Downhill-DM in Todtnau
: Nina Hoffmann und Henri Kiefer dominieren am Hasenhorn

Zur Deutschen Meisterschaft trafen sich die besten Downhiller am vergangenen Wochenende in Todtnau. Die Favoriten ließen sich den Titel nicht nehmen.
Von
Joachim Hahne
Todtnau
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Henri Kiefer holte sich bei der Deutschen Downhill Meisterschaft in Todtnau den Sieg.

Henri Kiefer holte sich bei der Deutschen Downhill Meisterschaft in Todtnau den Sieg.

Joachim Hahne
  • Deutsche Downhill-Meisterschaft in Todtnau: Favoriten siegen am Hasenhorn.
  • Nina Hoffmann gewann in 3:40.216 Minuten und holte ihren sechsten Meistertitel.
  • Henri Kiefer fuhr Bestzeit in 3:09.650 Minuten – sein viertes DM-Gold.
  • Silber holten Karla Jörger und Marco Lamaris, Bronze Maxima Jaax und Lois Eller.
  • 163 Teilnehmende meldeten, Strecke galt als würdig – Rennen verlief ohne schwere Unfälle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die deutsche Sportwelt blickte am Wochenende erneut ins obere Wiesental. Nach der grandiosen Deutschen Biathlonmeisterschaft vor Wochenfrist auf dem Notschrei stand nun der Bikepark Todtnau im Interesse des sportlichen Geschehens. Sozusagen als „Geburtstagsgeschenk“ zum 30-jährigen Bestehen des Bikeparks duellierten auf der legendären Strecke am Hasenhorn die besten Downhiller im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft um Gold, Silber und Bronze.

Bei besten äußeren Bedingungen fanden die klassenübergreifend über 163 gemeldeten Grobstollen-Piloten aus dem In- und Ausland bei dem auch zum „Hot-Trail“ gehörenden Mountainbike-Rennen sehr gute Wettkampfbedingungen vor. „Von den Teilnehmenden haben wir das Feedback bekommen, dass die Strecke eine würdige Meisterschaftstrecke war, wohl die beste in Deutschland. Die Fahrer kamen durch die super Zusammenarbeit mit den Hasenhorn-Liften zu vielen Trainingsfahrten und hatten insgesamt eine sehr spannende und spaßige deutsche Meisterschaft 2026“, zog Noah Grossman, vom Ausrichter „2-cycle“ ein positives Fazit des MTB-Wochenende am Hasenhorn.

Favoriten lassen sich nicht bezwingen

Durch die etwas entschärfte Streckenführung in den gefährlichen Abschnitten verliefen die Wettkämpfe zur Freude der Organisatoren und Teilnehmer ohne größere Stürze und schwere Unfälle. Auf der 2.700 Meter langen Distanz vom Starthaus an der Bergstation des Hasenhorns sahen die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke sowohl bei den Frauen, wie auch den Männern Favoritensiege.

Für den „wilden Ritt“ über 450 Höhenmeter vom Hasenhorn hinunter ins Ziel auf 662 Metern Meereshöhe benötigte Nina Hoffmann bei den Frauen eine Fahrzeit von gerade einmal 3:40.216 Minuten zum Gewinn ihres insgesamt sechsten nationalen Meistertitels. Um knappe neun Sekunden zurück, überraschte die U19-Downhillerin Karla Jörger die Arrivierten mit dem Gewinn der Silbermedaille. Bronze ging an Maxima Jaax (3:53.979).

Henri Kiefer lässt der Konkurrenz keine Chance

Eine Klasse für sich war bei den Männern einmal mehr Henri Kiefer. Der 21-jährige Titelverteidiger und Downhill Vizeweltmeister von 2025 in Champéry fuhr in 3:09.650 Minuten zur Tagesbestzeit und seinem insgesamt vierten DM-Gold. Mit gebührendem Rückstand von 4.403 Sekunden sicherte sich Marco Lamaris in der Kategorie der Elitefahrer die Silbermedaille. Für eine Überraschung sorgte U19-Fahrer Lois Eller, der mit einer Laufzeit von 3:15.675 auf den Bronzeplatz fuhr.

Bei der abschließenden Siegerehrung auf dem Todtnauer Marktplatz durften sich die Downhiller über viel Applaus des Publikums freuen, wurden die Sieger und Platzierten zum Ausklang des Renn-Wochenendes gebührend gefeiert. „Wir danken der Stadt Todtnau und allen freiwilligen Helfern für die Unterstützung, ohne sie wäre dieses Event, was extrem herausfordernd zu organisieren war, überhaupt nicht möglich gewesen“, resümierte Noah Grossman zufrieden.