Niederlage in Neuenbürg: HTV Meißenheim ist defensiv zu anfällig

Bastian Funke (hier gegen Neuhausen am Ball) und dem HTV reichten auch 39 Treffer nicht für Punkte.
Wolfgang Künstle- Regionalliga: HC Neuenbürg 2000 besiegte HTV Meißenheim mit 42:39 nach 19:22 zur Pause.
- Meißenheim traf oft, doch die Abwehr war in Schlüsselmomenten instabil.
- Nach 24:24 und 28:28 blieb es eng – erst kurz vor Schluss setzte sich Neuenbürg ab.
- Trainer Baumann kritisierte fehlende Stabilität und Cleverness in der Defensive.
- Bester Werfer des HTV war Velz mit 10 Toren; Ammel erzielte 8, Ehret 6/3.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Regionalliga: HC Neuenbürg 2000 – HTV Meißenheim 42:39 (19:22). In Neuenbürg unterlag Aufsteiger Meißenheim. Die Erkenntnisse aus der Niederlage fielen ähnlich wie vergangene Woche aus – offensiv stimmt die Richtung weiterhin, defensiv in den entscheidenden Situationen zumindest aktuell nicht.
In den ersten 30 Minuten war der Gast, der im Angriffsspiel seine Möglichkeiten weitgehend ausschöpfte, nach ausgeglichenem Start mit Zwischenständen von 7:7 nach zwölf und 11:11 nach 17 Minuten mindestens auf Augenhöhe. Zum Problem im Spielverlauf wurden neben einigen normalen Fehlermustern auch „reichlich blöde Gegentreffer, frei nach dem Motto: Pfosten, Rücken und ins Tor. Kombiniert man das mit den normalen Fehlern, kassieren wir zwei bis drei Treffer zu viel und machen offensiv dagegen wenig Fehler“, ordnete Gästetrainer Christoph Baumann ein. Nach dem 15:15 in Minute 22 setzte sich der Riedverein langsam ab und führte nicht unverdient nach der Hälfte der zu gehenden Distanz.
Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter wird schlechter
Dann aber zeichneten sich nach dem Seitenwechsel wieder jene Problemfelder ab, die den HTV bereits seit einigen Spielen begleiten. Während die Kontrahenten in diesen Phasen zu Beginn der zweiten Halbzeit zu ihren Stärken finden, hat Meißenheim Probleme, die Ordnung in der Abwehr zu halten. Das Zusammenspiel zwischen Torhütern und Abwehr erreichte nicht mehr die Stabilität der ersten 30 Minuten und auch der eine oder andere offensive Fehler schlich sich ins Gesamtbild ein.
Die Begegnung war nach dem 24:24 in Minute 36 und 28:28 in Minute 42 ausgeglichen, wobei der Gast meist unter Druck war. „Wir müssen, auch wenn ich mich nach vergangener Woche wiederhole, an der Stabilität arbeiten. Nach solch einer ersten Halbzeit wieder einen Bruch zu erleben und dann hinterherzulaufen, zeigt, dass wir noch klaren Steigerungsbedarf in dem Bereich haben“, suchte Baumann gar nicht erst nach Ausflüchten für die Niederlage.
Dennoch blieb Meißenheim beharrlich an Neuenbürg dran und erst nach dem 38:37 drei Minuten vor Schluss brach der Kontakt allmählich ab. „Bis zur 57. Minute war alles drin, aber es fehlt an Cleverness. Wir kassieren zu viele Treffer und erobern selbst zu wenige Bälle defensiv. Das geht auf die Dauer nicht gut“, stellte Baumann nüchtern fest.
HTV Meißenheim: Zander, Ockenfuß; Ehret 6/3, Zürcher 4, Huser 3, Leppert, Funke 2, Wöhrle, Haag, Schröder, Velz 10, Weiser 3, Hasemann 3, Ammel 8.