Leihspieler vom SC Freiburg: Ben Farhat bekommt in schwieriger Phase Rückendeckung vom KSC-Coach

Louey Ben Farhat wartet in dieser Saison noch auf sein erstes Tor für den Karlsruher SC.
Marc Schüler/dpa- Louey Ben Farhat kommt nach Wechsel zum SC Freiburg mit Rückleihe zum KSC sportlich nicht in Tritt.
- KSC-Trainer Maximilian Senft stärkt ihm vor dem Spiel beim FC St. Pauli den Rücken.
- In dieser Saison erzielte der 20-Jährige noch kein Tor für den Karlsruher SC.
- U21-Nominierung blieb ohne Einsatz – die Spielberechtigung nach Verbandswechsel fehlt noch.
- DFB und KSC bedauern den langen Prozess und verweisen auf eingereichte Unterlagen.
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Hinter Louey Ben Farhat liegen aufregende Wochen und Monate. Am letzten Tag des Transferfensters wurde sein Wechsel zum SC Freiburg samt Rückleihe zum Karlsruher SC bekannt. Beim KSC, zu dem er 2022 als Jugendspieler von den Stuttgarter Kickers wechselte, gelang ihm in dieser Saison jedoch noch kein Tor.
Vor dem Zweitliga-Spiel beim FC St. Pauli nahm sein Trainer Maximilian Senft den 20-Jährigen jedoch in Schutz. „Das ist ein Mensch und kein Roboter“, sagte der KSC-Trainer über den jungen Stürmer.
Für die U21 nominiert – aber keine Spielberechtigung
Auch die Länderspielpause verlief für Farhat jedoch nicht nach Plan. Trainer Antonio Di Salvo hatte ihn für die Länderspiele der deutschen U21-Nationalmannschaft nominiert, konnte ihn jedoch nicht einsetzen. Der Grund: eine fehlende Spielberechtigung.
Farhat hat bereits zwei Spiele für die A-Nationalmannschaft von Tunesien bestritten, sich dann aber für eine Zukunft beim DFB entschieden. Dafür ist ein Verbandswechsel notwendig, der sich offensichtlich hinzieht.
„Die Spielberechtigung für Louey Ben Farhat steht weiterhin aus“, teilt sein Verein am Dienstag mit. Und weiter: „Der DFB und KSC bedauern diese Entscheidung sehr und finden es extrem schade, dass dieser Prozess trotz eingereichter Unterlagen so lange dauert.“
