Leichtathletik-EM in Birmingham: Rosina Schneider wird Dritte, aber fürs Finale reicht es nicht

Im 100 Meter Hürden Halbfinale lief Rosina Schneider als Dritte ein und schaffte es knapp nicht ins Finale.
Sven Hoppe/dpa- 100 m Hürden: Rosina Schneider scheitert im EM-Halbfinale knapp am Finaleinzug.
- Sie wird Dritte in ihrem Lauf – zwei Hundertstel fehlten, 12,96 Sekunden bei Gegenwind.
- Zuvor Bestzeit im Vorlauf: 12,75 Sekunden, ungeplant gestartet und gewonnen.
- Weitere Deutsche: Lia Flotow Fünfte in 13,02; Franziska Schuster stürzt im zweiten Halbfinal.
- Schneider bleibt positiv – zweite EM, sie feiert ihren 22. Geburtstag auf der Insel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach ihrem ungeplanten Vorlauf, in dem Rosina Schneider aus Empfingen-Wiesenstetten ihre eigene persönliche Bestmarke knackte und in 12,75 Sekunden die Konkurrenz hinter sich ließ, durfte die 21-Jährige am Dienstagabend im Halbfinale bei der Leichtathletik-EM in Birmingham über die 100 Meter Hürden ran.
Im dritten Halbfinallauf war Schneider an der Reihe. Zuvor war in den beiden anderen Halbfinals auch jeweils eine Deutsche am Start. Im ersten war Lia Flotow (13,02) als Fünfte ins Ziel gekommen und im zweiten war die Deutsche Meisterin Franziska Schuster gestürzt.
Ins Finale zogen nur die jeweils zwei besten Läuferinnen ein und zwei über die Zeitregel. Neben Schneider im Halbfinale lief auch die Weltmeisterin Ditaji Kambundji aus der Schweiz. Es war also klar, dass es ein enges Rennen werden würde.
„Ich bin noch so jung“
Die Läuferin des TV Sulz war trotz eines starken Laufs über 12,96 Sekunden am Ende nur Dritte in ihrem Halbfinale.
„Ich habe alles gegeben, bin mit der Weltmeisterin gelaufen. Das ist schon mal sehr, sehr schön und da freue ich mich. Klar, man hätte die zwei Hundertstel noch irgendwo rausholen können. Mit so viel Gegenwind ist es natürlich erst mal schwierig“, haderte Schneider etwas mit den Bedingungen. „Aber ich bin happy. Es war meine zweite Europameisterschaft. Ich bin noch so jung, da kommt hoffentlich noch viel“, so die 21-Jährige mit Vorfreude.
Vor der EM hatte Schneider vor allem ihre Zeit im Auge. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit im Gepäck wird die Läuferin nun gemeinsam mit ihrer Familie ihren 22. Geburtstag noch auf der Insel feiern, wenn es zu einem Kurztrip nach London geht.

