Sieg gegen Schmiden: HTV Meißenheim ist nicht zu stoppen

Luis Ehret (hier gegen Willstätt am Ball) und die Meißenheimer schwimmen auf der Erfolgswelle.
Wolfgang Künstle- Oberliga: Meißenheim besiegt Schmiden 34:30 und steht mit acht Punkten stark da.
- Grundlage war eine konsequente Abwehr vor Torhüter Mirco Zander – Pausenstand 17:12.
- Der HTV führte über 21:14 und 29:21 klar; spätere Wechsel brachten Schmiden näher heran.
- Trainer Baumann lobt die Defensive und sieht Selbstvertrauen als Faktor.
- Regionalliga: Willstätt/Hanauerland gewinnt in Baden-Baden 32:30 nach 18:13-Rückstand.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Oberliga: HTV Meißenheim - TSV Schmiden 34:30 (17:12). Auch Schmiden hat Mitaufsteiger Meißenheim am Wochenende nicht aufgehalten. Die Gastgeber siegten sicher und vereinen bereits acht Punkte auf der Habenseite.
Von Beginn an hatte sich der HTV, gestützt auf eine konsequent arbeitende Abwehrreihe vor dem erneut stark haltenden Mirco Zander im Meißenheimer Tor, Respekt verschafft. Über das 8:4 in Minute 13 und 12:8 in Minute 23 lagen die Gastgeber konstant vorne und gaben Schmiden keine Möglichkeit, sich längerfristig mit Abschlüssen bemerkbar zu machen. Bis zur Pause wurde der Vorsprung auf fünf Treffer leicht ausgebaut. „Allzu oft reduziert man die Mannschaft vor allem auf ihre Offensivstärke. Diesmal war zu sehen, dass wir auch noch andere Qualitäten besitzen“, hielt HTV-Trainer Christoph Baumann fest.
Auch nach Wiederanpfiff zeigte der Riedverein keine merkliche Schwäche. Schmiden versuchte einiges und stellte die Abwehr um, was sich aber nicht merklich auszahlte. Meißenheim marschierte, schloss konsequent ab und vergrößerte seine Führungen bis zum 29:21 in Minute 48. Ab diesem Zeitpunkt wechselte Baumann seinen Kader durch. Gleichzeitig öffnete Schmiden seine Deckung und operierte zeitweise in einer 4:2-Variante. „Darüber ergaben sich mehr Angriffe und wir waren vielleicht auch nicht mehr ganz so konsequent wie in den ersten 48 Minuten. Das eine oder andere Gegentor zu viel war dabei, aber wir sind nie in Gefahr geraten“, stellte Baumann fest. „Wir haben jetzt schon ein wenig was erreicht in dieser Liga und können dieses Selbstvertrauen auch ausstrahlen“, so Baumann.
Meißenheim: Zander, Ockenfuß; Ehret 3/1, Zürcher 2, Huser, Leppert, Funke 1, Haag 2, Schröder 1, P. Hasemann 7/3, Haffner 1, Velz 11, Wöhrle, Weiser, J. Hasemann 2, Ammel 4.
BADEN-BADEN. Regionalliga: TVS Baden-Baden - HSG Willstätt/Hanauerland 30:32 (18:13). Eine Steigerung in entscheidenden Momenten brachten dem Gast den zweiten Saisonsieg. Willstätt kam schlecht in die Begegnung und hatten zunächst Probleme. Erst ab dem 8:8 in Minute 18 war auch die HSG im Spiel angekommen. Die Wende bedeutete das nicht, denn der vielseitige Baden-Badener Rückraum blieb gefährlich, entzog sich dem gegnerischen Zugriff und stellte über 16:12 in Minute 28 gegen die mit siebtem Feldspieler agierende HSG zur Pause einen Vorsprung von fünf Treffern sicher.
Ajdin Alkic und Lennart Cotic sendeten unmittelbar nach Wiederanpfiff mit zwei schnellen Treffern die Botschaft zur Wende. Geduldig, aber bestimmt agierten die Gäste und kamen den verunsicherten Hausherren immer näher. Cotic übernahm offensiv Verantwortung und verwandelte all seine sieben Strafwürfe sicher. In der Abwehr agierten die HSG-Akteure als Einheit und mussten dabei viel Aufwand investieren. Beim 20:20 in Minute 39 geriet die Begegnung ins Kippen, doch bis zum 27:27 acht Minuten vor Schluss blieb noch alles in Reihe. Dann brachte ein Cotic-Doppelschlag die Hanauerländer nach vorne, die mit einem weiteren Siebenmeter-Treffer Cotics zum 27:30 in Minute 59 die Entscheidung erzwangen.
Willstätt/Hanauerland: Reitter, Zölle; Kosmirak 5, Karic, Meder 1, Kahle 1, Limouzin 3, Dodig 2, James, Regenery 3, Schade 2, Retz, Rebus, Alkic 3, Cotic 12/7.