SC Freiburg im DFB-Pokal
: Welchen Neuzugang lässt Julian Schuster von Anfang an ran?

Mit dem DFB-Pokalspiel beim Regionalligisten Sportfreunde Lotte startet der SC Freiburg in die Saison. Trainer Julian Schuster hat dabei für seine Startelf zahlreiche Optionen.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Als Neuzugang in der Startelf des SC Freiburg? Yuito Suzuki ist eine von vielen Optionen in der Offensive.

/Eibner-Pressefoto/Florian Wolf

Wer steht in der Startelf? Diese Frage beschäftigt Fans und Teilnehmer von Fußballmanagerspielen gleichermaßen Woche für Woche. Vor allem zu Beginn der Saison, wenn noch vieles unklar ist.

Es war daher nicht verwunderlich, dass Julian Schuster vor der ersten DFB-Pokalrunde auch zu seiner Startelf im Spiel gegen den Regionalligisten Sportfreunde Lotte (Samstag, 18 Uhr) befragt wurde. Zumal sich die Breisgauer im Sommer mehrfach verstärkt haben.

Insgesamt sechs Spieler sind neu im Kader, dafür wurde mit mehr als 30 Millionen Euro ein neuer Freiburger Transferrekord aufgestellt. „Es fühlt sich schon gar nicht mehr an, als wären es Neuzugänge“, findet Schuster jedoch.

Sechs Neuzugänge sind schnell integriert worden

Denn mit Philipp Treu, Derry Scherhant, Cyriaque Irié und Anthony Jung waren vier der sechs Neuen schon zum Trainingsauftakt Anfang Juli dabei, Yuito Suzuki und Igor Matanović stießen nur kurze Zeit später zum Team und haben somit ebenfalls fast die gesamte Vorbereitung mit ihren neuen Kollegen absolviert.

„Es hilft schon, wenn man den Kader früh zusammen hat“, sagte Schuster am Donnerstag und war voll des Lobes für die SC-Neuzugänge. Doch wer von ihnen schafft es im ersten Pflichtspiel der Saison auch direkt in die Startelf? Eine endgültige Antwort darauf gab Schuster am Donnerstag noch nicht. „Mehrere Optionen“ – diese Formulierung des Trainers trifft es wohl ganz gut, wenn es um die Aufstellung des SC Freiburg geht.

Viele Optionen für vier Positionen im Angriff

Gerade in der Offensive herrscht ein Überangebot. Schließlich dürfte Vize-Kapitän Vincenzo Grifo auf der linken Seite erst mal gesetzt sein und auch Lucas Höler hat gute Chancen auf die Startelf. Ob im Sturm oder auf der Zehn hinter der Spitze, dürfte auch davon abhängen, ob Schuster Mittelstürmer Matanović oder den Zehner Suzuki von Beginn an spielen lässt. Ein Startelfeinsatz von Irié und Scherhant dagegen scheint zum Saisonstart eher unwahrscheinlich.

In der Abwehr dürfte eine bekannte Viererkette auflaufen

„Es gibt mehrere Optionen auf der Zehn“, so Schuster, der für die Offensive auch Jan-Niklas Beste, Eren Dinkci, Junior Adamu und Merlin Röhl zur Verfügung hat. Youngster Johan Manzambi kann sowohl auf der Doppelsechs – dann anstelle von Patrick Osterhage neben Maximilian Eggestein – oder weiter vorne spielen.

Viele offensive Optionen also für Schuster. Weil Treu mit einer Schulterverletzung zunächst ausfällt, ist die Aufstellung der Defensive dagegen nicht ganz so schwer vorherzusagen. Lukas Kübler, Matthias Ginter, Philipp Lienhart und Kapitän Christian Günter dürften die Viererkette bilden. Und im Tor wird in der ersten Pokalrunde die Nummer eins Noah Atubolu stehen, um sich für den Bundesliga-Start eine Woche später einzuspielen.

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