TSV Calw
: Samuel Böttinger wird Dritter beim Allgäu-Triathlon

Starkes Rennen beim Klassiker in Immenstadt: Samuel Böttinger vom TSV Calw arbeitet sich beim Allgäu-Triathlon nach einem durchwachsenen Schwimmen kontinuierlich nach vorne und sichert sich mit der zweitschnellsten Laufzeit den dritten Platz auf der Classic-Distanz.
Von
red/pm
Calw
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Samuel Böttinger  lief beim Allgäu-Triathlon als Dritter über die Ziellinie.

Samuel Böttinger lief beim Allgäu-Triathlon als Dritter über die Ziellinie.

Dominik Berchtold
  • Samuel Böttinger wird beim Allgäu-Triathlon Dritter auf der Classic-Distanz.
  • Nach durchwachsenem Schwimmen holt er auf dem Rad auf und läuft die zweitschnellste Zeit.
  • Zielzeit 4:06:22 Stunden – vor ihm siegen Tom Hug, Zweiter wird Jannik Stoll.
  • Der traditionsreiche Wettkampf in Immenstadt fand zum 44. Mal statt und zog über 3000 Athleten an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einem dritten Platz beim Allgäu-Triathlon hat Samuel Böttinger einen weiteren starken Wettkampf dieser Saison abgeliefert. Der für den TSV Calw startende Triathleten aus Neuhengstett erreichte nach 4:06:22 Stunden das Ziel und durfte sich damit hinter Sieger Tom Hug und dem Zweitplatzierten Jannik Stoll über einen Platz auf dem Podium freuen.

Der Allgäu-Triathlon gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der deutschen Triathlon-Szene. Bereits seit 1983 wird rund um Immenstadt und den Großen Alpsee geschwommen, Rad gefahren und gelaufen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung zum 44. Mal statt und mehr als 3000 Athleten aus 31 Nationen waren über Sprint-, Olymp- und Classic-Distanz gemeldet. Für Böttinger ist der Wettkampf ein besonderer Termin im Kalender: „Der Allgäu-Triathlon ist für mich ganz klar einer meiner Lieblingswettkämpfe. Die Strecke, die Landschaft und vor allem die Stimmung sind etwas Besonderes. Man merkt, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckt.“

Neoprenanzug erlaubt

Sportlich begann Böttingers Rennen allerdings zunächst nicht ganz nach Wunsch. Das 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke führte durch den Großen Alpsee, der nach dem unbeständigen Wetter der vorausgegangenen Tage auf rund 21 Grad abgekühlt war. Somit war das Tragen eines Neoprenanzugs erlaubt. Der Neuhengstetter erreichte nach 27:32 Minuten den Schwimmausstieg. Damit lag er zunächst hinter der Spitzengruppe und musste in den folgenden beiden Disziplinen aufholen.

Auf dem Rad begann die Aufholjagd: Die Classic-Radstrecke führte in diesem Jahr über rund 93 Kilometer mit deutlich über 1000 Höhenmetern durch die bergige Landschaft des Oberallgäus. Zu den bekanntesten Passagen gehört dabei der Kalvarienberg, welcher zweimal zu bewältigen war, an dem die Zuschauer dicht an dicht stehen und die Athleten die steile Straße hinauftreiben. Böttinger kam auf dem anspruchsvollen Kurs immer besser in Fahrt und arbeitete sich Position um Position nach vorne. Nach exakt 2:22:00 Stunden erreichte er die zweite Wechselzone auf Rang fünf und hatte sich damit wieder mitten in den Kampf um die Podiumsplätze gebracht. Ganz vorne hatten sich zu diesem Zeitpunkt Jannik Stoll und Tom Hug abgesetzt.

Sicher mit Bronze im Ziel

Für Böttinger begann nun seine stärkste Phase des Rennens. Nach einem schnellen Wechsel in die Carbon-Laufschuhe ging es zur dritten Disziplin. Die 21 Kilometer lange Laufstrecke führt zunächst über leicht wellige Passagen entlang des Großen Alpsees. Doch auch hier hält der Allgäu-Triathlon seinen bekanntesten Anstieg bis zum Ende bereit – den Kuh­steig. Der extrem steile Abschnitt gilt als einer der großen Stimmungshotspots des Rennens und führt über einen schmalen Pfad direkt den Hang hinauf. Böttinger verkürzte bis dorthin kontinuierlich den Abstand nach vorne und zog kurz vor dem Kuhsteig an Magnus Männer auf Platz drei vorbei. Mit einer Laufzeit von 1:11:15 Stunden erzielte der Neuhengstetter schließlich die zweitschnellste Laufzeit des Tages und brachte den Bronzerang sicher ins Ziel. „Als ich gemerkt habe, dass der dritte Platz ziemlich sicher ist, konnte ich tatsächlich einen Gang zurückschalten und die letzten Kilometer genießen“, sagte Böttinger zum Endspurt. Den Gesamtsieg sicherte sich bei den Männern Tom Hug und bei den Frauen Lena Meißner.