Frühes Wiedersehen: Altenheims Frauen gelingt gegen Dreiland die Revanche

Emelie Sterner setzt für Altenheim zum Wurf an.
Horst Künstle- Landesliga: TuS Altenheim siegt gegen HSG Dreiland 27:22 nach 17:10-Pausenführung.
- Starke Abwehr und Torfrau Teufel legen Basis – Trainer sieht dennoch Verbesserungsbedarf.
- Verbandsliga: SG Altdorf/Ettenheim schlägt Mössingen 30:26 nach Umstellung auf Manndeckung.
- Alexa Müller wird kurz gedeckt, SG zieht auf 26:21 weg und bringt den Erfolg trotz Unterzahl heim.
- Landesliga: HSG Willstätt/Hanauerland gewinnt in Sinzheim 29:21 – fokussiert und mit Tempo.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Landesliga, Damen: TuS Altenheim – HSG Dreiland 27:22 (17:10). Ganz generell war TuS-Trainer Lukas Schade nach dem Revanche-Erfolg seiner Damen über die HSG Dreiland zufrieden. Dennoch bleibe aus seiner Sicht noch genügend zu tun, denn einige Ziele ließen sich während der 60 Spielminuten nicht wie gewünscht umsetzen. Die erneute Begegnung mit dem Absteiger, deren Hinspiel vor 14 Tagen in einem Remis mündete, verlief aus Sicht der Gastgeberinnen recht eindeutig. Basis war eine ansprechende Abwehrleistung, die es den „Feuervögeln“ schwer machte, zu einer ernsthafteren Bedrohung zu werden. Gerade Torfrau Theresa Teufel zeigte sich von einer starken Seite. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut und eine klare Führung von sieben Treffern zur Pause stand zu Buche. „Einstellung und Defensivleistung haben mir gerade in diesem Zeitraum gefallen“, merkte Altenheims Coach an.
Von diesem Abstand profitierten die Gastgeberinnen auch in den zweiten 30 Minuten. Das Spiel dümpelte mehr oder weniger vor sich hin. Über 25:20 in der 55. Minute wurde der Sieg nicht mehr infrage gestellt. Schade sah Details, die er in den Begegnungen noch verbessert sehen möchte. Zu stark in die Einzelheiten wollte er nicht gehen, sagte aber generell, dass sich insbesondere die Ruhe in den Abläufen noch verfeinern lasse. „Wir können uns noch steigern und wollen möglichst in den kommenden Wochen noch viele Punkte holen, um uns vom Tabellenende fernzuhalten“, hielt er fest.
TuS Altenheim: Teufel, Begerow; Kienzle 1, Hörnig 3, Boos 2, Wolf, Sterner 7/3, Jägle, Oertel 8, Schade 4, Kießle, Fahner 2, Ackermann.
ETTENHEIM. Verbandsliga, Damen: SG Altdorf/Ettenheim – SpVgg Mössingen 30:26 (15:15). Die Gastgeberinnen feierten am Sonntag in heimischer Halle nach intensiver und zehrender Begegnung einen Arbeitssieg. Die SG kam gut ins Geschehen, agierte in der Folge dann aber zu hektisch, sodass sich die Gäste wieder neu ausrichten konnten. Auch die Chancenverwertung ließ zu diesem Zeitpunkt der Begegnung zu wünschen übrig. Trainerin Sabrina Chaloupka nahm nach rund zehn Minuten folgerichtig eine Auszeit, um wieder Ruhe in die Aktionen ihrer Mannschaft zu bringen. Danach wurde es phasenweise wieder besser, allerdings bekamen die Ortenauerinnen Mössingens Dreh- und Angelpunkt Alexa Müller nicht in den Griff. Die nominell auf Rechtsaußen aufgestellte Kraft zog immer wieder mit schnellen Stößen in die Mitte. „Wenn man dann nicht schnell und konsequent an der Gegnerin war, wurde es prompt gefährlich“, skizzierte Chaloupka. Dennoch behauptete die SG eine 12:10-Führung in Minute 21, aus der bis zur Pause jedoch ein Unentschieden wurde.
Der Schlüssel zum Heimsieg war ein taktischer Kniff: Mit Beginn der zweiten 30 Minuten wurde Müller kurz genommen, was Mössingen die wichtigen Wege ins Zentrum verbaute. Fortan kam Altdorf/Ettenheim, das nun auch in der Abwehr immer besser zurechtkam, klarer zur Geltung und zog auf 26:21 in Minute 53 weg. Auch wenn die Gastgeberinnen angesichts kleinlicher Unparteiischer in den letzten zehn Minuten mehrfach in Unterzahl gerieten, ließ man sich nicht aufhalten und holte verdiente zwei Punkte. „Das war eine ganz starke Leistung mannschaftlicher Art, die mir gerade auch in spielerischer Hinsicht gefallen hat“, schloss Chaloupka.
SG Altdorf/Ettenheim: Trinidad, Jebeili; Wagner 6, Fucilli 1, H. Maurer 5, Bender, P. Maurer, Blank 1, Thomann, Stubert 7, Reymann 9/3, Kienle, Burger 1.
SINZHEIM. Landesliga, Damen: BSV Phönix Sinzheim – HSG Willstätt/Hanauerland 21:29 (12:17). Beim unmittelbaren Konkurrenten baute Gästetrainer Martin Valo vorwiegend auf seine erfahrenen Kräfte. Von Beginn an ließen die Hanauerländerinnen keinen Zweifel daran, dass es galt, beide Punkte zu holen. Über 0:5 nach sechs und 3:8 nach zwölf Minuten marschierte nur eine Mannschaft immer wieder voran, stand konzentriert in der Abwehr und legte ihre Treffer nach. „Wie fokussiert die Mannschaft agiert hat, war schön mit anzusehen. In der Abwehr wurde mit Biss agiert, mit Tempo gespielt und auch der Abschluss hat mir richtig gut gefallen“, zeigte sich Valo angetan. Über 10:16 in Minute 26 stand beim Seitenwechsel ein Abstand von noch immer soliden fünf Treffern zu Buche.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Regler nochmals nach oben gedreht. Über 17:26 in Minute 46 marschierte die HSG unbarmherzig weiter und wollte es dem Gegner zu keinem Zeitpunkt ermöglichen, sich wieder zu sortieren und neu ins Spiel zu finden. „Teilweise haben wir gewechselt, aber heute war nicht die Zeit und der Raum für Experimente. Wir benötigten diese Punkte unbedingt“, merkte Trainer Valo an. Über 19:29 vier Minuten vor dem Ende, ließ die HSG es etwas gediegener ausrollen. „Diese Vier-Punkte-Aufgabe haben wir souverän gemeistert und freuen uns über die ersten Zähler“, stellte Valo heraus.
HSG Willstätt/Hanauerland: Güner; Baldner 3, Christeleit 1, E. Joner 11/3, C. Joner 6, Schwörer, Bühler 7, Stahl, Skibba 1, Kambou, Quasmi, Wilhelm, Piechatzek.