fand. Doch unter anderem zwei Treffer Cotics und zwei Elliot Regenerys ließen die Begegnung zugunsten der Gäste kippen. Andersen stellte seine Spieler während der nächsten Auszeit nochmals ein. Dennoch stand es nach 57 Minuten 27:27, ehe Luka Karic die weitere Führung gelang. Die abschließenden zweieinhalb Minuten verliefen hitzig, doch mit allem Einsatz, viel Geschiebe und Druck behielt die knappe Willstätter Führung bis zum Ende Gültigkeit.
HSG Willstätt/Hanauerland: Duchene, Zölle, Karic 3, Meder 1, Dodig 5, James 2, Regenery 3, Schade, Schmid 3, Harbi, Retz, Rebus, Alkic 2, Cotic 9/3.