VfL Nagold begeistert
: Tolle Tore im Fleckenstein-Stadion

Der VfL Nagold liefert in der Landesliga Staffel 3 ein tolles Fußball-Spektakel gegen den SV Nehren.
Von
Albert M. Kraushaar
Nagold
Jetzt in der App anhören
Francis Ubabuike trifft in dieser Szene zum 1:0 für den VfL Nagold gegen den SV Nehren.

Francis Ubabuike trifft in dieser Szene zum 1:0 für den VfL Nagold gegen den SV Nehren.

Albert M. Kraushaar
  • VfL Nagold gewann im Fleckenstein-Stadion gegen den SV Nehren mit 4:0 – klare Dominanz.
  • Tore: Ubabuike (6.), Gutekunst (23.), Rothfuß (67.), Gaiser (73.).
  • Nagold kombinierte stark und nutzte Chancen, Nehren fand erst nach der Pause besser ins Spiel.
  • Keppler kritisierte Zweikampfschwäche, Bodur lobte Vorbereitung und schnelle Spielverlagerungen.
  • 220 Zuschauer verfolgten die Partie, Schiedsrichter war Philipp Lehmann.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der VfL Nagold und der SV Nehren, das passte in den vielen gemeinsamen Jahren in der Landesliga – zumindest im Reinhold-Fleckenstein-Stadion – oftmals nicht zusammen.

Dieses Mal war es komplett anders. Der VfL Nagold war gleich voll da, legte ein variantenreiches Spiel auf den Platz und zeigte Abschlussqualitäten nach tollen Kombinationen.

Wer unter den gut 200 Fans mit dem VfL Nagold sympathisierte, kam jedenfalls voll auf seine Kosten. Auch, weil die Schuon-Elf nach einem tollen Flankenlauf von Perparim Halimi durch den ins Zentrum eingelaufenen Francis Ubabuike (6.) früh in Führung ging.

Und Nagold setzte nach. Nach einer Viertelstunde rettete Marvin Steimle vor Ubabuike. „Höher und kompakter stehen, das ist Selbstmord, was ihr hier spielt“, schimpfte SVN‑Trainer Pedro Keppler.

Tom Gutekunst glänzt

Der langjährige Nehrener Torjäger ahnte wohl, was kommen würde, musste aber neidlos anerkennen, dass das über vier Stationen super herausgespielte 2:0 durch Tom Gutkunst praktisch nicht zu verteidigen war.

Nehren war nach weiteren Möglichkeiten durch Max Brendle (28.), Chris Wolfer (35.), Burak Tastan (40.) und Tom Gutekunst nach Doppelpass mit Francis Ubabuike mit dem 2:0‑Pausenstand gut bedient.

Nach Wiederbeginn spielten die Gäste mit mehr Willen. In der 50. Minute musste VfL-Keeper Johannes Günter gleich zweimal energisch eingreifen. Mit der Einwechslung von Philipp Frank versuchte Keppler, das Flügelspiel zu beleben.

Johnny Rothfuß macht’s im Alleingang

Es blieb beim Versuch. Nach einem Pass in die Tiefe machte Jonny Rothfuß per Alleingang das 3:0 (67.). Das Spiel war gelaufen. In der 73. Minute krönte Nico Gaiser nach einem schönen Diagonalball von Frederic Fleischle mit dem Tor zum 4:0 seine starke Leistung.

Es hätte für die Gäste noch schlimmer kommen können, denn in der 90. Minute verhinderte der Außenpfosten noch ein Tor des eingewechselten Panagiotis Karypidis.

Stimmen zum Spiel

Kürsat Bodur (VfL Nagold): „Glückwunsch an die Mannschaft, der Sieg war überragend. Wir hatten uns darauf vorbereitet, dass der SV Nehren versuchen wird, mit langen Bällen hinter die Kette zu kommen, aber wir waren gut vorbereitet. Es ist uns gelungen, das Spiel immer wieder schnell zu verlagern. Dadurch hatten am Ende alle ihren Spaß“.

Pedro Keppler (SV Nehren): „Wir waren in der ersten Halbzeit zu schlecht. Gegen eine so spielstarke Mannschaft wie den VfL Nagold musst du in die Zweikämpfe kommen. Wenn du aber 80 Prozent davon verlierst, hast du keine Chance. Dann kommt so ein Ergebnis raus, da gibt es keine Ausrede, dass bei uns Stammspieler gefehlt haben. Die anderen haben auch ihre Ansprüche.“

VfL Nagold – SV Nehren 4:0 (2:0)

VfL Nagold: Johannes Günter (Tor) – Marc Rück, Max Brendle, Perparim Halimi (78. Marius Hogg), Chris Wolfer (63. Frederic Fleischle), Jonny Rothfuß (67. Panagiotis Karypidis), Josua Notter (82. Eser Sarak), Burak Tastan, Nico Gaiser, Tom Gutekunst (74. Altan Uludogan) – Francis Ubabuike.

Tore: 1:0 Francis Ubabuike (6.), 2:0 Tom Gutekunst (23.), 3:0 Jonny Rothfuß (67.), 4:0 Nico Gaiser (73.).

Schiedsrichter: Philipp Lehmann (Seitingen-Oberflacht) – Christopher Körner, Julian Ruff.

Zuschauer: 220.