Hammerlos für Ortenauerinnen: SC Sand trifft im DFB-Pokal auf Vizemeister VfL Wolfsburg

Auf die Sander Torhüterin Ilayda Icier dürfte im DFB-Pokal einiges an Arbeit zukommen.
Salih Semiz- SC Sand trifft in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg.
- Zuvor siegte Sand im Play-off gegen TSV Alemannia Zähringen klar mit 7:0.
- Das Spiel fand vor 500 Zuschauern statt, zur Pause stand es 1:0.
- Nach einem kuriosen Hand-Elfmeter fiel schnell die Entscheidung – drei Tore binnen 5 Minuten.
- Sand war letztes Jahr bis ins Viertelfinale gekommen, inklusive 3:2 gegen den 1. FC Köln.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Halbzeit lang wehrte sich der krasse Außenseiter am Sonntag nach Kräften, am Ende jedoch gewann der Zweitligist SC Sand standesgemäß mit 7:0 gegen die Frauen des TSV Alemannia Zähringen. Durch den Sieg im Play-off-Duell mit dem südbadischen Pokalsieger ziehen die Frauen des SC Sand in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein.
Dort kommt es zwischen dem 26. und 28. September 2026 zum Duell mit dem Erstligisten VfL Wolfsburg – der SC Sand hat Heimrecht. Das ergab die Auslosung im DFB-Campus in Frankfurt am Main am Montagmittag. Schon zuvor war klar, dass die Sanderinnen auf einen Bundesligisten oder einen der beiden Absteiger FC Carl Zeiss Jena und SGS Essen treffen werden.
Dass der SC Sand im DFB-Pokal auch als Zweitligist durchaus für eine Überraschung gut ist, bewiesen die Ortenauerinnen im Vorjahr, als sie sensationell bis ins Viertelfinale stürmten. Besonders in Erinnerung blieb der 3:2-Sieg gegen den Bundesligisten 1. FC Köln. Im Nachgang der Pokalsensation im Achtelfinale veröffentlichte der Verein sogar eine knapp zwölfminütige Doku auf seinem Youtubekanal.
500 Zuschauer beim Spiel im Breisgau
Am Sonntag dagegen blieb die Überraschung aus: Vor 500 Zuschauern blieb der Favorit gegen den Verbandsligisten lange geduldig, ehe sich dann in Durchgang zwei die Qualität des Zweitligisten durchsetzte. Zuvor hatte Melissa Ugochukwu in der 27. Minute die 1:0-Führung besorgt.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Gegenwehr der Zähringerinnen immer weniger. Besonders kurios: Der Elfmeter vor dem 2:0 wurde gepfiffen, weil eine Abwehrspielerin den kurzen Abstoß ihrer Torfrau in die Hand nahm. Milena Fischer verwandelte souverän (51.). Es war der Auftakt für torreiche Minuten: Pija Reininger (53.) und Christina Alp (55.) sorgten früh für die Entscheidung.
Trainer Jürgen Hartmann wechselt viel
Anschließend wechselte Trainer Jürgen Hartmann munter durch. An der Überlegenheit des höherklassigen Vereins änderte das jedoch nichts. In der Schlussphase fielen dann erneut drei Treffer im Minutentakt. Daniela Schwarz (79.), Maria Olsen (84.) und Kim Schneider in der 88. Minute sorgten für einen standesgemäßen 7:0-Erfolg des Zweitligisten, der in der ersten Hauptrunde gegen Wolfsburger nun krasser Außenseiter ist.