Schwenninger Wild Wings gegen Frankfurt
: Schwarzer Start: Schwäne zu fehlerhaft – Löwen brutal effektiv

Die Wild Wings verlieren ihre DEL-Saisonpremiere in der ausverkauften Helios Arena klar mit 0:5.  Schwenningen kassiert auch zwei Shorthander. Es gibt vor dem Sonntag-Spiel in Augsburg einiges aufzuarbeiten. Was Kapitän Kyle Platzer nach der Niederlage sagt.
Von
Michael Bundesmann
VS-Schwenningen
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Schwenninger Wild Wings (blau) - Frankfurt (weiss), v.l. Joacim Eriksson (60) Tor SERC Wild Wings, 67 FRA Matthew Wedman + Alex Peters (6) Verteidiger SERC Wild Wings

Schwenningen bei der Saisonpremiere gegen Frankfurt unter Druck:  Wild-Wings-Torhüter Joacim Eriksson  und der neue Verteidiger Alex Peters klären hier gegen den zweifachen Torschützen Matt Wedman.

Roland Sigwart Photographie
  • Schwenningen verliert die DEL-Saisonpremiere gegen Frankfurt in der Helios Arena mit 0:5.
  • Viele Fehler bei den Wild Wings, Frankfurt eiskalt – zwei Gegentore in Unterzahl.
  • Torschützen: Uba trifft doppelt, Wedman schnürt Doppelpack, Pfaffengut per Shorthander.
  • Eriksson im Tor, Karachun und Hungerecker verletzt; Bittner überzählig auf der Tribüne.
  • Kapitän Platzer fordert mehr Intensität, nächstes Spiel am Sonntag in Augsburg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Wild Wings haben am Freitagabend daheim ihr erstes Saisonspiel gegen die Frankfurter Löwen in der ausverkauften Helios Arena mit  0:5 klar verloren. Auf der Schwenninger Seite war die Fehlerquote insgesamt zu hoch – die Gäste glänzten mit einer brutalen Effektivität.

Wild-Wings-Kapitän Kyle Platzer war nach dem Schlusszeichen sehr enttäuscht: „Wir brauchen noch mehr Intensität und noch mehr Scheiben aufs gegnerische Tor. Aber es war jetzt nur ein Spiel.“

Die Personalien

Bei den Schwenningern gab es aufstellungsmäßig in Spiel 1 keine Überraschungen: Joacim Eriksson stand im Tor. Verletzt fehlten die beiden Angreifer Alex Karachun und Phil Hungerecker. Dafür stürrmte Verteidiger Niklas Hübner neben Philip Feist und Mirko Höfflin. In der Abwehr war Dominik Bittner überzählig und musste zuschauen.

Das erste Drittel

Das erste Drittel verlief insgesamt ausgeglichen. Frankfurt hatte in den ersten zehn Minuten etwas mehr vom Spiel und ging auch durch Jonathan Uba in der elften Minute mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war ein krasser Fehlpass von Schwenningens Verteidiger Eric Martinsson.

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Danach wurden die Wild Wings stärker, setzten offensiv bis zur ersten Drittelspause einige Akzente. Boaz Bassen provozierte in der 17. Minute einen Scheibenverlust der Löwen, konnte aber den Break nicht erfolgreich abschließen. Frankfurts Torschütze Uba war nach dem ersten Drittel mit seiner Mannschaft zufrieden: „Wir verteidigen gut, dürfen hier aber die Schwenninger Fans nicht weiter anzünden.“

Das zweite Drittel

Im Mittelabschnitt waren die Gastgeber präsent, nutzten aber gute Chancen durch Boaz Bassen (28.) und Sebastian Uvira (35.) nicht, wobei Frankfurts neuer Torhüter Adam Scheel einen sehr guten Job machte. Die Löwen zeigten dann eine brutale Effektivität, nutzten die Fehler der Neckarstädter konsequent zu einem unfassbaren Zwischenstand von 0:4 bis zur letzten Pause: Der Ex-Schwenninger Daniel Pfaffengut traf mit einem Shorthander in der 36. Minute zum 2:0 für die Hessen. Dann schnürte Matthew Wedman auch noch einen Doppelpack (39. und 40.).

Schwenningens Angreifer Sebastian Uvira unterstrich in seinem Statement in der letzten Pause die große Effektivität der Frankfurter: „Wir müssen jetzt in den letzten 20 Minuten richtig beißen und auch ein Zeichen setzen“, forderte er.

Das dritte Drittel

Im Schlussabschnitt setzte sich die Effektivität der Löwen fort: In der 47. Minute gelang Jonathan Uba der zweite Frankfurter Unterzahltreffer zum für die Wild Wings brutalen 0:5. Das Team um Coach Steve Walker war um Ergebniskorrektur bemüht, aber zwei gute Chancen konnten nicht mehr genutzt werden. Kompliment an die Schwenninger Fans, die ihr Team bis zum Schluss trotz dieses suboptimalen Starts lautstark unterstützten.

Für die Wild Wings geht es am Sonntag (16.30 Uhr) in Augsburg weiter.

Statistik

Tore: 0:1 Uba (10.17), 0:2 Pfaffengut (35:45/4:5), 0:3 Wedman (38:27 – Assists Joyaux und Fröberg), 0:4 Wedman (39:03/5:3 - Joyaux und Biro), 0:5 Uba (46:19/4:5 – Biro).

Strafen: Wild Wings: 10 – Frankfurt: 12.

Schiedsrichter: Kohlmüller/Hinterdobler.

Zuschauer: ausverkauft