Schwenninger Wild Wings in Iserlohn
: Zwei Roosters-Blitztore – Schwäne zeigen unterm Strich zu wenig

Wild Wings verlieren das enorm wichtige DEL-Kellerduell im Sauerland mit 2:4. Die Tabellenlage wird für das Walker-Team immer gefährlicher.
Von
Michael Bundesmann
VS-Schwenningen
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Tyler Boland (Iserlohn Roosters, #10) Dominik Bittner (Schwenninger Wild Wings, #7) Joacim Eriksson (Schwenninger Wild Wings, #60),

GER, Iserlohn Roosters vs. Schwenninger Wild Wings, Eishockey, Penny-DEL, 13. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 30.10.2026,

Foto: Jonas Brockmann/Eibner-Pressefoto

Kampf um jeden Meter Eis in Iserlohn: Schwenningens Dominik Bittner (rechts) im Duell mit Tyler Boland.

Jonas Brockmann/Eibner-Pressefoto
  • Schwenningen verlor in Iserlohn 2:4 und kassierte die dritte Niederlage in Folge.
  • Die Roosters trafen direkt nach Start des 2. und 3. Drittels – das schadete den Gästen.
  • Im Mitteldrittel glichen die Wild Wings durch Hänelt und Martinsson zum 2:2 aus.
  • Maier im Powerplay und Boland entschieden die Partie, Eriksson stand im Schwenninger Tor.
  • Schwenningen bleibt Vorletzter, das Heimspiel gegen Krefeld steht vor der Länderspielpause an.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Das Feuer breitet sich in Schwenningen aus. Die Wild Wings haben am Freitagabend in Iserlohn das DEL-Kellerduell mit 2:4 verloren. Es war die dritte Niederlage in Folge.

Nur im Mitteldrittel zeigten die Schwenninger eine richtig gute Leistung. Zu Beginn des zweiten und dritten Abschnitts kassierten die Gäste jeweils Treffer, die zu diesen Zeitpunkten richtig wehtaten. Noch sind die Wild Wings Vorletzter, aber das kann sich am Sonntag nach dem Heimspiel gegen Krefeld kurz vor der Länderspielpause noch ändern.

Nach der bitteren Niederlage in Iserlohn war Wild-Wings-Angreifer Hakon Hänelt ziemlich sauer: „Wir kommen nach dem 0:2 zurück, fangen dann wieder zwei Gegentore. So kann es nicht weitergehen.“

Die Ausgangslage

Im Tor der Schwenninger stand Joacim Eriksson. Es fehlten weiterhin Phil Hungerecker, Sebastian Uvira, Reed Lebster und Austin Ortega. Rein formell: Drei Verteidiger – darunter nun auch Alex Peters – mussten im Angriff aushelfen. Bei den Roosters hütete Hendrik Hane das Tor.

Schwabo Powerplay

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Schwenningens Verteidiger Dominik Bittner betonte vor dem ersten Bully noch einmal: „Wir müssen es einfach halten. Jeder muss seine Rolle gut ausfüllen und nicht noch versuchen, andere Rollen zu übernehmen.“

Roosters gehen in Führung

In den ersten Minuten machten die Roosters viel Druck, konnten aber ein Überzahlspiel gleich nicht nutzen. Erst nach und nach befreiten sich die Wild Wings und hatten durch Hakon Hänelt (10.) ihre erste gute Chance. Zwei Minuten später stand es  jedoch 1:0 für die Sauerländer. Vor dem Tor von Joacim Eriksson konnte Mirko Höfflin in diesem Moment  – entscheidend – im Zweikampf den Schuss von Justin Scott nicht verhindern.

Die Schwäne schafften im ersten Drittel den Ausgleich nicht, auch weil sie in dieser Phase zu wenig Zug auf das Iserlohner Tor zeigten.

Schwenninngens Niklas Hübner war in der ersten Pause nicht zufrieden: „Wir müssen noch aggressiver spielen und schneller aus dem eigenen Drittel herauskommen.“

Hänelt weckt sein Team auf

Unglaublich aus Schwenninger Sicht, Teil 1: Nur 41 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als Justin Scott erneut traf – 2:0 für Iserlohn. In der 29. Minute wachten die Wild Wings endlich auf – durch das 2:1 von Hakon Hänelt (3. Saisontor). Die Gäste verzeichneten nun eine starke Phase, agierten sehr aggressiv und kamen durch den Schlagschuss von Verteidiger Eric Martinsson zum verdienten 2:2. Iserlohn hatte in diesen Minuten richtig Probleme, fing sich aber wieder und kam durch Cole Maier (Powerplay) nach sehenswerter Kombination in der 39. Minute zum 3:2.

In der letzten Pause sagte Roosters-Angreifer Julian Napravnik: „Wir haben uns das Momentum zurückgeholt. Jetzt müssen wir dranbleiben.“

Unglaublich aus Schwenninger Sicht, Teil 2: Im Schlussabschnitt waren nur 21 Sekunden gespielt, als Tyler Boland das für Iserlohn wichtige 4:2 erzielte. In den Folgeminuten gerieten die Neckarstädter weiter unter Druck.

In der 49. Minute wurde Schiedsrichter Marc Iwert nach einem Schuss im Gesicht verletzt und musste die Partie beenden. Zu dritt setzten die Schiris das Spiel fort. Die Wild Wings kamen in der Crunch Time nicht mehr heran – 2:4.

Statistik

Iserlohn – Wild Wings 4:2 (1:0, 2:2, 1:0).

Tore: 1:0 Scott (11:20 – Assists: Hollowell, Thomas),  2:0 Scott (20:41 – Boland, Thomas), 2:1 Hänelt (28:57 – Trivellato), 2:2 Martinsson (34:27/5:4), 3:2 Maier (38:06/Hollowell, Boland), 4:2 Boland (40:21 – Thomas, Ugbekile). 
Strafen: Iserlohn: 12 – Wild Wings: 14.

Schiedsrichter: Frano/Iwert.

Zuschauer: 4103.