Schwenninger Wild Wings
: Gelungene Generalprobe gegen Augsburg

Die Schwenninger Wild Wings konnten ihr letztes Testspiel vor dem DEL-Saisonstart erfolgreich gestalten. Gegen die Augsburger Panther fuhr das Team von Steve Walker einen 6:2-Sieg ein.
Von
Lorenzo Ligresti
Oberndorf
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Die Schwenninger Wild Wings konnten bei ihrer Generalprobe gegen Augsburg noch einmal Selbstvertrauen für die anstehende DEL-Saison tanken.

Roland Sigwart

Bevor die neue DEL-Saison am kommenden Wochenende mit Auswärtsspielen in Bremerhaven und Iserlohn beginnt, testeten die Schwenninger Wild Wings am Sonntagnachmittag ein letztes Mal. Vor den Augen von 4320 Zuschauern in der Helios-Arena besiegte das Team von Headcoach Steve Walker dabei die Augsburger Panther verdient mit 6:2.

Doppelter Paukenschlag

Der Start in die Partie hätte für die Wild Wings dabei kaum besser verlaufen können. Nachdem die Gastgeber bereits in den ersten Minuten die frischere Mannschaft waren, gingen sie mit einem Doppelschlag in der 4. und 5. Minute mit 2:0 in Führung. Zunächst traf Sebastian Uvira auf Vorlage von Alexander Karachun mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung und wenig später legte Philip Feist, der ebenfalls aus zentraler Position relativ frei zum Abschluss kam, den zweiten Treffer nach.

Eriksson trumpft auf

Die erste Druckphase der Augsburger kam erst, als diese Mitte des ersten Drittels gleich zwei Powerplay-Chancen hintereinander hatten. In dieser Phase musste Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson gleich mehrmals den Retter in der Not spielen. Auf der anderen Seite hatte auch die Walker-Truppe die ein oder andere Gelegenheit zum 3:0 – die vielleicht beste hatte dabei Mirko Höfflin, der aber an Augsburgs Keeper Michael Garteig scheiterte.

Auch im zweiten Spielabschnitt verbuchten die Wild Wings den besseren Start für sich. Und erneut schlugen sie innerhalb kürzester Zeit gleich doppelt zu. Zunächst spitzelte Zach Senyshyn in der 26. Minute einen Abschluss aus extrem spitzen Winkel irgendwie an Garteig vorbei ins Tor. Weniger als zwei Minuten später schaltete Uvira bei einem Rebound am schnellsten und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags das 4:0.

Augsburger Aufbäumen

Doch der Tabellenvorletzte der vergangenen DEL-Saison wollte sich offensichtlich noch nicht geschlagen geben. Diesmal waren es die Panther, die zwei schnelle Treffer hintereinander erzielten. Nur 20 Sekunden nach Uviras Tor tankte sich Riley Damiani durch das Schwenninger Drittel und bezwang Eriksson mit einem platzierten Abschluss in die obere linke Torecke. Dann, 50 Sekunden später, legte Alexander Blank per Rebound-Treffer das 2:4 nach. In der Folge drückten die Gäste sogar auf das dritte Tor, doch die Wild Wings hielten dem Ansturm stand – und fanden mit jeder verstreichenden Minute auch selbst wieder besser in die Partie. Mit der 4:2-Führung im Rücken ging es schließlich ins letzte Drittel.

Erneuter Blitzstart

In diesem erwischten die Wild Wings erneut einen Sahnestart. Nach nur drei Minuten scheiterte Uvira an Garteig, doch die Scheibe landete direkt vor dem Schläger von Tylor Spink, der aus zentraler Position nur noch ins quasi leere Tor zum 5:2 einschieben musste. Von diesem erneuten Rückschlag schien der Augsburger Wille in der Folge ein wenig gebrochen zu sein. Auf der anderen Seite schienen auch die Schwenninger den Fuß zumindest ein bisschen vom Gaspedal zu nehmen, so dass die Partie in den nächsten Minuten eher vor sich hin plätscherte.

Das halbe Dutzend

In der 52. Spielminute sorgte Boaz Bassen auf Vorlage des dänischen Neuzugangs Felix Scheel mit einem platzierten Schuss dann endgültig für die Vorentscheidung. Trotz der klaren Verhältnisse wurde es vier Minuten vor Schluss noch einmal hitzig zwischen den beiden DEL-Kontrahenten. Tore fielen jedoch nicht mehr – es blieb beim 6:2-Heimsieg.

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