Enges Spiel in Schuttern: SG Scutro siegt – ist die Angst aber bislang nicht ganz los

Maximilian Lischke steuerte für Scutro fünf Tore zum Sieg bei.
Horst Künstle- SG Scutro gewinnt das Derby gegen HSG Nonnenweier/Ottenheim 32:31 nach 15:16 zur Pause.
- Scutro dreht das Spiel nach 2:6-Start – Dittrich trifft 9-mal, Lischke steuert 5 Tore bei.
- Trainer Roll lobt Abwehr und Torhüter Jonas Eble, sieht aber weiter Angst vor Fehlern.
- HSG mit Oberle stark (9/2) und Reith auffällig, gleicht in Minute 58 zum 30:30 aus.
- TuS Altenheim II schlägt HGW Hofweier 28:26, TuS Altenheim siegt in der Verbandsliga 32:30.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Landesliga: SG Scutro – HSG Nonnenweier/Ottenheim 32:31 (15:16). Das Spitzenspiel entschieden die Gastgeber mit einem Treffer knapp für sich. Anfangs sah es danach gar nicht aus, denn die HSG führte in Minute acht mit 2:6. „Wir hatten uns viel vorgenommen, waren aber ultranervös und haben sehr viele Fehler im Aufbau produziert“, sagte SG-Trainer Gregor Roll. Erst nach zwölf Minuten glichen sich die Teams beim 7:7 wieder an. Scutro boten sich Möglichkeiten, doch die Begegnung verkehrte sich wieder ins Gegenteil. Der Gast legte bis zur Pause erneut vor, angetrieben durch einen nimmermüden Dominik Oberle und einen umsichtigen Pascal Reith. „Gerade Reith hat uns mit seinen starken direkten Duellen, seinen eigenen Abschlüssen, aber auch dem Auge für die Mitspieler große Probleme bereitet“, so Roll. „Unsere Nachlässigkeit war, dass wir, obgleich spielerisch besser, nicht mit einer größeren Führung in die Pause gehen. Rein vom Kopf her wäre das schon eine andere Ausgangslage in Hälfte zwei gewesen“, sagte Chris Berchtenbreiter vom HSG-Trainerteam.
Nach Wiederanpfiff gelang es Scutro, den gegnerischen Rückraum zunehmend besser in den Griff zu bekommen. „Gerade Oberle, der im ersten Abschnitt noch traf, wie er wollte, hatten wir später recht gut im Griff. Unsere Abwehrleistung war dann schon deutlich besser und mit Jonas Eble hatten wir auch den besseren Torhüter heute“, fand Trainer Roll. Am Ende reichte es zum knappen SG‑Sieg. „Wir arbeiten weiterhin am Selbstbewusstsein. Es herrscht nach wie vor viel Angst, Fehler zu begehen“, schloss Roll. Berchtenbreiter sah „uns spielerisch nicht schlechter. Aber von der Einstellung her war es nicht wie in den ersten Spielen.“
SG Scutro: J. Eble, Hermann; Adam, Tränkle 2/1, Bürkle 2, Lischke 5, Dittrich 9/4, N. Eble 3, Oswald 1, Winter 5, Metzger, Schrempp 4, Spengler, Rubin 1.
HSG Nonnenweier/Ottenheim: Haag, Ritter; Oberle 9/2, Maurer 1, Hug 2, Walz 1, Reith 6, Wenz 2, Stein, Höck, Breithaupt 1, Lederle 3, Emrich 2, Thier 4.
ALTENHEIM. Landesliga: TuS Altenheim II – HGW Hofweier 28:26 (14:14). Während die Gastgeber nach zuletzt schwachen Leistungen eine dringend nötige Reaktion zeigten, herrschte beim HGW Rätselraten, warum es aktuell in entscheidenden Situationen hakt. Altenheim führte nach zehn Minuten mit 8:3. „Das war eine sehr überlegene Startphase, ehe wir Hofweier durch technische Fehler wieder ins Spiel geholt haben“, merkte Michael Cziollek vom TuS-Trainerteam an. Indes rätselte Luca Barbon vom HGW‑Trainerteam: „Das war zu emotionslos. Die ersten Minuten haben wir völlig verschlafen.“ Zunehmend wandelte sich die Begegnung zu einem ausgeglichenen Lokalvergleich.
Nach Wiederanpfiff schien die Begegnung allmählich zu kippen, denn Hofweier wirkte nun aktiver. „Es ist schwer nachvollziehbar, wie wir uns in dieses Spiel zurückkämpfen, um danach doch wieder in alte Muster zu verfallen“, monierte Barbon. Thomas Bauer und Tim Wolpert waren zwei der Namen, die auf Gastgeberseite jetzt mehr in den Blickpunkt rückten. Der unverwüstliche Torhüter-Routinier brillierte mit einigen wichtigen Paraden, während Wolpert den TuS mit seinen Treffern am Leben hielt. „Wir haben defensiv noch einmal zugelegt. Dazu haben die Spieler Verantwortung übernommen. Nur so geht es in dieser Klasse“, zeichnete Cziollek nach. „Wir haben uns zu viele Einzelaktionen genommen. Kleine Rückschläge sind zu schnell im Kopf und es fehlt dann an Selbstvertrauen“, zählte Barbon auf.
TuS Altenheim II: Bauer; Feindel, Waldmann 1, Heini 4, Wolpert 11/2, Lauer 1, Pauli 4, Schröder 1, Y. Mild 1, Girolt, Marzluf 2, A. Mild, Hauck 3, Moßmann.
HGW Hofweier: Kießle, Eckenfels; Neff, Askin, Glindemann 9/4, M. Mattes 4, Rudolf 2, Buchholz 3, Ehleiter 3, Isen, Hackhofer, U. Mattes 2, Kühne 3, Stark.
ALTENHEIM. Verbandsliga: TuS Altenheim – TV Oberkirch 32:30 (14:14). Ein intensives Spiel gab es in der Herbert-Adam-Halle, in dem die Gastgeber letztlich verdient als Sieger das Feld verließen. Die ersten 30 Minuten stimmten Trainer Robin Haller nicht durchgängig zufrieden. Die Gäste versuchten zeitig, mit robusten Mitteln zum Tragen zu kommen. Das 4:6 nach elf Minuten wurde beim 9:9 in Minute 19 ausgeglichen und danach boten sich den Hausherren mehrfach Chancen zur Führung. „Wir haben insgesamt unter anderem einen Siebenmeter und drei Gegenstöße liegen lassen. Das Leben hätten wir uns insgesamt angenehmer gestalten können“, bemerkte Haller entsprechend. Zumal das eigene Kreisläuferspiel zu dem Zeitpunkt noch nicht wie gewollt funktionierte.
An dem ausgeglichenen Spiel änderte sich zunächst wenig. Nach 38 Minuten wurde ein 19:19 notiert. „Danach haben wir Oberkirch besser in den Griff bekommen und Peer Henke hat im Tor einige wichtige Bälle pariert. Aber es blieb dennoch eng, weil wir uns zunächst nicht absetzten“, so Haller. Altenheim musste reagieren, als Vincent Funk als auch Luis Waldmann im Laufe der zweiten Hälfte angeschlagen ausfielen. Oberkirch blieb im Spiel und schob sich in einer zunehmend hektischen Schlussphase nochmals auf 30:29 in Minute 55 heran. „Wir haben unsere Führung wegen Nachlässigkeiten, in ein paar Minuten weggeworfen. Das musste alles nicht sein“, kritisierte Haller.
TuS Altenheim: Henke, Schäfer; L. Waldmann 3/1, Wolpert 3, Pauli 3, Marzluf, Kircher 3/2, Gieringer 1, Biegert, Kugler 9/4, Funk 2, J. Waldmann 8.