Fußball-Verbandsliga: Hofstetten ist zu Gast beim FC Auggen

Luca Kehl gehört zu den wichtigen Antreibern im Hofstetter Mittelfeld und will mit seinem SC für die nächste Überraschung sorgen.
Werner Bauer- Hofstetten tritt am Samstag beim FC Auggen an, Anpfiff im Bidirex-Sportpark ist um 18:00 Uhr.
- Nach dem 2:1 gegen SC Lahr ist die Stimmung gut, alle Spieler sind fit und einsatzbereit.
- Trainer Timo Kinast: Mit eigener Qualität ist gegen jeden Gegner etwas möglich – Vorbereitung läuft.
- FC Auggen gilt als heimstark, spielte elf Jahre in der Verbandsliga und wurde zuletzt Dritter.
- Auggen mit vielen Neuzugängen: Fünf starteten beim 2:2 in Rielasingen-Arlen, weitere vier kamen rein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Stimmung nach dem 2:1-Erfolg gegen den Meisterschaftsfavoriten SC Lahr ist beim Sportclub immer noch grandios und nicht abgeklungen.
Denn erstmals in der Verbandsligageschichte des „Esszeh“ konnte der Sportclub sein Auftaktspiel gewinnen. Wenn das mal kein gutes Zeichen nach dem vierten Aufstieg ist.
„Der eine Sieg reicht nicht“
Die Hofstetter Trainer sowie die vielen Fans waren begeistert vom Auftaktspiel, und SC-Cheftrainer Timo Kinast hatte es angedeutet: „Wenn wir unsere Qualität auf den Platz bekommen, können wir jeden Gegner schlagen. Der eine Sieg reicht nicht, da müssen wir schon noch etwas nachlegen, wenngleich uns die Schwere dieses Auswärtsspieles bewusst ist.“
Kinast sprach auch von einer unheimlichen Heimstärke des nächsten Gegners, FC Auggen. „Da müssen wir alles reinwerfen. Aber wir werden uns gut vorbereiten.“ Beim Sportclub sind alle Mann an Bord, und alle freuen sich auf das nächste Duell in der höchsten Spielklasse Südbadens.
Doch das Gastgeber-Team von Cheftrainer Armin Jungkeit ist nicht irgendjemand. Der FC Auggen spielt seit elf Jahren ununterbrochen in der Fußball-Verbandsliga Südbaden und hat die letzte Saison – Achtung ! – mit Rang drei abgeschlossen.
Bemerkenswert war und ist auch, dass die Markgräfler in der Saison 2023/2024 als Vizemeister über die Relegation an die Türe zur Fußball-Oberliga angeklopft hatten. Interessant ist auch zu wissen, dass der SC Lahr und der FC Auggen zu den fünf dienstältesten Verbandsligisten gehören. Der SC Lahr wurde nun zum Auftakt mit 2:1 besiegt, Auggen gehört zum gleichen Kaliber – Ausgang offen, und die Aufgabe für die Kinzigtäler vielleicht noch schwerer.
Auggen stark verändert
Doch der Kader des FC Auggen hat sich gegenüber den letzten Jahren stark verändert. Beim 2:2 zum Verbandsligaauftakt am letzten Samstag in Rielasingen-Arlen standen fünf Neuzugänge in der Startelf.
Said Soulemané, vereinslos aus Frankreich, Stürmer Matti Roth vom FC St. Georgen, Milan Dischinger vom VfR Pfaffenweiler, Innenverteidiger Jakob Fangmeier aus Sandershausen und Verteidiger Jesse Agbozo von den Sportfreunden Elzach-Yach.
Auch vier weitere Neuzugänge wurden eingewechselt und erhielten die Chance, sich zu bewähren: Thai Bao Nguyen vom FV Lörrach, Sabahudin Ismaili von der U19 des SV Weil, Jack Emanunel Akuegwu vom FV Lörrach und Yanik Roth vom FC St. Georgen.
Die Neuen haben Qualität
Dies bedeutet, dass lediglich zwei Stammspieler aus der letzten Saison über 90 Minuten spielen durften. Es zeigt aber auch, dass die Neuen Qualität haben müssen, denn beim Ex-Oberligisten und letztjährigen Vierten Rielasingen-Arlen holt man nicht jeden Tag ein Unentschieden.
Der Sportclub muss sich aber vor keinem Gegner fürchten und versuchen, sein Spiel auf den Platz zu bringen. Mit viel Einsatz, dem Selbstbewusstsein aus der Lahrer Begegnung und effektivem Konterspiel könnte eine weitere Überraschung gelingen.
