Heimsieg schließlich deutlich
: Mehr Defensive zahlt sich für die Ettenheimerinnen aus

Die SG-Damen hatten vom Trainerteam gegen Ottersweier/Großweier eine 6:0‑Deckung verordnet bekommen. Diese wurde zunächst zu offensiv interpretiert.
Von
Thorsten Mühl
Ettenheim
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Antonia Wagner setzt sich für die SG-Damen durch.

Antonia Wagner setzt sich für die SG-Damen durch.

Wolfgang Künstle
  • Verbandsliga: SG Altdorf/Ettenheim siegte 30:23 – stärkere 6:0-Abwehr nach der Pause.
  • Chaloupka rügte zunächst zu offensive Deckung. Torfrauen und Thomann brachten Stabilität.
  • Oberliga: TuS Ottenheim gewann bei SG BBM Bietigheim 34:32 nach engem Spielverlauf.
  • Vogt traf elfmal für Bietigheim, doch Ottenheim nutzte Fehler und setzte sich spät ab.
  • A-Jugend Bundesliga-Vorrunde: Altdorf/Ettenheim verlor gegen Bensheim/Auerbach 28:34.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Verbandsliga, Damen: SG Altdorf/Ettenheim – SG Ottersweier/Großweier 30:23 (18:16). Die Gastgeberinnen feierten einen Heimsieg, der allerdings erst am Ende deutlichere Formen annahm. Bereits zur Pause gelang eine Führung, die für Trainerin Sabrina Chaloupka jedoch zu gering ausfiel. „Wir haben uns selbst unnötige Probleme bereitet. Angesagt war eine konsequente 6:0-Deckung, die auf dem Feld jedoch zu offensiv interpretiert wurde. Ottersweier hat das geschickt durch Einlaufen und Kreisanspiele genutzt und immer wieder Lücken gefunden, weil bei uns die Konsequenz fehlte“, kritisierte Chaloupka. Zwei Treffer Abstand boten beim Seitenwechsel einen trügerischen Vorteil.

Zur zweiten Halbzeit verordnete die Trainerin nach einer intensiven Pausenansprache ihrer Mannschaft mehr Konsequenz im 6:0‑Abwehrspiel. Das wurde verfolgt, auch wenn es nach 38 Minuten immer noch knapp zuging. Im Verlauf zeigte dann aber die größere Intensität im Defensivspiel Wirkung, zumal auch die Torfrauen Mia Kurz und Lisa-Marie Jebeili mit ihren Paraden Anteil an der wachsenden Führung hatten. Am Kreis sorgte Jette Thomann mit einer hundertprozentigen Abschlussquote für wichtige Treffer. Über 26:19 in Minute 45 setzten sich die Gastgeberinnen auf 28:21 neun Minuten vor dem Ende ab. Diese Führung wurde bis zum Ende konstant gehalten. „Man hat gesehen, welchen Unterschied es macht, in der Abwehr geschlossener zu stehen und mehr zu verschieben“, hielt Chaloupka fest.
SG Altdorf/Ettenheim: Kurz, Jebeili; Haffner, Wagner 7/1, Fucilli 2, H. Maurer 1, Bender, P. Maurer 1, Blank 1, Thomann 5, Stubert 7, Kienle 1, Huck 3, Burger 2.

BIETIGHEIM. Oberliga, Damen: SG BBM Bietigheim – TuS Ottenheim 32:34 (15:13). Die Gäste entschieden ein tempointensives, forderndes Spiel für sich, weil sie nie ihre Chancen aus den Augen ließen. Bereits in den ersten 30 Minuten wurde ein hohes Tempo auf beiden Seiten gegangen. Lena Vogt zog auf SG-Seite die Fäden und sorgte mit ihren variantenreichen Schlagwürfen immer wieder für SG‑Akzente. 7:7 nach 14 und 12:12 nach 25 Minuten lauteten die Zwischenstände, ehe die Gastgeberinnen mit einer Führung in die Pause gingen. „Wir begehen noch immer zu viele technische Fehler. Auch das hat uns in der ersten Halbzeit um eine bessere Ausgangslage gebracht“, beobachtete Gästetrainer Nico Baumann.

Das Hin und Her setzte sich in den zweiten 30 Minuten fort. 22:22 stand es nach 40 Minuten, wobei der TuS auf die Stärken Bietigheims Bezug nahm. Der Gegner stellte vom Kreisläuferspiel im Verlauf auf vier Rückraumkräfte um, „was uns insgesamt besser lag. So kamen wir auch wieder besser rein“, kennzeichnete Baumann. Vogt ließ man weitgehend gewähren und die elffache Torschützin hielt ihre Mannschaft weiterhin auf Kurs. „Sie war kaum zu stoppen. Wichtiger war aus unserer Sicht aber, die anderen Spielerinnen vom Toreschießen fernzuhalten“, beschrieb Baumann. Nach dem 26:26 in Minute 48 ging die Begegnung in die entscheidende Phase. Ottenheim verschaffte sich kleine Führungen, aber erst beim 31:33, rund 30 Sekunden vor Schluss, wurde das Spiel entschieden. „Für die Moral war der Sieg unglaublich wichtig. Hoffnung macht mir, dass die Verantwortung allmählich auf mehr Schultern ruht. Das werden wir diese Runde noch benötigen“, unterstreicht Baumann.
TuS Ottenheim: Viertel, Jäkel; M. Weide, Günther 1, R. Weide 1, Weiser, Matuschyk, Wanjek 1, Burgert 6/1, Kindlein 6/2, Spinner 4, Makelko 11, Baumann 4.

ETTENHEIM. Weibliche A-Jugend, Bundesliga-Vorrunde: SG Altdorf/Ettenheim – HSG Bensheim/Auerbach 28:34 (14:18). Gegen starke Gäste entwickelte sich für Altdorf/Ettenheim eine temporeiche Startphase mit viel Hin und Her. Bis zum 7:8 nach 18 Minuten blieb alles eng beisammen. Bensheim zeigte danach seine Stärken, weil sich die Gastgeberinnen einige Fehler zu viel leisteten. Deutlichere Formen nahm das an, als die SG in Minute 24 eine doppelte Unterzahl kassierte. Dann setzte sich die HSG klar ab und der Abstand blieb bis zur Pause annähernd gleich. „Da ist die Begegnung erstmals ein wenig gekippt“, bestätigte auch SG-Trainer Hendrik Schröder.

In den zweiten Abschnitt startete Altdorf/Ettenheim mit gleichem Feuer wie in den ersten 30 Minuten. Als problematisch erwies sich, „dass Chancen dafür bestanden, Bensheim ausreichende Probleme zu bereiten. Wir hatten auch entsprechend gute Ansätze in unserem Spiel. Diese Phasen wurden aber nicht lange genug konserviert, sodass sich der Gegner wieder befreite“, skizzierte Schröder. Seine Mannschaft kam auf 18:21 in Minute 38 und dank fünf Treffern in Folge auf 22:24 in Minute 44 heran. Eine Wende erschien kurzzeitig möglich. Doch nach einer Auszeit wirbelte Bensheim wieder. „Wir waren nicht stabil genug und zuweilen hat auch die Geduld gefehlt“, brachte es Trainer Schröder auf den Punkt. Nochmals verkürzte sein Team beim 27:31 vier Minuten vor dem Ende, ehe es wieder sechs Treffer Abstand waren. Starke und schwächere Phasen wechselten sich im SG-Spiel zu oft ab.
SG Altdorf/Ettenheim: Kurz, Trinidad; Reymann 15/6, Fucilli 1, Bender, Elger, Haffner, Spannagl, Stubert 5, Nowak, Esslinger 5, Luick 2, Braun.