Eishockey, DEL2
: Ernüchternder Testspiel-Auftakt für die Freiburger Wölfe

Zwei Spiele, zwei deutliche Niederlagen und insgesamt 14 Gegentore: Für den EHC Freiburg verlief der Start in die Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison alles andere als nach Wunsch.
Von
Ulrich Nodler
Freiburg
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Olafr Schmidt (EHC Freiburg, #35) im Gespräch mit Trainern an der Bande.

Freiburgs Goalie Olafr Schmidt (rechts) im Gespräch mit Trainern an der Bande.

TH Fotografie
  • Freiburger Wölfe starten mit zwei klaren Testspiel-Niederlagen und 14 Gegentoren.
  • 1:6 in Kaufbeuren: Ex-Wolf Eero Elo traf viermal, Fynn Ludwig erzielte Freiburgs Tor.
  • 2:8 gegen Bietigheim – Parker Bowles traf doppelt, doch die Steelers dominierten.
  • Defensive Abstimmung als Schwachstelle, Torhüter zeigten teils gute Szenen.
  • Nächster Test am Freitag, 19.30 Uhr: EHC Basel gastiert in der Echte-Helden-Arena.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem 1:6 am Freitag beim Oberligisten ESV Kaufbeuren mussten sich die Wölfe am Sonntag vor 1196 Zuschauern in eigener Halle den Bietigheim Steelers mit 2:8 geschlagen geben.

Ex-Wolf Eero Elo der Spielverderber

Besonders bitter verlief die Rückkehr nach Kaufbeuren, wo Freiburg in der vergangenen Saison noch die Playdown-Serie gewonnen und damit den ESVK in die Oberliga geschickt hatte. Ausgerechnet Ex-Wolf Eero Elo wurde beim Wiedersehen zum Spielverderber: Der Finne traf beim 6:1 gleich viermal. Freiburg hielt im ersten Drittel noch ordentlich dagegen und lag lediglich 0:1 zurück, brach danach aber ein. Den einzigen Treffer der Gäste und zugleich das erste Freiburger Tor der Vorbereitung erzielte Fynn Ludwig. Positiv: Neuzugang Christian Schneider zeigte im Tor trotz der sechs Gegentreffer mehrfach sein Können.

Freiburg gegen Bietigheim chancenlos

Auch gegen DEL2-Konkurrent Bietigheim wurde es zwei Tage später deutlich – obwohl die Wölfe diesmal einen Traumstart erwischten. Parker Bowles brachte Freiburg früh mit 1:0 in Führung. Doch die Steelers antworteten vehement: Mai Crnkic, Luca Franzese und zweimal Nolan Ritchie drehten die Partie auf 4:1. Bowles sorgte mit seinem zweiten Treffer noch vor der ersten Pause für das 2:4 und damit zumindest kurzzeitig für Hoffnung.

Danach spielte allerdings fast nur noch Bietigheim. Lois Spitzner und Matthias Pape erhöhten im Mitteldrittel, Maksim Hanzek und David Cerny machten im Schlussabschnitt das 8:2 perfekt.

– Die neu formierte Mannschaft befindet sich erwartungsgemäß noch in der Findungsphase, offenbarte vor allem in der Defensive und bei der Abstimmung deutliche Baustellen. Immerhin deutete Bowles mit seinem Doppelpack gegen Bietigheim bereits seine Torjägerqualitäten an.

Die nächste Gelegenheit zur Standortbestimmung bietet sich am Freitag (19.30 Uhr), wenn mit dem EHC Basel ein ambitionierter Schweizer Zweitligist in der Echte-Helden-Arena gastiert.