Knappe Niederlage
: 95 Prozent Leistung reichen HTV Meißenheim nicht

Lange agierte die Sieben aus dem Ried gegen Neuhausen auf Augenhöhe. Details fehlten dann aber doch, um auch Punkte in der Regionalliga zu verbuchen.
Von
Thorsten Mühl
Meißenheim
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Dustin Ammel wird von seinem Gegenspieler robust bearbeitet.

Dustin Ammel wird von seinem Gegenspieler robust bearbeitet.

Wolfgang Künstle
  • Regionalliga: HTV Meißenheim verlor zuhause gegen TSV Neuhausen/Erms mit 39:42.
  • Das Spiel war lange ausgeglichen, zur Pause führte Neuhausen mit 19:16.
  • Meißenheim kam mehrfach heran, zuletzt bis 37:38, brach aber in der Schlussphase ab.
  • Trainer Christoph Baumann sah zu viele Schwankungen und fehlende Effizienz in Schlüsselphasen.
  • Neuhausen hatte mehr Torhüterparaden und agierte konstanter über die zweiten 30 Minuten.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Regionalliga: HTV Meißenheim – TSV Neuhausen/Erms 39:42 (16:19). Erneut musste sich Aufsteiger Meißenheim geschlagen geben, dieses Mal in eigener Halle. Das 39:42 hinterließ den Eindruck einer Niederlage, „bei der viel mehr drin gewesen wäre. Aber wir haben in den entscheidenden Situationen heute vielleicht nur 95 Prozent Leistung abgerufen. Das reicht in dieser Liga gegen einen konstant spielenden Gegner nicht“, fand Trainer Christoph Baumann wenige Minuten nach Schlusspfiff.

Auch wenn der Start nicht ganz rund gelang, kam der Riedverein schnell wieder zurück. Über 4:4 nach zehn und 8:8 nach 16 Minuten verlief die Partie zunächst ausgeglichen. „Neuhausen hat größtenteils schon das gespielt, was wir erwarteten. Unser Problem war, dass wir es in dieser Phase trotz einer ausreichenden Anzahl von freien Abschlüssen nicht vermocht haben, uns ein Polster aufzubauen. Die Entwicklung des Spiels hätte das gewiss günstiger beeinflussen können“, sagte Baumann zur betreffenden Phase. Stattdessen erlaubte man sich einige schwächere Minuten mit vielen Fehlermustern, in denen der TSV bis zur Pause einen Vorsprung von drei Treffern anzulegen verstand.

Die zweiten 30 Minuten wiesen aus Gastgeber-Sicht zu viele Schwankungen auf. Während Neuhausen „beständig und konstant seinen Stiefel dargeboten hat, war es bei uns ein wenig zu viel des Aufs und Abs“, benannte Baumann einen der ausmachenden Unterschiede zwischen den Mannschaften. Eine kleine Serie brachte den Riedverein zum 25:26 in Minute 39 heran, doch wieder schlossen sich schwächere Minuten an. Neuhausen wies die Mehrzahl an Torhüterparaden auf und legte zum 27:32 in Minute 46 nach.

Kontakt reißt erst in der Schlussphase ab

„Es war ein komisches Spiel. Ich hatte auch in der zweiten Halbzeit das Gefühl, die bessere Körpersprache war bei uns. Möglichkeiten hatten wir auch da noch. Wir waren drei- bis viermal am Unentschieden dran. Doch umgehend lagen wir wieder drei bis vier Treffer zurück“, zeichnete Meißenheims Coach nach. Bis zum 37:38 in Minute 56 gaben sich die Ortenauer nie auf, ehe dann der Kontakt doch entscheidend abriss. „Wir haben nicht mehr zurückgefunden in ein Spiel, bei dem wir gefühlt ganz lange mit dabei waren“, bedauerte Baumann.

Schwabo Powerplay

Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.

HTV Meißenheim: Zander 1, Ockenfuß; Ehret 4/1, Zürcher 5/2, Huser 3, Leppert 1, Funke 2, Wöhrle, Haag 2, Schröder 1, Haffner, Velz 8, Bedard, Weiser 3, Hasemann 3, Ammel 6.