Swiss Indoors Basel
: "Wenn es jemand verdient hat, dann er" – Novak Djokovic huldigt Roger Federer

Im Rahmen der Swiss Indoors 2026 zollt Tennis-Weltstar Novak Djokovic dem Basler Respekt. Seinen jungen Konkurrenten will er im Turnier das Leben schwer machen.
Von
Hannes Brenneisen
Basel
Jetzt in der App anhören
Novak Djokovic ist bei den Swiss Indoors an Nummer vier gesetzt.

Novak Djokovic ist bei den Swiss Indoors an Nummer vier gesetzt.

Hannes Brenneisen
  • Djokovic lobt Federer und gratuliert zur Hall of Fame – „Wenn es jemand verdient hat, dann er.“
  • Er würdigt Wawrinka für Kämpfergeist und dessen späte Challenger-Teilnahmen.
  • Vor seinem Start in Basel zeigt sich Djokovic kämpferisch und ehrgeizig.
  • Er ist an Nummer vier gesetzt und trifft im Sechzehntelfinale auf Ugo Humbert.
  • Beginn der Partie ist am Mittwoch gegen 15 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Einen Tag, bevor Novak Djokovic zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder bei den Swiss Indoors aufschlägt, gab der Superstar im Rahmen einer Pressekonferenz  besondere Einblicke. Neben dem Schweizer Stan Wawrinka, der beim Basler Tennis-Turnier mit einer großen Zeremonie verabschiedet wurde, hatte der Serbe auch für Roger Federer lobende Worte übrig.

„Wir hatten keine richtige Beziehung abseits des Platzes – wir waren stets Rivalen. Ich hatte unglaublichen Respekt für Roger und habe ihn immer noch. Glückwunsch auch zur Hall of Fame. Wenn es jemand verdient hat, dann ist das er“, huldigte Djokovic seinem langjährigen Rivalen.

Auch für Wawrinka fand der 39-Jährige warme Worte: „Wir hatten große Duelle. Ich habe sehr viel Respekt für ihn – als Person und als Spieler. Für mich sticht am meisten heraus, dass er auch in den letzten drei, vier Jahren seiner Karriere an Challenger-Turnieren teilgenommen hat. Das – als dreifacher Grand-Slam-Sieger mit Olympia-Gold – sagt viel über seinen Charakter aus.“

Djokovic will den Youngsters Paroli bieten

Im Hinblick auf seinen eigenen Start ins Turnier zeigte sich der „Djoker“ kämpferisch. „Ich bin immernoch da und so ehrgeizig, wie jeder andere auch. Wenn mich jemand besiegt – gute Arbeit. Aber ich werde den Youngstern auf dem Platz keinen Spaziergang bieten. Sie müssen sich den Sieg verdienen.

Für Djokovic ist es nach 2009, 2010 und 2011 der vierte Auftritt bei den Swiss Indoors. Gleich im ersten Anlauf konnte er das Turnier gewinnen und arbeitete sich in den darauffolgenden Jahren in die absolute Weltspitze hoch. Über 8 Jahre bekleidete er insgesamt den ersten Platz der Weltrangliste im Herren-Einzel – Rekord.

Am morgigen Mittwoch duelliert sich der 39-Jährige, der als Nummer vier ins Turnier startet, im Sechzehntelfinale mit dem Franzosen Ugo Humbert. Beginn der Begegnung ist gegen 15 Uhr.