Keine Punkte nach Abstieg: DJK-Damen rutschen ans Tabellenende

Jana Kirner kommt für Offenburg immer besser in Form.
Horst Künstle- DJK Offenburg bleibt nach vier Spielen in der 3. Liga ohne Punktgewinn.
- Heim-Doppelspieltag: 4:6 gegen TuS Fürstenfeldbruck II und 2:6 gegen TSV Dachau II.
- Start gegen Fürstenfeldbruck stark, doch Einzel gingen an die favorisierten Gäste.
- Knackpunkte: Heuberger und Betz vergaben Matchbälle in entscheidenden fünften Sätzen.
- Kirner zeigt Formanstieg – knappe Fünfsatzniederlage gegen die bis dahin ungeschlagene Ernst.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
DJK Offenburg – TuS Fürstenfeldbruck II 4:6; DJK Offenburg – TSV Dachau II 2:6. Die erste Damenmannschaft der DJK Offenburg muss in der dritten Tischtennis-Bundesliga weiter auf die ersten Punkte warten. Auch am vergangenen Doppelspieltag vor heimischem Publikum gelang es den Ortenauerinnen nicht, ihre Negativserie zu beenden. Gegen die zweiten Mannschaften des TuS Fürstenfeldbruck und des TSV Dachau, deren erste Mannschaften jeweils in der ersten Bundesliga antreten, unterlag die DJK mit 4:6 und 2:6. Die Gastgeberinnen waren gegen beide bayerischen Teams als Außenseiterinnen in die Begegnungen gegangen. Fürstenfeldbruck hatte bis dahin lediglich einen Zähler abgegeben, Dachau war sogar noch ohne Punktverlust.
Besonders bitter aus Offenburger Sicht war, dass die außerordentlich starke Spitzenspielerin des TuS Fürstenfeldbruck, Yi-Ching Chu, in Offenburg ihr erstes Saisonspiel bestritt. Dennoch hatten die DJK-Damen gegen den favorisierten Gegner einen Punktgewinn in Reichweite. Der Start in die Begegnung hätte kaum besser verlaufen können: Beide Eingangsdoppel gingen über die volle Distanz und wurden jeweils im Entscheidungssatz gewonnen.
In den Einzeln zeigte sich anschließend allerdings die Klasse der Gäste. Hanna Farladanska musste sich zunächst Hanslick überraschend deutlich mit 1:3 Sätzen geschlagen geben, obwohl die ukrainische Spitzenspielerin der DJK als Favoritin in die Begegnung gegangen war. Gegen Chu war anschließend ebenfalls nichts zu holen. Jana Kirner verbuchte gegen Hanslick einen ungefährdeten 3:0‑Erfolg und stellte damit den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 4:4 her.
Petra Heuberger vergibt Matchbälle
Die Partien im hinteren Paarkreuz waren sehr umkämpft. Ramona Betz setzte sich in fünf Sätzen gegen die U15-Nationalspielerin Anna Walter durch und sicherte einen wichtigen Punkt. Auch Petra Heuberger lieferte sich mit Stefanie Felbermeier ein hochklassiges Duell. Nach zwischenzeitlichem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich die Spielertrainerin zurück und hatte im Entscheidungssatz sogar Matchbälle, musste sich letztlich aber knapp mit 13:15 geschlagen geben.
Jana Kirner ist nah an ihrer alten Stärke
Ebenfalls dramatisch verlief das zweite Einzel von Ramona Betz gegen Felbermeier. Auch hier hatte die Offenburgerin Matchbälle, nutzte diese jedoch nicht und unterlag mit 10:12 im fünften Satz. Beide Begegnungen waren von zahlreichen langen Ballwechseln und sehenswerten Aktionen geprägt. Mit etwas mehr Spielglück hätten beide Punkte in Offenburg bleiben können. Da anschließend Heuberger noch gegen Walter unterlag, stand am Ende eine äußerst unglückliche 4:6-Heimniederlage zu Buche.
Am Sonntag gegen den TSV Dachau II fiel das Ergebnis mit 2:6 deutlicher aus. Dabei gelang es den Gastgeberinnen zunächst, durch Farladanska/Kirner zumindest einen Punkt aus den Eingangsdoppeln mitzunehmen. In den anschließenden Einzeln verloren die Offenburgerinnen allerdings etwas den Faden und gerieten schnell ins Hintertreffen. Nur Betz punktete gegen Nachwuchshoffnung Sommer. Danach schaffte es die DJK nicht, die Entscheidung bis in den zweiten Paarkreuzdurchlauf des hinteren Paarkreuzes hinauszuzögern. Jana Kirner, die sich nach ihrer langwierigen Schulterverletzung wieder nah an alter Stärke präsentierte, lieferte sich mit der bis zu diesem Wochenende noch ungeschlagenen Emine Ernst eine hochklassige Partie, unterlag aber knapp im Entscheidungssatz, sodass der Schlusspunkt zur 2:6‑Niederlage gesetzt war.
Für die DJK-Damen steht nach vier Begegnungen in der dritten Bundesliga somit weiterhin kein Punkt auf dem Konto. Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga gilt es nun, positiv zu bleiben, weiter an sich zu arbeiten und von Spiel zu Spiel zu schauen. Die Leistungen und insbesondere die knappe Niederlage gegen Fürstenfeldbruck haben gezeigt, dass Möglichkeiten vorhanden sind, sich in dieser Liga zu behaupten.