Skicross Weltcup-Finale: Olympiasiegerin Daniela Maier braucht in Lappland ein Skicross-Wunder

Daniela Maier (SC Urach) wird beim Weltcup-Finale in Gällivare noch einmal alles geben.
IMAGO/GEPA pictures„Das waren nicht die Ergebnisse, die ich erwartet hatte. Aber nach einem Crash im Training geht es mir gut mit meinen beiden fünften Plätzen und einem gesunden Körper“, hätte sich Skicrosserin Daniela Maier (SC Urach) von den Weltcups im kanadischen Craigleith im Vorfeld aber mehr erhofft.
Der Kampf um den Gesamtsieg im Weltcup ist somit vor dem großen Finale in Schweden praktisch entschieden. Die Olympiasiegerin aus Furtwangen liegt vor den beiden letzten Rennen in Gällivare 175 Punkte hinter Sandra Näslund aus Schweden. Um die große Kristallkugel zu gewinnen, müsste die Schwarzwälderin am Wochenende beide Rennen gewinnen – und Näslund müssten patzen.
Den zweiten Rang im Gesamtweltcup hat Daniela Maier fast sicher. Die Französin Marielle Berger Sabbatel hat als Dritte 161 Punkte Rückstand auf die 30-Jährige, die dann am 4. April in der Furtwanger Festhalle für ihren Olympiasieg geehrt wird.
Programm & Aufgebot
Los geht es in Gällivare (Lappland) am Freitag (11 Uhr) mit der Qualifikation. Die entscheidenden Heats steigen dann am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.20 Uhr.
Bei den Frauen bilden Leonie Bachl-Staudinger (TV Schierling), Luisa Klapprott (WSV Samerberg), Daniela Maier (SC Urach) und Veronika Redder (WSV Glonn) das deutsche Team. Jonas Bachl-Staudinger (SC Schöneck), Florian Fischer (SC Starnberg), Kilian Himmelsbach (SC Sonthofen) und Niklas Illig (WSV Königssee) bilden bei den Herren das DSV-Quartett.
Daniela Maier
Die Olympiasiegerin sagt vor dem Weltcup-Finale in Schweden: „Ich freue mich auf die letzten Rennen des Winters. Zum Saisonfinale in Gällivare fahren wir auf einem ganz neuen Kurs. Ich bin sehr gespannt, was uns dort erwartet. Unabhängig des Kurses möchte in den beiden Rennen noch einmal eine starke, stabile Performance zeigen. Mir ist es wichtig, dass ich gute Leistungen und entsprechend Selbstvertrauen in die kommende Saison mitnehmen kann.“
