Schwenninger Wild Wings in Köln: Schwäne erkämpfen sich verdient einen eminent wichtigen Sieg

Glückliche Wild Wings in Köln: Doppeltorschütze Curtis Valk (rechts) und Austin Ortega freuen sich.
Eibner-Pressefoto/Gerhard Wingender- Schwenningen gewann in Köln mit 4:1 – ein verdienter und wichtiger Sieg.
- Torhüter Joacim Eriksson überzeugte mit 33 Saves und 97 Prozent Fangquote.
- Curtis Valk traf doppelt, zudem trafen Mirko Höfflin und Alex Karachun.
- Starkes erstes Drittel mit dem 1:0, Köln glich im zweiten Abschnitt aus.
- Entscheidung im Schlussdrittel: Höfflin zum 2:1, zwei Empty-Net-Tore besiegelten den Erfolg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
War das für die Wild Wings nach ihren ersten drei enttäuschenden Saisonwochen in der DEL der Knotenlöser? Mit einer starken und mutigen Leistung gewannen die Schwenninger am Freitagabend in Köln verdient mit 4:1.
Angreifer Sebastian Uvira wirkte nach dem Schlusszeichen sehr erleichtert: „Uns fallen einige Steine vom Herzen. Wir haben vor allem eine große Laufbereitschaft gezeigt.“
Die personelle Ausgangslage
Bei den Schwenningern kehrte Joacim Eriksson für Simon Wolf ins Tor zurück. In der Abwehr rotierten Alex Trivellato und Arkadiusz Dziambor raus, dafür waren – im Vergleich zum Straubing-Heimspiel – Thomas Schemitsch und Bode Wilde zurück.
Kapitän Kyle Platzer machte vor dem ersten Bully in der Lanxess-Arena klare Ansagen: „Wir müssen besser ins Spiel starten. Und wir brauchen eine konstant gute Leistung über die 60 Minuten.“
Bei den Haien, die sich am Mittwoch mit ihrem fünften Sieg in Folge in der Champions Hockey League gegen den dänischen Meister Herning bereits für das Achtelfinale qualifizierten, schenkte Trainer Thomas Berglund im Tor erneut das Vertrauen dem gebürtigen Pfullendorfer und großen Keeper-Talent Nico Wiens.
Wild Wings zeigen gleich starkes erstes Drittel
Die Wild Wings hielten sich an die Forderung ihres Kapitäns und legten ein starkes erstes Drittel hin. Das einzige Problem: Zwei Powerplays konnten die Neckarstädter in den ersten 20 Minuten nicht nutzen. Dennoch führten sie nach acht Minuten verdient mit 1:0, als Curtis Valk seinen ersten DEL-Treffer erzielte – Angreifer Boaz Bassen hatte kurz zuvor clever für Valk abgelegt.
Was ansonsten noch das Spiel der Schwenninger im ersten Drittel in der Lanxess Arena auszeichnete? Die Wild Wings agierten vor 80 mitgereisten Fans mutig, verzeichneten bereits nach 25 Sekunden die ersten Chance durch Alex Karachun und verteidigten sehr strukturiert. Die Haie konnten in dieser Phase offensiv nicht die großen Akzente setzen. Mit der verdienten 1:0-Führung der Gäste ging es in die erste Drittelspause. Torschütze Curtis Valk freute sich über seinen ersten Treffer und über die Art und Weise, wie seine Mannschaft bislang auftrat: „Es war genau der Start, den wir uns vorgestellt haben.“
Haie werden stärker und gleichen aus
Im Mittelabschnitt legten die Haie eine Schippe drauf, besaßen mehr Spielanteile und glichen in der 25. Minute durch einen Traumtreffer von Top-Stürmer Gregor MacLeod zum 1:1 aus. Mit dem Rücken zum Schwenninger Tor hatte der Kanadier mit einem Schuss aus der Drehung Eriksson überrascht.
Die Wild Wings kämpften und verteidigten in der Folgephase – um einen ausgezeichneten Joacim Eriksson (insgesamt 97 Prozent Fangquote, 33 Saves!) – ausgezeichnet. Mit dem 1:1 ging es in die letzte Pause.
Mirko Höfflin trifft zum wichtigen 2:1
Im Schlussdrittel zeigten die Schwenninger weiterhin eine gute Leistung und verteidigten das nächste Unterzahlspiel. In der 51.Minute bejubelten die Gäste deshalb das verdiente 2:1. Nach sehr guter Vorarbeit von Hakon Hänelt erzielte Mirko Höfflin seinen dritten Saisontreffer. Es kam noch besser für die Wild Wings: Jeweils per Empty-Net-Goal trafen Curtis Valk (58.) und Alex Karachun zum 4:1-Endstand. Ein ganz wichtiger Sieg für Schwenningen.
Statistik
Köln – Wild Wings 1:4 (0:1,1:0,0:3).
Tore: 0:1 Valk (7:32 – Assists: Bassen, Martinsson), 1:1 MacLeod (24:13 – Noebels, Russell), 1:2 Höfflin (50:56 – Hänelt, Wilde), 1:3 Valk (57:21/5:6), 1:4 Karachun (58:02/5:6).
Strafen: Köln: 6 – Wild Wings: 6.
Schiedsrichter: Schrader/Steingross
Zuschauer: 16 734.

