Fußball-Verbandspokal
: Schwierige Aufgabe für den SV Oberwolfach

Keine Zeit, sich allzu lange über die beiden verschenkten Punkte in Kehl zu ärgern: Bereits am Mittwoch um 18.15 Uhr muss der SV Oberwolfach im Pokal in Niederschopfheim ran.
Von
Jan Schmider
Oberwolfach
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Leon Weiß (links), Lukas Lehmann (rechts) und der SV Oberwolfach peilen die dritte Runde im SBFV-Pokal an.

Leon Weiß (links), Lukas Lehmann (rechts) und der SV Oberwolfach peilen die dritte Runde im SBFV-Pokal an.

Horst-Dieter Bayer
  • SV Oberwolfach tritt am Mittwoch um 18.15 Uhr im SBFV-Pokal beim SV Niederschopfheim an.
  • Nach 1:1 in Kehl ist Trainer Dirk Flaig mit der Leistung zufrieden, bemängelt aber Chancenverwertung.
  • Flaig erwartet einen dominanten Gegner und setzt auf abwartendes Spiel – Effektivität soll entscheiden.
  • Runde 1: Oberwolfach siegte spät 3:2 gegen den SV Oberkirch; Niederschopfheim zuvor 7:1 und 3:2 n. V.
  • Personallage mittelprächtig: Vier Spieler im Urlaub, vier kehren zurück; Priorität hat die Liga.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hätte man den Verantwortlichen des SVO vor dem Saisonauftakt gesagt, dass ihre Kicker nach den ersten beiden Landesliga-Spieltagen gegen die letztjährigen Tabellennachbarn aus Bühl und Kehl vier Punkte auf dem Konto haben, hätten wohl alle unterschrieben.

Nach dem Auswärtsspiel beim Kehler FV hadert man jedoch damit, dass der Dreier dort liegen gelassen wurde. „Mein Herz blutet immer noch, wenn ich an den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit denke“, gibt SVO-Trainer Dirk Flaig zu.

Dirk Flaig mit der Leistung zufrieden

Im ausgeglichenen ersten Durchgang hatte der Gegner etwas Ballbesitz, ohne jedoch zu einer Vielzahl an Chancen zu kommen. Der SVO war bei eigenem Ballbesitz oft etwas zu überhastet. „In der zweiten Hälfte haben wir die Räume besser genutzt und sind zu unerwartet vielen Möglichkeiten gekommen. Diese hätten wir zu mehr nutzen müssen als nur zu einem Tor“, bedauert Flaig.

Die Kehler bestraften den fahrlässigen Umgang des SVO mit seinen Torchancen und glichen kurz vor Schluss noch zum 1:1 aus. „Aber unter dem Strich war es trotzdem wieder ein guter Auftritt von uns“, so der Oberwolfacher Coach.

„Eine schwierige Aufgabe“

Am Mittwoch steht die zweite Runde im Südbadischen Verbandspokal auf dem Programm. Der SV Oberwolfach muss um 18.15 Uhr beim SV Niederschopfheim antreten.

„Eine schwierige Aufgabe, denn ich erwarte einen dominanten Gegner, der sich trotz des Abstiegs aus der Verbandsliga weiterentwickelt hat“, schätzt Dirk Flaig die Lage ein.

„Wir werden nicht auf Teufel komm raus versuchen, unser Ballbesitzspiel durchzuziehen, sondern eher abwarten. Wir müssen gut dagegenhalten, um zu bestehen. Und wenn sich Gelegenheiten bieten, sollten wir effektiv sein.“

Später Sieg in Runde 1

Die Oberwolfacher zogen durch einen späten, aber verdienten 3:2-Heimsieg gegen den SV Oberkirch in die zweite Runde ein. Die Qualifikationsrunde blieb den Schwarz-Weißen aufgrund der guten Liga-Platzierung letzte Saison erspart.

Niederschopfheim setzte sich in der Quali mit 7:1 beim FC Ottenhöfen (Kreisliga A im Bezirk Baden-Baden) durch und in der ersten Hauptrunde knapp mit 3:2 nach Verlängerung zu Hause gegen den Ligakonkurrenten SC Durbachtal.

Personallage mittelprächtig

Die Personallage für das Niederschopfheim-Spiel ist beim SVO mittelprächtig. Marc Heizmann, Nils Springmann, Roman Boser und Leon Weiß sind im Urlaub. Dafür kehren im Vergleich zum Ligaspiel in Kehl Lukas Springmann, Gabriel Schrempp, Nico Haas und Jonas Wolf wieder in den Kader zurück.

„Natürlich würden wir gerne eine Runde weiterkommen, aber Priorität hat die Liga“, stellt der Oberwolfacher Trainer klar. Dort empfängt seine Mannschaft am kommenden Sonntag um 17.15 Uhr dann den SV Oberkirch im Rahmen des dritten Landesliga-Spieltags.