Skiinternat Furtwangen Biathlon
: Melina Gaupp trumpft auf – Lukas Tannheimer selbstkritisch

Die beiden Biathlon-Talente des Skiinternats Furtwangen erlebten beim IBU-Junior-Cup Licht und Schatten. Gaupp siegt mit der deutschen Staffel.
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(pm/red)
Oberndorf
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Großartiges Talent: Melina Gaupp zeigte im italienischen Martell ihr Können.

Henri Gallbronner

Biathletin Melina Gaupp (DAV Ulm/Skinternat Furtwangen) trumpfte beim IBU-Junior-Cup im italienischen Martell auf. Im Einzelrennen über 12,5 Kilometer erreichte sie

beim italienischen Doppelsieg von Carlotta Gautero und Nayeli Mariotti

Cavagnet den vierten Platz. Im Sprint sprang Gaupp dann aufs Treppchen. Vor ihr lag im Endklassement lediglich die drei Jahre ältere Französin Lou-Anne Dupont Ballet Baz, die Gaupp bei gleicher Schießleistung eine dreiviertel Minute abnahm. Beide schossen je einen Fehler.

Starke Laufleistung

Die Ulmerin zog nach den Einzelwettbewerben ein positives Fazit: „Mit meinen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. Laufen war durch die Höhe hinten raus ziemlich hart“, sagte die 17-Jährige, die trotzdem in der Loipe wieder einmal sehr schnell unterwegs war. „Vor allem bin ich aber mit meinem Schießen sehr glücklich, weil das beim Deutschlandpokal am Arber ja echt schlecht war.“

Im Staffelwettbewerb siegte Melina Gaupp als Schlussläuferin mit dem deutschen Team, bei dem auch die Bad Säckingerin Karla Gehrmann mitmischte. Im Einzel holte Karla Gehrmann einen 29. Platz bei gesamt fünf Schießfehlern. Im Sprint sprang ein Top-Ten-Ergebnis für sie heraus: Rang acht und null Schießfehler.

Lukas Tannheimer

Lukas Tannheimer (DAV Ulm/Skiinternat Furtwangen) war mit seinen Auftritten beim IBU-Junior-Cup nicht zufrieden – zumindest nicht mit dem Schießen. „Da war ich mit dem Kopf irgendwo“, sagte der 18-Jährige. Auch er zählte wie Melina Gaupp noch zu den Jüngeren im Feld, hat aber schon Erfolge im Juniorcup vorzuweisen und wollte natürlich aufs Treppchen. Das verhinderten allerdings seine diesmal schwachen Schießleistungen.

Mit der deutschen Staffel erreichte Tannheimer Rang drei. Im Sprint belegte er Rang 22. Platz zehn stand für ihn im Einzel.

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