Schwenninger Wild Wings gegen Bremerhaven: Traumabend von Kyle Platzer – erster Heimspielsieg ist perfekt

Willkommen bei den Wild Wings: Connor Bunnaman (Mitte, Nummer 74) gab ein vielversprechendes Debüt gegen Bremerhaven.
Roger Müller- Wild Wings drehen 0:2 gegen Bremerhaven und gewinnen zu Hause 4:2 – erster Heimsieg der Saison.
- Kapitän Kyle Platzer trifft dreimal, seine Reihe mit Karachun und Feist überzeugt.
- Wolf hält stark im Tor, Hänelt erzielt das 4:2 nach Pass von Schemitsch.
- Debüt von Neuzugang Connor Bunnaman in der vierten Reihe fällt vielversprechend aus.
- Bremerhaven mit langer Ausfallliste und nur fünf Verteidigern; Gudlevskis im Tor.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Wild Wings haben in der DEL am Freitagabend daheim gegen Bremerhaven mit 4:2 gewonnen. Die Schwenninger wendeten nach dem ersten Drittel einen 0:2-Rückstand zum wichtigen ersten Heimsieg in dieser Saison. Es war der dritte Sieg in Folge.
Nach dem Spiel freute sich Schwenningens Angreifer Hakon Hänelt: „Dieser erste Sieg daheim war superwichtig. Wir haben vor dem zweiten Drittel uns in der Kabine noch einmal geschworen, dass wir Vollgas geben.“
Die Ausgangslage
Bei den Schwänen stand Simon Wolf im Tor, der erneut eine starke Leistung bot. Coach Steve Walker hatte – im Vergleich zum 3:2-Sieg nach Verlängerung in Köln – seine Angriffsreihen nicht verändert.
Neuzugang Connor Bunnaman feierte bei den Wild Wings sein Debüt, wurde aber zunächst aufgrund der sehr kurzen Eingewöhnungszeit in der vierten Angriffsreihe neben Niklas Hübner und Niclas Hempel nominiert. In der Verteidigung rotierte Alex Peters raus.
Die Ausfallliste bei den Bremerhavenern ist bekanntlich seit Wochen sehr lange. Alex Broadhurst, Roman Kechter (Nürnberg), Lenny Boos, Rayan Bettahar, Maxim Rausch, Nino Kinder, Nicolas Krämer und Bennet Roßmy fallen überwiegend sogar länger aus. Gästecoach Alex Sulzer hat nur fünf Verteidiger aufbieten können! Im Tor gegen Schwenningen stand Top-Keeper Kristers Gudlevskis.
Mit großem Applaus wurde in der Helios Arena der Bremerhavener Fan Sven Glaß begrüsst, der in dieser Saison jede Auswärtspartie der Pinguins mit dem Fahrrad absolviert. Er sammelt dabei Spenden für Kinder mit Diabetes. Eine großartige Geschichte.
Bremerhaven legt vor
Großartig war aber nicht, was die Wild Wings im ersten Abschnitt boten. Die Norddeutschen gingen in der fünften Minute durch einen Treffer von Phillip Bruggisser aus kurzer Entfernung mit 1:0 in Führung. Nach einem Konter der Pinguins schloss Andy Miele (8.) zum 2:0 ab. Und die Wild Wings? Sie taten sich im ersten Drittel in der Offensive schwer, agierten teilweise unsauber und besaßen keine großen Chancen bis zur ersten Drittelspause. Die Hansestädter waren in den ersten 20 Minuten klar das bessere Team.
In der ersten Pause zeigte sich Gäste-Torschütze Miele erst einmal zufrieden mit seinem Team: „So einen guten Start hatten wir lange nicht mehr. Wir haben bis jetzt all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber Schwenningen wird nun Anpassungen ab dem zweiten Drittel vornehmen.“
Im Mittelabschnitt war eine deutliche Leistungssteigerung bei den Wild Wings, die jetzt den Druck erhöhten, erkennbar. Mit einer Direktabnahme sorgte Kapitän Kyle Platzer – nach gutem Zuspiel von Alex Karachun – für das 1:2.
Kapitän nicht zu bremsen
Schwenningen überstand dann ein vierminütiges Unterzahlspiel, konnte selbst aber anschließend ein Powerplay nicht nutzen. Aber dafür glichen die Neckarstädter 28 Sekunden vor der zweiten Pause in Überzahl durch erneut Kyle Platzer zum 2:2 aus.
Vor dem Schlussdrittel meinte der Schwenninger Kapitän: „Ich kann mir unser erstes Drittel auch nicht erklären. Aber wir sind dann sehr gut ins zweite Drittel reingekommen. Die zunehmende Intensität und Härte kam uns entgegen.“
Im Schlussdrittel waren erst 125 Sekunden gespielt, da traf erneut Kyle Platzer, dessen Reihe mit Alex Karachun und Philip Feist an diesem Abend richtig glänzte. Und es wurde aus Schwenninger Sicht noch besser: Nach einem langen Pass von Verteidiger Thomas Schemitsch verwandelte Hakon Hänelt (46.) zum 4:2. Um 21.48 Uhr war der erste Saisonheimsieg der Schwenninger vollbracht.
Statistik
Wild Wings – Bremerhaven 4:2 (0:2, 2:0, 2:0).
Tore: 0:1 Bruggisser (4:17 – Assist: Miele), 0:2 Miele (7:31 – Conrad, 1:2 Kyler Platzer (26:11 – Karachun, Feist), 2:2 Platzer (39:32/5:4 – Hänelt,Wilde), 3:2 Platzer (42:05 – Karachun, Feist), 4:2 Hänelt (45:16 – Schemitsch, Weber).
Strafen: Wild Wings: 8– Bremerhaven: 4.
Schiedsrichter: Schadewaldt/Hinterdobler.
Zuschauer: 4333.
