Nicht nur Suzuki und Matanović: Auch Derry Scherhant ist beim SC Freiburg schon früh in Topform

Derry Scherhant (links) gehört derzeit beim SC Freiburg zu den absoluten Leistungsträgern.
Philipp von Ditfurth/dpa- SC Freiburg startet mit vier Siegen in Pflichtspiele – 4:1 gegen Werder Bremen.
- Suzuki erzielt Hattrick, Matanović trifft aus der Distanz und sorgt für die Vorentscheidung.
- Derry Scherhant in Topform: Tor und Vorlagen gegen Motherwell, Assist zum 3:0 gegen Bremen.
- Intensiver Sommer mit zwei Personal Trainern beseitigte Probleme, Standards bringen Gefahr.
- Konkurrenz auf links: Scherhant verdrängt Grifo am Sonntag auf die Bank und ist angekommen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier Pflichtspiele, vier Siege: Der SC Freiburg ist in allen drei Wettbewerben mit einem Erfolgserlebnis gestartet. Nach dem Weiterkommen in Conference League und DFB‑Pokal folgte am Sonntag der fulminante 4:1-Sieg gegen Werder Bremen, das den Sport-Club nur in der Anfangsphase vor Herausforderungen stellte.
Ein Hattrick von Yuito Suzuki und ein sehenswertes Fernschusstor von Igor Matanović sorgten jedoch früh für die Vorentscheidung in einem einseitigen Spiel. „Sehr wichtig, so in die Bundesliga zu starten“, sagte Trainer Julian Schuster nach dem Spiel. Denn so ganz wird man im Breisgau den Beginn der vergangenen Saison nicht vergessen haben.
SC Freiburg als Bayern-Jäger?
Nach zwei Niederlagen zum Auftakt war der Sport-Club plötzlich ganz unten in der Tabelle. Schon jetzt ist klar: Das ist in diesem Jahr anders. Wenn man so will, ist der SC Freiburg aufgrund des Torverhältnisses sogar Bayern-Jäger Nummer 1 – auch dank der treffsicheren Offensivspieler Suzuki und Matanovic, die früh in Topform sind.
Es sind jedoch nicht nur die beiden Torschützen von Sonntag, die zum Start in die neue Runde dem Freiburger Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch Derry Scherhant – im Vorjahr häufig nur Joker und hinter Vincenzo Grifo die Nummer zwei auf dem linken Flügel – ist derzeit in starker Verfassung. Gegen den FC Motherwell traf er selbst und bereitete zwei weitere Treffer vor. Am Sonntag legte er Suzuki das 3:0 auf.
Zwei Personal Trainer helfen, um richtig fit zu werden
Dass Scherhant so gut in die Saison starten konnte, verdankt er einem intensiven Sommer. Er habe noch mal „viel mehr investiert“, sagte er am Donnerstag nach dem 4:1-Sieg gegen Motherwell. Im Sommer an seiner Seite: gleich zwei Personal Trainer, „die mir da sehr geholfen haben“. Die körperlichen Probleme der Vorsaison, in der er in der Rückrunde „teilweise mit Schmerzen gespielt“ habe, scheinen dadurch überwunden.
Auch Standards tritt Scherhant
Und das merkt man Scherhant auf dem Platz an: Seine Schnelligkeit ist in Umschaltsituationen eine echte Waffe, die von ihm getretenen Eckbälle und Freistöße sorgen regelmäßig für Gefahr im gegnerischen Sechzehner.
Und: Scherhant hat mittlerweile das Freiburger System verinnerlicht. In der Vorsaison benötigte er als Neuzugang mehr Anlaufzeit – nichts Ungewöhnliches im Breisgau. Auch Stürmer Matanovic oder Jan-Niklas Beste auf dem rechten Flügel waren nicht von Beginn an Stammspieler.
Konkurrenzkampf mit dem SC‑Rekordtorschützen
Ob Scherhant dieser Sprung in seiner zweiten SC-Saison gelingt? Immer konkurriert er mit dem Freiburger Rekordtorschützen um Spielzeit. Am Sonntag saß Routinier Grifo 90 Minuten auf der Bank – ein Bild mit Seltenheitswert. Aber auch eine Bestätigung für die starken Leistungen von Scherhant, der in seinem zweiten Jahr beim SC Freiburg endgültig angekommen ist.
