19:14 in der Fremde
: Kadergröße ist für Lahrer im Ringerderby gegen Schuttertal der Trumpf

Auf einen der großen Höhepunkte in der Regionalligarunde wurde bei der RGL wie auch beim RSV hingefiebert. Der Favorit setzte sich durch.
Von
red/lüb
Schuttertal
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Giorgi Maisuradze (in Rot) siegt mit spektakulären Aktionen über Mihail Lapp.

Giorgi Maisuradze (in Rot) siegt mit spektakulären Aktionen über Mihail Lapp.

RSV Schuttertal
  • RG Lahr gewinnt das Regionalliga-Derby beim RSV Schuttertal mit 19:14.
  • Größerer Kader gibt Lahr Vorteile, RSV fehlt der verletzte Tomi Hinoveanu.
  • Schlüsselduelle: Maisuradze siegt 16:9 gegen Lapp, Remel holt 8:0 im Schwergewicht.
  • Lahr punktet klar über Schell, Umkhadjiev, Guidea und Fricatel – Sieg früh entschieden.
  • RSV-Coaches betonen Umstellungen und blicken auf die Rückrunde, Fans bleiben fair.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Regionalliga: RSV Schuttertal – RG Lahr 14:19. Der Tabellenführer wurde seiner Favoritenrolle im Lokalderby gerecht. Die Gästestaffel profitierte von ihrem größeren Kader, der ihnen in mehreren Gewichtsklassen deutliche Vorteile verschaffte. „Wir mussten uns in der Vorbereitung entscheiden, welchen unserer ausländischen Athleten wir einsetzen, und haben diese Variante gewählt“, so Gästetrainer Julian Steinbach. Für den RSV kam es in dieser Woche ganz bitter, denn mit Tomi Hinoveanu, der sich verletzt hatte, fehlte eine tragende Säule im Derby. Die Staffel musste in mehreren Gewichtsklassen umbesetzt werden.

„Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Wir hatten keine weiteren Optionen. Natürlich sind wir enttäuscht, aber wir sind trotzdem im Soll und bereiten uns auf die Rückrunde vor, die uns besser liegen sollte“, so Trainer Viorel Ghita.

Obwohl es nur in vier Gewichtsklassen richtig zur Sache ging und die restlichen Begegnungen aufgrund der deutlichen Überlegenheit der jeweils siegreichen Athleten schnell beendet waren, tat dies der Stimmung in der voll besetzten Festhalle in Schuttertal keinen Abbruch. Bemerkenswert war, dass die RSV-Fans auch dem unterlegenen Athleten und dem Team mit ihren Anfeuerungen den gebührenden Respekt erwiesen. Was Giorgi Maisuradze (57 Kilogramm, Freistil) und Mihail Lapp auf der Ringermatte veranstalteten, war wie von einem anderen Stern und für sich alleine schon das Eintrittsgeld wert. Am Ende stand ein gefeierter 16:9‑Punktesieg von Maisuradze, der mit zunehmender Kampfdauer das Geschehen auf der Matte diktierte. Im Schwergewicht bestimmte Wladimir Remel von Beginn an das Kampfgeschehen. Er drängte Calvin Keil sofort in die Defensive und sammelte kontinuierlich seine Wertungen. Sein 8:0‑Punktesieg, der drei Mannschaftspunkte einbrachte, war ungefährdet. Danach schlug die Stunde der RG Lahr. Eugen Schell wurde nach kurzer Zeit Überlegenheitssieger über den jungen Adam Mezhi (61 Kilogramm, griechisch-römisch). Anousch Gorzini (98 Kilogramm, Freistil) wehrte sich nach Kräften, hatte aber gegen den körperlich überlegenen und technisch starken Mohammad Umkhadjiev keine Chance. Mit einer schnellen Schulterniederlage von Felix Himmelsbach (66 Kilogramm, Freistil) gegen Ivan Guidea ging es beim Stande von 5:12 in die Halbzeitpause.

Ajub Mezhi ist auf verlorenem Posten

Nach dem Wiederanpfiff wurde Gheorghe Fricatel (86 Kilogramm, griechisch-römisch) Schultersieger über den übergewichtigen Erik Wasimiller, der den verhinderten Marc Fischer vertreten musste. Andreas Ams war in die Klasse bis 71 Kilogramm griechisch-römisch aufgerückt und musste gegen Mike Köln eine 1:11-Punkteniederlage hinnehmen. Die RG Lahr war damit fast am Ziel. Auch Luca Munz war eine Gewichtsklasse aufgerückt und traf bis 80 Kilogramm Freistil auf den stark eingeschätzten Luis Fening. Taktisch klug agierend und kampfstark bot der RSV-Athlet seinem Kontrahenten Paroli und sicherte sich in den entscheidenden Situationen die Punkte zu einem verdienten 4:2‑Punktesieg.

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In der Klasse bis 75 Kilogramm Freistil wurde vom RSV der junge Ajub Mezhi aufgeboten. Gegen den Top-Athleten Nicolay Kyriakov war er jedoch chancenlos und unterlag deutlich mit 0:16 Punkten. Die Gäste hatten damit den Sieg im wichtigen Derby für sich verbucht. Der Überlegenheitssieg von Luan Lauer (75 Kilogramm, griechisch-römisch) im abschließenden Kampf gegen Lukas Herbertshagen war damit bedeutungslos.