Landesliga: Sportfreunde Gechingen verlieren Aufsteiger-Duell

Die Sportfreunde Gechingen verloren zum Landesliga-Auftakt gegen Mühlheim mit 1:4.
Kraushaar- Gechingen verliert zum Landesliga-Auftakt 1:4 gegen den VfL Mühlheim.
- Frühes 0:1 und 0:2, danach Rot für Keeper Sven Götz wegen Notbremse kurz vor der Pause.
- In Unterzahl hielt Ersatzkeeper Nic Hambacher spät vier Großchancen – Debakel verhindert.
- Dennis Carl traf zum 1:2, doch Anders und Winter stellten auf 1:3 und 1:4.
- Trainerstimmen: Gechingen hadert mit Angststart, Mühlheim lobt effizienten, cleveren Auftritt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Spfr. Gechingen – VfL Mühlheim 1:4 (0:2). Drückende Hitze, ein schneller Rückstand und knapp fünfzig Minuten in Unterzahl: Das Landesliga-Comeback der Sportfreunde Gechingen ging mit 1:4 Toren gegen den VfL Mühlheim gründlich daneben. Dabei war der Aufsteiger am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient, denn der für Stammkeeper Sven Götz eingewechselte Nic Hambacher verhinderte in der Schlussphase gleich gegen vier 100-prozentige Mühlheimer Chancen ein Debakel.
Maximale Erfahrung in der Innenverteidigung
Um es vorwegzunehmen: An der mit fast achtzig Jahren ältesten Landesliga-Innenverteidigung mit Dennis Carl und dem reaktivierten Dominic Gräber lag es jedenfalls nicht. Die beiden „Oldies“ zählten neben Patrick Roebner noch zu den Aktivposten, dagegen brachten alle fünf eingesetzten Angreifer keinen einzigen gefährlichen Schuss auf den Kasten von Gäste-Torhüter Maurice Dehe.
Die VfL-Abwehr stellte sich für Lenny Zipperle, Julian Ziegler und Joao Ruben Baptista als ein unüberwindliches Hindernis heraus. Allerdings war das Zuspiel aus dem Mittelfeld nahezu mitleiderregend. Mert Kurt, Andreas Kiwranoglu und Lucas Schweitzer brachten kaum mal einen Ball in die Gasse. Auch, weil Fabrice Winter vor der VfL-Abwehr einen guten Job machte und sich vorne Nino Rebholz permanent als Gefahrenherd erwies.
Die Niederlage deutete sich schon vor dem 0:2 durch Rebholz und den Platzverweis gegen Keeper Götz wegen Notbremse kurz vor der Pause an. Die Gäste waren einfach schneller in der Offensive, gradliniger und konsequent am Ball und in den Zweikämpfen – und bestätigten dies auch gegen die eingewechselten Jonathan Tommasi und Wisdom Noah Neumann. Dass sie in Überzahl schnell umschalteten und Gechingen laufen ließen, zeichnete, das musste SF-Coach Alexander Pretsch neidlos anerkennen, den VfL Mühlheim als die cleverere Mannschaft aus.
Trainerstimmen und Statistik
Alexander Pretsch (Gechingen): „Wir haben zu ängstlich begonnen, dann hat uns Mühlheim mit zwei Toren den Zahn gezogen und nach der Roten Karte war das Spiel so gut wie gelaufen! Nach dem Anschlusstreffer gab es Hoffnung, aber Mühlheim hat das ganz clever gemacht und uns keine Chance mehr zugelassen. Klar ist das bitter, jetzt gilt es erst mal, die Hausaufgaben zu machen.“
Sören Lurz (Mühlheim): „Mega Auftakt, wir haben gewusst, wenn du die Klasse halten willst, musst du hier drei Punkte holen, folglich bin ich über den Sieg sehr zufrieden. Er hätte höher ausfallen können, wir haben noch gute Chancen erspielt und nach hinten so gut wie nichts zugelassen, der Anschlusstreffer zum 1:2 war ein Sonntagsschuss aus über dreißig Metern, den kann man nicht verteidigen.“
Gechingen: Sven Götz (43. Nic Hambach), Dominic Gräber, Dennis Carl, Domenico Pellino (46. Marco Greiner), Patrick Roebner, Mert Kurt (43. Nic Hambach), Lucas Schweitzer, Andreas Kiwranoglu, Lenny Zipperle (64. Jonathan Tommasi), Joao Baptista (80. Kaan Yücel) – Julian Ziegler (59. Wisdom Noah Neumann).
Mühlheim: Maurice Dehe, Dominik Sauter (89. Lukas Mattes), Lukas Kalmbach (86. Manuel Giarrizzo), Nino Rebholz, Adrian Klein, Fabrice Winter (86. Ruwen Stetter), Robin Schad (80. Philipp Wolf), Max Anders, Marius Lock, Luca Zepf (72. Bastian Bauer), Niklas Oertel.
Tore: 0:1 Adrian Klein (6.) , 0:2 Nino Rebholz (31.), 1:2 Dennis Carl (46.), 1:3 Max Anders (68.), 1:4 Fabrice Winter (80.).
Schiedsrichter: Diebold, Kanz, Stauss.
Zuschauer: 110.