Ringer-Oberliga
: Ringer des TSV Kandern am Budenfest-Wochenende doppelt gefordert

Die RG Hausen-Zell und der KSV Rheinfelden gehen auswärts auf die Matten und wollen ebenfalls erfolgreich sein.
Von
Rolf Rombach
Kreis Lörrach
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Janis Wohlschlegel und der TSV Kandern wollen zuhause punkten.

Janis Wohlschlegel (links) und der TSV Kandern wollen zuhause punkten.

Hannes Brenneisen
  • TSV Kandern ringt zuhause und will nach dem Auftaktsieg erneut punkten.
  • KSK Furtwangen verlor 16:18 gegen SV Eschbach, trotz fünf Einzelsiegen.
  • Stärke der Kanderner liegt in den leichten Klassen – dort soll die Entscheidung fallen.
  • RG Hausen-Zell kämpft auswärts bei S.A. Gries, Maximilian Mond trifft auf Gnaze.
  • KSV Rheinfelden muss sich beim KSV Appenweier steigern, Startaufstellung hakte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Während der KSV Rheinfelden das Glück hat, das von ihm begründete Rheinfelder Trottoirfest immer am Wochenende vor Saisonbeginn abwickeln zu dürfen, gehört es beim TSV Kandern fast zum guten Ton, sowohl beim Budenfest als auch in der heimischen Sporthalle tatkräftig loszulegen. Im Gegensatz zum Fußball geht es aber beim Ringen nicht darum, „Buden“ zu machen, sondern zu punkten – im Einzelduell als auch mit der Mannschaft.

Nach dem Auftaktsieg wollen die TSV-Ringer den nächsten Erfolg einfahren. Gegner KSK Furtwangen zog in der Vorwoche gegen Aufsteiger SV Eschbach trotz fünf Einzelsiegen mit 16:18 den Kürzeren. Die Schwäche der Schwarzwälder ist die Stärke der Töpferstädter: die leichten Gewichtsklassen. Wie in der Vorwoche strebt die Zehn der Trainer Igor Pevtsov und Peter Wohlschlegel an, vor allem dort hoch zu punkten und damit die vorzeitige Entscheidung herbeizuführen.

Maximilian Mond vor schwerer Aufgabe

Nach dem klaren Heimsieg gegen den KSV Appenweier darf die RG Hausen-Zell wie die Kanderner zum ersten Auswärtsduell ins Elsass, wo es gegen S.A. Gries geht. Die wahrlich „schwerste“ Aufgabe wird dann Maximilian Mond vor sich haben. S.A.-Ringer Paul-Emmanuel Gnaze bringt nahezu das komplette Gewicht für das 130-Kilogramm-Limit mit. TSV-Schwergewichtler Daniel Weh punktete zwar als Erster, musste dann aber einige Punkte liegen lassen, ehe er mit dem Schlussgong auf 4:6 verkürzte.

Der KSV Rheinfelden glänzte zum Auftakt gegen Favorit RG Eiche Allensbach noch nicht mit seiner Aufstellung. Neben dem unbesetzten Schwergewicht war der Ringer bis 61 Kilogramm zwei Kilogramm zu schwer. Angesichts des beeindruckenden Eiche-Kaders noch verständlich, doch gegen den KSV Appenweier müssen die Rheinfelder nun zeigen, was sie können. Einige wurmt es noch immer, dass im Vorjahr der Rückkampf bei den Ortenauern verletzungsbedingt knapp verloren wurde – nach dem 20:15-Auftaktsieg.

Während der SV Eschbach kampffrei hat, empfängt Vizemeister Eiche Radolfzell den ASV Urloffen II zu dessen Saisonauftakt. Im vergangenen Jahr war die Reserve des Bundesligisten immer wieder für eine Überraschung gut und sicherte sich am Ende den dritten Tabellenrang. Zwar ist das Team nicht aufstiegsberechtigt, hat aber das Potenzial, so manches andere Team zu ärgern.