Schwenninger Wild Wings gegen Berlin: Teuer verkauft – aber der Titelverteidiger zeigt seine Klasse

Eine große Zahl: Für sein 700. DEL-Spiel wurde Wild-Wings-Angreifer Mirko Höfflin (rechts, hier im Duell mit dem Berliner Brandon Davidson) vor der Sonntag-Partie geehrt.
Roland Sigwart Photographie- Schwenningen verliert daheim gegen Tabellenführer Berlin mit 1:4 nach guter Leistung.
- Ty Ronning trifft doppelt, weitere Tore erzielen Yannick Veilleux und Leonhard Pföderl.
- Alex Karachun gleicht zwischenzeitlich zum 1:1 aus – Berliner nutzen Fehler eiskalt.
- Schwenningen beklagt Verletzungen: Sebastian Uvira und Eric Martinsson müssen raus.
- Vor Spielbeginn: Ehrung für Mirko Höfflin zu seinem 700. DEL-Spiel.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die kleine Erfolgsserie der Wild Wings in der DEL ist gerissen. Nach drei Spielen in Folge verloren die Schwenninger am Sonntagnachmittag daheim gegen einen klasse auftretenden Spitzenreiter Berlin (Neunter Sieg im zehnten Spiel!) trotz einer guten Leistung mit 1:4.
Wild-Wings-Angreifer Alex Karachun bilanzierte: „Wir haben einigermaßen ganz gut mitgehalten, aber auch entscheidende Fehler gemacht.“
Vor dem Spiel wurde Wild-Wings-Angreifer Mirko Höfflin für sein 700. DEL--Spiel geehrt.
Bei den Neckarstädtern stand Joacim Eriksson im Tor. In der Abwehr rotierte Alex Peters – im Vergleich zum 4:2-Heimsieg am Freitag gegen Bremerhaven – rein und Alex Trivellato raus. Niclas Hempel war am Sonntag für den Kooperationspartner Ravensburg in der DEL2 im Einsatz.
Bei den Eisbären hütete nicht Top-Torhüter Jonas Neffin (Bereits fünf Saison-Shutouts) das Tor, sondern Jack Lafontaine.
Eisbären zeigen ihre Klasse
In den ersten 20 Minuten zeigte der DEL-Titelverteidiger seine Klasse und ging durch Ty Ronning (4.) mit 1:0 in Führung, Die Berliner Angriffsreihe mit Ronning, Liam Kirk und Gabriel Fontaine war eine Augenweide – selbst für Schwenninger Zuschauer.
Die 120 mitgereisten Berliner Fans sahen im ersten Drittel aber auch ein Schwenninger Team, das sich gegen die Spielkunst des Tabellenführers mit viel Einsatz stemmte und offensiv ein paar Akzente setzte. Großes Pech für die Schwäne, dass Angreifer Sebastian Uvira schon früh aus dem Spiel verletzt rausmusste.
Schwäne gleichen aus
Spielerisch bewiesen die Eisbären weiter ihr Können auch zu Beginn des Mittelabschnitts, aber kämpferisch starke Wild Wings gaben ihre Antwort: In der 25. Minute glich Alex Karachun nach einem abgeprallten Schuss von Kyle Platzer zum 1:1 aus. Die Schwenninger hatten – als vermeintlich leichter Außenseiter in dieser Heimpartie – weiterhin gegen dieses Top-Team nichts zu verlieren. Niklas Hübner hatte gleich anschließend eine gute Gelegenheit, Schwenningen in Führung zu bringen.
Mit einem Rückhandschuss von Yannick Veilleux gingen die Gäste (30.) mit 2:1 in Führung. Kurios war allerdings, dass die Schiris zunächst das Spiel weiterlaufen ließen und erst eine Minute später per Videobeweis den Treffer nachträglich anerkannten.
In den letzten Minuten des Mitteldrittels wurde Philip Feist – kurz vor dem Berliner Tor – penaltyverdächtig zu Fall gebracht. Bode Wilde verzeichnete auch noch eine Chance. 41 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels schlugen die Eisbären eiskalt durch Ty Ronning zum 3:1 zu.
Vor den letzten 20 Minuten sagte Schwenningens Niklas Hübner, der nach Uviras Verletzung in die Angriffsreihe neben Eric Cornel und Boaz Bassen rein gerückt war: „Das 1:3 war zu diesem Zeitpunkt deshalb bitter, weil wir die letzten 10,15 Minuten dominiert haben. Aber Berlin nutzt eben eiskalt unsere Fehler aus.“
Im letzten Drittel waren vier Minuten gespielt, als die Gäste erneut konsequent nach einem Fehler der Wild Wings das 4:1 durch Leonhard Pföderl erzielten. Auch Eric Martinsson war zu diesem Zeitpunkt schon verletzt raus.
Trainerstimmen
Steve Walker, Wild Wings: „Glückwunsch an Berlin, aber auch ein Kompliment an meine Jungs. Wir waren lange gut drin in diesem Spiel. Nach dem 1:1 hatten wir eigentlich bei der Aktion an Philip Feist eine Strafe erwartet. Im letzten Drittel mussten wir beim 1:4-Rückstand auch den intensiven vergangenen Wochen kräftemäßig etwas Tribut zollen. Bei Sebastian Uvira sieht es so aus, als wenn er vor der Deutschland-Cup-Pause nicht mehr spielen kann.“
Eric Dubois, Berlin: „Beide Mannschaften haben zwei Drittel lang sehr gut gespielt und hatten ihre Chancen. Wir haben im letzten Drittel gut verteidigt. Insgesamt hat es mein Team heute sehr gut gemacht.“
Statistik
Wild Wings – Eisbären Berlin 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Tore: 0:1 Ronning (358 – Assists: Liam, Geibel), 1:1 Karachun (25:40 – Platzer, Feist), 1:2 Veilleux (29:51 – Müller, Vikingstad), 1:3 Ronning (39:19 – Kirk, Wissmann), 1:4 Pföderl (43:20 – Wiederer, Davidson).
Strafen: Wild Wings: 4– Berlin: 6.
Schiedsrichter: Hunnius/Cespiva.
Zuschauer: 4744.

