Schwenninger Wild Wings gegen EHC Chur
: Traumtore von Feist und Karachun – erster Testspielsieg ist unter Dach und Fach

Die Wild Wings gewinnen am Samstagabend beim Schweizer Zweitligisten EHC Chur mit 6:1. Ab dem Mitteldrittel „überrollt“ der DEL-Ligist vor 803 Zuschauern die Gastgeber.
Von
Michael Bundesmann
VS-Schwenningen
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Spiel 2 im Play Off Viertelfinale Kölner Haie vs. Wild Wings Schwenningen am Freitag, 27. März 2026 in der Lanxess Arena in Köln. Philip Feist  Wild Wings  an der Scheibe. DEL Play Off Viertelfinale Köln Schwenningen *** Game 2 in the play-off quarter-finals Kölner Haie vs Wild Wings Schwenningen on Friday, March 27, 2026 at the Lanxess Arena in Cologne Philip Feist Wild Wings at the window DEL Play Off Quarter-Finals Köln Schwenningen

Stark: Mit einem sehenswerten Treffer erzielte Wild-Wings-Angreifer Philip Feist das zwischenzeitliche 2:1 gegen den EHC Chur.

IMAGO/Manngold
  • Wild Wings siegten 6:1 beim Schweizer Zweitligisten EHC Chur vor 803 Zuschauern.
  • Nach frühem 0:1 trafen Cornel, Feist, Karachun, Ortega, Uvira und Valk.
  • Feist und Karachun erzielten sehenswerte Treffer – ab dem Mitteldrittel klare Dominanz.
  • Goalie Wolf startete, Penalty Killing und Goaltending wurden zuvor als stark bewertet.
  • Weiter geht es am Donnerstag bei den ZSC Lions, zuletzt gab es ein 1:3 gegen Ambri-Piotta.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Wild Wings haben am Samstagabend gegen den Schweizer Zweitligisten EHC Chur mit 6:1souverän gewannen. Dabei erzielten die Schwenninger sogar einige „Traumtore“ und unterstrichen, dass sie in dieser Vorbereitungsperiode einen weiteren Schritt nach vorne machten. Unter den 803 Zuschauern waren erneut wieder viele Anhänger der Neckarstädter.

Wie Steve Walker die Niederlage gegen Ambri-Piotta sah

Nach dem 1:3 am Freitag gegen Ambri-Piotta hatte Coach Steve Walker eine Spielbilanz gezogen: „Insgesamt fand ich, dass wir im ersten Drittel einen wirklich guten Job gemacht haben, gerade auch beim Unterzahlspiel, wo wir einige Strafen wegkillen mussten. Im zweiten Drittel haben wir dann ein bisschen nachgelassen. Fünf gegen fünf sind wir danach wieder besser geworden. Ich hatte das Gefühl, dass wir auch ein paar Mal das Momentum auf unsere Seite bringen konnten. Es war einfach so ein Spiel, das sehr stark von den Special Teams geprägt war. Es war schwierig, jeden Spieler wirklich ins Spiel zu bekommen und konstant Offensive zu erzeugen. Viele Reihen und Aktionen wurden auseinandergerissen, viele Wechsel wurden unterbrochen und es gab einfach sehr viele Strafen. Insgesamt denke ich aber, dass es ein ziemlich gutes Spiel von uns war. Das Penalty Killing hat einen guten Job gemacht, das Goaltending war wirklich solide und wir hatten einige richtig gute Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende war es dann einfach ein unglücklicher Fehler, der zur Niederlage führte.“

Der Spielverlauf gegen Chur

Gegen Chur lagen die Schwenninger bereits nach zehn Sekunden durch einen Treffer von Lars Frei mit 0:1 zurück. Insgesamt verzeichneten die Gastgeber zunächst mehr Spielanteile. Simon Wolf, der im Wild-Wings-Tor sein zweites Testspiel bestritt, hatte in den ersten Minuten genug zu tun. In der zwölften Minute hatte Neuzugang Reed Lebster – in Unterzahl –  die Chance zum Ausgleich. Doch Churs Torhüter Alessio Brun parierte. Kurz vor der ersten Pause glich Eric Cornel – nach einer klasse Vorarbeit von Reed Lebster – zum 1:1 aus.

Traumtore von Philip Feist und Alex Karachun

Im zweiten Abschnitt waren fünf Minuten gespielt, als Philip Feist – sehr clever – mit einem überragenden Schuss ins kurze Eck das 2:1 erzielte. Nur eine Zeigerumdrehung später war das 3:1 von Alex Karachun nicht weniger sehenswert. Der Nationalstürmer ließ die Abwehr von Chur stehen.

Schwabo Powerplay
Freitag um 12.00 Uhr
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Ab jetzt „überrollten“ die Wild Wings ihren Gegner spielerisch. Austin Ortega schoss ebenfalls in der 26. Minute zum 4:1 für Schwenningen ein. Die Schwäne erhöhten auf 5:1 durch Sebastian Uvira (29.) nach Vorarbeit von Curtis Valk.  Aber: Hakon Hänelt musste angeschlagen (Handverletzung) kurzzeitig aus dem Spiel, kam aber zum letzten Drittel wieder zurück.

Im Schlussdrittel überstanden die Neckarstädter ein vierminütiges Unterzahlspiel und kamen durch Curtis Valk in der 54. Minute – nach einem herrlichen Winkelschuss – zum 6:1. Den Rest erledigten die Schwenninger souverän und hatten um 19.15 Uhr am Samstagabend ihren ersten Testspielsieg in dieser Vorbereitungsperiode unter Dach und Fach.

Wie es weitergeht

In der Testspielserie geht es für die Wild Wings am kommenden Donnerstag (19 Uhr) bei den ZSC Lions weiter. Bereits beim Bodensee-Cup jüngst in Kreuzlingen waren die Schwenninger im Spiel um Platz drei (3:5) auf das Schweizer Top-Team getroffen.