Handball Oberliga: Dornstetten phasenweise mit zwei Spielerinnen auf dem Feld

Kurios: Teilweise waren nur noch Torhüterin Kim Winkler und eine weitere Spielerin auf dem Feld.
Klisch- SG Dornstetten gewann zuhause 31:24 gegen die HSG Walzbachtal nach holprigem Start.
- Nach 0:3-Rückstand stabilisierte sich das Team, zur Pause stand es 15:12.
- Kuriose Phase ab Minute 46 – wegen vieler Zeitstrafen zeitweise nur zwei Spielerinnen auf dem Feld.
- Torhüterin Kim Winkler glänzte mit vielen Paraden, auch in Unterzahl fiel ein SGD‑Tor.
- Trotz 19 Strafzeiten insgesamt hielt Dornstetten die Führung und baute sie bis zum Ende aus.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
SG Dornstetten – HSG Walzbachtal 31:24 (15:12). Die SG Dornstetten setzte sich vor heimischem Publikum mit 31:24 gegen die HSG Walzbachtal durch. Nach einem holprigen Start steigerten sich die Dornstetterinnen deutlich, übernahmen zunehmend die Kontrolle und ließen sich auch von einer turbulenten zweiten Halbzeit mit zahlreichen Zeitstrafen nicht aus der Ruhe bringen.
Die Anfangsphase verlief nicht optimal für die Gastgeberinnen. Die Zuschauer sahen viele technische Fehler im Angriff. Dies machte es Walzbachtal leicht, zu einfachen Toren zu kommen. So lag die SGD nach gut zwei Minuten bereits mit 0:3 zurück. Es dauerte bis zur 4. Minute, bis der Ball erstmalig den Weg ins Tor der Gäste aus Walzbachtal fand. Im Anschluss fanden die Dornstetterinnen zunehmend besser in die Partie. Bereits nach rund 13 Minuten war beim Stand von 6:5 die Wende geschafft. Grundstein dafür war auch Kim Winkler im Tor. Sie zeigte eine starke Partie und hielt allein in der ersten Hälfte 15 Bälle. Bei einem engen Halbzeitstand von 15:12 wurden die Seiten getauscht.
„Nach dem schwierigen Start haben wir uns als Mannschaft zurück ins Spiel gekämpft. 11 technische Fehler in den ersten 30 Minuten sind einfach zu viel. Das müssen wir in den nächsten Spielen abstellen. So machen wir uns das Leben nur unnötig schwer“, fasst Trainer Veljko Saula die anfänglichen Schwierigkeiten zusammen.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie spannend. Die Heim-SG verpasste wie in Halbzeit eins den Start und beim 16:15 waren die Gäste aus Walzbachtal wieder in Schlagdistanz.
Was ab der 46. Minute passierte, ist schwer in Worte zu fassen. Den beiden Unparteiischen entglitt die Partie für circa fünf Minuten. Viele, teils fragwürdige Zeitstrafen erschwerten einen normalen Spielfluss. So sah man ab Minute 48 lediglich zwei SG‑Spielerinnen auf dem Feld – Caroline Todt und Torhüterin Kim Winkler. Zehn Sekunden später konnte Alissa Lohmüller wieder aufs Feld. Die dezimierte Mannschaft bewegte sich super und konnte sogar in 4‑facher Unterzahl ein Tor erzielen. Kurze Zeit später, nach einer erneuten Zeitstrafe, musste die SG erneut für eine Minute zu zweit spielen.
„Das war eine wirklich schwierige Situation für uns und das Spiel hätte leicht kippen können. Aber wir haben das überragend gelöst und lediglich ein Tor zugelassen und sogar eins erzielen können. Da haben wir großen Kampfgeist bewiesen“, beschreibt Winkler die entscheidende Phase im Spiel.
Trotz der vielen Unterbrechungen (insgesamt wurden 19 Strafzeiten auf beiden Seiten ausgesprochen) gelang es der Mannschaft, ihre Führung zu behaupten und den Vorsprung auszubauen. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Heimsieg greifbarer, ehe beim Endstand von 31:24 die Freude über zwei wichtige Punkte groß war.
„Gerade in einer so hektischen zweiten Halbzeit ist es wichtig, als Mannschaft zusammenzuhalten und sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Das ist uns gelungen – deshalb können wir mit dem Heimsieg sehr zufrieden sein“, lautet das Fazit von Kapitänin Lohmüller.
SG Dornstetten: Pia Hommer u. Kim Winkler (im Tor), Vanessa Arnold (3), Lea Schulz, Lara Wegenast (6), Lilli-Marie Moser (2), Veronica Seifert (5/4), Caroline Todt (3/1), Katharina Böttcher (3), Alissa Lohmüller (9/1), Samira Huber, Clara Faißt.


