Hochklassiges Reitturnier in Schopfheim
: Vier Tage Pferdesport auf Sengelen

Das Schopfheimer Reitturnier lockt vom 13. bis 16. August mit Dressur und Springen bis zum schweren Klasse – S**-Springen mit Siegerrunde als Höhepunkt.
Von
Ulrich Nodler
Schopfheim
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Hans-Dieter Dreher

2025 im August war Hans-Dieter Dreher beim Schopfheimer Reitturnier der erfolgreichste Reiter der Großen Tour.

Uli Nodler
  • Schopfheimer Reitturnier auf Gestüt Sengelen: vier Tage Dressur und Springen bis S**.
  • Termin: Donnerstag, 13. August, bis Sonntag, 16. August – 37 Prüfungen geplant.
  • Höhepunkt am Sonntag: S**-Springen mit Siegerrunde, zuvor S*-Prüfungen ab Freitag.
  • Teilnehmende aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz starten mit Gastlizenz.
  • Auch Dressur bis Klasse S* und viele Wettbewerbe für Nachwuchs, Amateure und Teams.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vier Tage hochklassiger Pferdesport, Prüfungen für den Nachwuchs und die Amateure sowie anspruchsvolle Konkurrenz in Dressur und Springen: Von Donnerstag, 13. August, bis Sonntag, 16. August, wird das Gestüt Sengelen wieder zum Treffpunkt der Reitsportszene.

Beim großen Schopfheimer Reitturnier reicht das Programm bis in die schwere Klasse. Sportlicher Höhepunkt ist am Sonntagnachmittag die Springprüfung der Klasse S** mit Siegerrunde. Die traditionsreiche Veranstaltung hat sich über die Region hinaus einen Namen gemacht. Das zeigt auch das Einzugsgebiet: In zahlreichen Prüfungen sind Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Reiterinnen und Reiter aus Frankreich und der Schweiz mit entsprechender Gastlizenz zugelassen. Insgesamt stehen nicht weniger als 37 Prüfungen und Wettbewerbe auf dem Programm.

Donnerstag gehört den jungen Springpferden

Damit gelingt den Organisatoren der Spagat zwischen Spitzen- und Breitensport. Neben den S-Prüfungen bekommen Nachwuchsreiter, Amateure und junge Pferde ihre Bühne. Eröffnet wird das Turnier am Donnerstag mit den Nachwuchspferden. Springpferdeprüfungen der Klassen A**, L und M* bieten den Reitern Gelegenheit, ihre jungen Talente unter Turnierbedingungen vorzustellen.

Am Freitag zieht das Niveau weiter an. Neben Prüfungen der Klassen M und L steht bereits die erste Springprüfung der Klasse S* über 1,40 Meter auf dem Programm. Spätestens dann dürfte deutlich werden, welche Reiter-Pferd-Paare für die großen Entscheidungen des Wochenendes infrage kommen.

S-Springen ab den drei weiteren Tagen geplant

Die Springreiter dürfen sich auf eine anspruchsvolle große Tour freuen. Nach dem S*-Springen am Freitag folgt am Samstagnachmittag eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S* über 1,40 Meter. Am Sonntag wird noch einmal eine S*-Prüfung ausgetragen, bevor das große Finale wartet: die Springprüfung der Klasse S mit Siegerrunde über 1,45 Meter. Allein in dieser Prüfung werden 7000 Euro Preisgeld ausgeschüttet. Die besten Paare des Umlaufs qualifizieren sich für die Siegerrunde – dort werden Fehlerfreiheit, Tempo und Nervenstärke über den Turniersieg entscheiden.

Da der heimische Weltklassespringreiter Hans-Dieter Dreher nicht für die aktuell stattfindende Heim-Weltmeisterschaft 2026 in Aachen nominiert wurde, könnte es durchaus sein, dass sich der Eimeldinger für einen Start in Schopfheim entscheidet. Das Hauptspringreitteam in Aachen bilden Richard Vogel, Sophie Hinners, Daniel Deußer und Marcus Ehning. Ersatzreiter ist Christian Kukuk.

Dressurreiter bis Klasse S gefordert

Schopfheim ist allerdings keineswegs ein reines Springturnier. Auch die Dressur besitzt auf dem Gestüt Sengelen einen hohen Stellenwert. Am Samstag steht unter anderem eine Dressurprüfung der Klasse S* mit Kandare auf dem Programm. Eine weitere S*-Dressur folgt am Sonntagnachmittag. Damit können die Zuschauer auch in dieser Disziplin Pferdesport auf hohem Niveau erleben. Zuvor präsentieren sich die jüngeren Dressurpferde in Prüfungen der Klassen A, L und M. Hinzu kommen Dressurprüfungen für Amateure und Nachwuchsreiter.

Nachwuchs bekommt eine Bühne

Dass ein großes Reitturnier nicht nur aus schwerem Sport besteht, zeigen die zahlreichen Wettbewerbe für Einsteiger und Nachwuchs. Reiter-Wettbewerbe, Dressur-Wettbewerb, Springreiter-Wettbewerb und Stilspringen gehören schon seit vielen Jahren zum Programm. Am Sonntag dürfen schließlich auch die Jüngsten ran. Beim Führzügel-Wettbewerb geht es weniger um sportliche Höchstleistungen als um erste Turniererfahrungen und die Freude am Umgang mit dem Pferd. Damit decken die Schopfheimer vier Tage lang nahezu die gesamte Bandbreite des regionalen Turniersports ab.

Einen Akzent setzen die Organisatoren am Samstagabend. Beim Teamspringen treten Reiter unterschiedlicher Leistungsklassen gemeinsam an. Die Hindernishöhen reichen von 80 Zentimetern in Klasse E bis 1,10 Meter in Klasse L. Gerade dieses besondere Mannschaftsformat dürfte für Stimmung sorgen und bildet einen attraktiven Abschluss des dritten Turniertages.