Heimrecht im Rückspiel
: SC Freiburg muss in der Conference League nach Finnland oder Schottland

Bevor die Fans des SC Freiburg vom nächsten Finale in Istanbul träumen dürfen, muss sich das Team von Trainer Julian Schuster zunächst für die Ligaphase der Conference League qualifizieren. Seit Montag sind die zwei möglichen Gegner in den Play-offs bekannt.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Olympiakos Piräus — AC Florenz: 29.05.2024, Griechenland, Athen: Die Trophäe der Conference League steht auf dem Spielfeld vor dem Beginn des Finalspiels der Conference League zwischen Olympiakos Piräus und AC Florenz in der OPAP Arena. Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Trophäe der Conference League wird in diesem Jahr in Istanbul vergeben. Der SC Freiburg möchte gerne dabei sein – muss sich jedoch zunächst für die Ligaphase qualifizieren.

Thanassis Stavrakis/AP/dpa
  • SC Freiburg spielt Play-offs zur Conference League, um die Ligaphase zu erreichen.
  • Gegner wird HJK Helsinki oder Motherwell FC – Entscheidung fällt am 6. und 13. August.
  • Hinspiel auswärts, Rückspiel mit Heimrecht; Play-off-Termine sind der 20. und 27. August.
  • Dazwischen steht am 23. August die erste Runde im DFB-Pokal in Düsseldorf an.
  • Finale der Conference League findet am 2. Juni 2027 in Istanbul statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch, wenn das Finale in der Europa League am 20. Mai 2026 verloren wurde: Das Spiel im Besiktas-Park in Istanbul war das bislang größte Spiel in der Vereinsgeschichte des SC Freiburg. Da trifft es sich gut, dass die Metropole am Bosporus ein Jahr später erneut Schauplatz eines europäischen Finals ist.

Am 2. Juni 2027 wird in Istanbul der Sieger der Conference League gekürt. Der Cup, den die Uefa zur Saison 2021/22 eingeführt hatte, ist neben Champions- und Europa League der dritte europäische Club-Wettbewerb. In diesem Jahr erstmals in der Conference League dabei: der SC Freiburg.

Während viele andere Teilnehmer bereits den beschwerlichen Weg über mehrere Quali-Runden gehen mussten, steigt der Bundesliga-Vertreter erst in den finalen Play-offs ein. In Hin- und Rückspiel geht’s um das Ticket für die Ligaphase, die am 15. Oktober beginnt.

Mögliche Gegner auf zwei eingegrenzt

Der genaue Gegner der Freiburger in den Play-offs ist zwar noch offen, seit Montagmittag wurde die Liste jedoch auf zwei Namen eingegrenzt: Am 20. und 27. August treffen die Freiburger auf den Sieger der Partie zwischen HJK Helsinki (Finnland) und dem Motherwell FC aus Schottland. Das ergab die Auslosung in der Uefa-Zentrale in Nyon.

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Auslosung ergibt zunächst ein Auswärtsspiel

Weil das Los des SC Freiburg in dem Duell als zweites gezogen wurde, starten die Breisgauer mit einem Auswärtsspiel und haben im Rückspiel Heimrecht. Zwischen den beiden Quali-Spielen wartet zudem am 23. August in Düsseldorf die erste Runde im DFB-Pokal. Ob es am Ende nach Finnland oder Schottland geht, entscheidet sich in den beiden Duellen am 6. und 13. August.

Die Favoritenrolle ist klar verteilt

In das Play-off-Duell gehen die Freiburger Ende August als klarer Favorit, alles andere als die Qualifikation für die Ligaphase der Conference League wäre eine Überraschung. Und dennoch ist der Sport-Club gewarnt. „Da können natürlich auch einfach Namen dabei sein, die man vielleicht noch nicht so kennt. Aber das macht es dann manchmal auch umso gefährlicher“, sagte Kapitän Christian Günter bereits beim Trainingsauftakt Mitte Juli über die Conference-League-Play-offs. Man werde keinen Gegner unterschätzen, sagte Günter weiter.

Mehrere starke Gegner in der Conference League dabei

Insgesamt ist das diesjährige Feld der Conference League stark besetzt. Mit Atalanta Bergamo etwa ist ein Team dabei, das in der Vorsaison in der Champions League Borussia Dortmund ein frühes Aus in der K.o.-Phase bescherte. Auch der AS Monaco, das Premier-League-Team Brighton & Hove Albion und Ajax Amsterdam (muss sich zunächst noch für die Play-offs qualifizieren) waren am Montag im Lostopf.