Relegation Landesliga
: TSV Straßberg fehlt noch ein Sieg

Der Vizemeister des Bezirks Schwarzwald/Zollern schlägt den TSV Hirschau im Relegations-Halbfinale zu Landesliga Staffel III souverän mit 2:0.
Von
Matthias Jedele
Oberndorf
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Simon Henes (links) setzte sich mit dem TSV Straßberg souverän im Relegations-Halbfinale mit 2:0 (2:0) gegen den TSV Hirschau durch.

Eibner-Pressefoto/Andreas Ulmer

TSV Hirschau – TSV Straßberg 0:2 (0:2). Der TSV Straßberg hat die erste Hürde auf dem Weg in die Landesliga souverän genommen. Im Relegationsspiel gegen den TSV Hirschau setzte sich die Mannschaft von Trainer Marc Kleiner verdient mit 2:0 (2:0) durch und zog damit ins Relegationsfinale ein.

Ferdinand sorgt für die frühe Führung

Die Straßberger erwischten bei hochsommerlichen Temperaturen einen Traumstart. Bereits in der dritten Minute setzte sich Valentin Riester auf der rechten Seite stark durch und spielte den Ball scharf in die Mitte. Dort stand Jan Ferdinand goldrichtig und vollendete zum frühen 1:0.

Kleiner-Team bleibt auf dem Gaspedal

Auch danach blieb der Vizemeister der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern die bessere Mannschaft. In der siebten Minute verpasste Straßberg das zweite Tor nur knapp. Nach einem schnellen Gegenangriff über die linke Seite legte Marius Plankenhorn für Elias Göz auf, doch Hirschaus Torhüter Vincent Stenzel rettete mit einer starken Parade.

Die Straßberger blieben am Drücker. In der 14. Minute kam Jonas Jehle nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Drei Minuten später fiel das verdiente 2:0. Eine Ecke von Simon Henes fand den Hinterkopf von Leon Mathauer, von wo aus sich der Ball ins lange Eck senkte (17.).

Hirschau findet keine Lösungen

Hirschau hatte große Probleme, gegen die kompakte Straßberger Defensive Lösungen zu finden. Stattdessen hätte der TSV die Führung vor der Pause weiter ausbauen können. Nach einem Doppelpass lief Simon Henes in der 37. Minute allein auf den Hirschauer Schlussmann zu, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am stark reagierenden Keeper des TSV.

Die größte Möglichkeit der Albkicker bot sich unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Nach einem gelungenen Angriff standen die Hirschauer Cihan Canpolat und Benjamin Schiebel plötzlich frei vor Straßbergs Torhüter Christopher Kleiner. Die Gäste brachten den Ball jedoch nicht im Tor unter. Zudem hatte Straßberg etwas Glück, dass der Schiedsrichter Steven Henriß nach einem leichten Kontakt zwischen Keeper Kleiner und Schiebel nicht auf Strafstoß entschied.

Straßberg verwaltet Vorsprung souverän

Nach dem Seitenwechsel verwaltete Straßberg den Vorsprung äußerst abgeklärt. Die Mannschaft von Trainer Marc Kleiner zog sich etwas weiter zurück, verteidigte kompakt und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Hirschau kam in der gesamten zweiten Halbzeit zu keiner nennenswerten Torchance. Straßberg kontrollierte das Geschehen, ohne selbst noch große Risiken einzugehen, und brachte die verdiente Führung sicher über die Zeit.

Coach Kleiner ist hochzufrieden

„Natürlich bin ich hochzufrieden“, sagte Straßbergs Trainer Marc Kleiner nach dem Schlusspfiff. „Unser Ziel war es, früh in Führung zu gehen. Mit dem Selbstvertrauen aus unserer Saison und unserer starken Defensive haben wir das hervorragend umgesetzt.“ Besonders die Defensivleistung hob der Coach hervor: „Der Gegner hatte eigentlich nur diese eine Szene kurz vor der Halbzeit, die wir uns selbst eingebrockt haben.“

Dass seine Mannschaft die Partie bereits vor der Pause hätte entscheiden können, verschwieg Kleiner nicht. „Wir müssen das Spiel früher killen. In der ersten Halbzeit hatten wir mehrere Situationen, in denen das dritte Tor fallen kann oder sogar muss.“

Die etwas defensivere Ausrichtung nach der Pause sei dagegen bewusst gewählt gewesen. „Wir wussten, dass wir 2:0 führen und es bei der Hitze keinen Sinn macht, weiter volles Pressing zu spielen. Wir sind etwas tiefer gestanden, haben kompakt verteidigt und dem Gegner kaum Räume gegeben. Am Ende haben wir alles richtig gemacht.“

Im Finale geht es gegen die Sportfreunde Gechingen

Mit dem verdienten Erfolg steht der TSV Straßberg nun im Relegationsfinale gegen die Sportfreunde Gechingen, die sich im Parallelspiel mit 4:2 nach Elfmeterschießen gegen den SSC Tübingen durchsetzten. Somit fehlt der Kleiner-Elf noch ein Sieg zum Aufstieg in die Landesliga. TSV Straßberg: C. Kleiner – Rummel, Plankenhorn, Jehle (89. Scherzinger), Göz (46. Akil), S. Henes (75. Binder), Mathauer, Reimann, Riester (67. Schulz), Ar. Hotz, Ferdinand (80. M. Henes). Tore: 0:1 Ferdinand (4.), 0:2 Mathauer (19.). Schiedsrichter: Steve Henriß (Geislingen/Steige). Zuschauer: 700.

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