Re-Start in der Landesliga
: Tabellenführer SV Zimmern empfängt den TuS Ergenzingen

Der SV Zimmern empfängt am Samstag (15 Uhr) im ersten Landesliga-Spiel 2026 den TuS Ergenzingen. Marc Genter sieht sein Team gut vorbereitet, hat aber auch Respekt vor dem Gegner.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Maksym Tkach (schwarzes Trikot) und seine Teamkollegen vom SV Zimmern fuhren im Hinspiel einen 5:0-Sieg beim TuS Ergenzingen ein. Am Samstag stehen sich die Teams erneut gegenüber.

Fritsch

Pünktlich zum ersten Pflichtspiel des Jahres erwacht auch das Wetter aus dem Winterschlaf. Zwar dürfte es nicht so warm werden wie am Donnerstag und Freitag, für Samstag sind in Zimmern aber immerhin 12 Grad angekündigt.

Nicht nur deshalb sagt SVZ-Coach Marc Genter: „Ich bin sehr froh, dass es wieder losgeht. Der Mannschaft geht es genau so.“ Florian Schwend, Trainer des TuS Ergenzingen, ist gleicher Meinung: „Die Wintervorbereitung ist immer etwas zäher, wir mussten aber kein Training oder Spiel absagen.“

Ergenzingen kann überraschen

Sportlich gesehen ist es das Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenführer auf der einen, und dem 14. auf der anderen Seite. Schwend betont: „Wir sind Außenseiter, das steht nicht zur Debatte.“ Dass der Aufsteiger aber in der Lage ist, die Teams aus den oberen Regionen zu ärgern, haben Partien wie das 4:1 gegen den SV Nehren, der 4:3-Erfolg in Pfullingen oder auch das 1:1 gegen Nagold gezeigt.

Genter weiß auch deshalb: „Wir haben Respekt vor dem Re-Start. Nach einer Vorbereitung weiß man nie so richtig, wo man steht. Klar ist aber, dass wir mit den Testspielen überwiegend zufrieden waren und inhaltlich weitergekommen sind. Wir konnten unseren Flow fortsetzen.“

Fast alle Mann an Bord

Ebenfalls erfreulich aus Sicht des SVZ: Personell kann Zimmerns Übungsleiter fast aus den Vollen schöpfen, einzig David Tamer und Gabriel Pavic – der im Hinspiel das 1:0 erzielte – werden ausfallen. „Man wird ein paar Spieler bei der Aufstellung enttäuschen müssen, aber das ist dann ja mein Problem“, kann Genter mit diesem Problem gut leben.

Beim TuS stehen am Samstag Robin Hünig (krank), Samuel Dantzler (Sprunggelenk), Oliver Ignacz (Sperre) sowie die Langzeitverletzten nicht zur Verfügung. Dafür hat man mit Markus Vogel einen „Zimmern-Experte“ in den eigenen Reihen. Erst im Sommer wechselte der Abwehrspieler die Farben, trug zuvor über ein Jahrzehnt das schwarz-gelbe Trikot. Schwend schmunzelt: „Ich werde Markus im Vorfeld auf jeden Fall interviewen, aber das wird sich mein Kollege sicher denken. Im Hinspiel haben sie sehr gute Anpassungen vorgenommen.“ Seine Devise für die Partie: „Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten. Wir haben viel am Spiel im letzten Drittel gearbeitet, weil wir auch einfach mehr Entlastung brauchen.“

Der nächste Heimsieg?

Es ist also durchaus mit mutigen Gästen zu rechnen, fußballerisch ist der TuS sowieso gut aufgestellt. „Wir betrachten den Gegner immer losgelöst vom Tabellenplatz. Wir haben ein Testspiel analysiert, Ergenzingen hat individuelle Qualität. Wir werden sicher auch Räume kriegen“, erhofft sich Genter. Sein Team hat 25 von 27 möglichen Heimpunkten in dieser Spielzeit geholt und könnte mit einem weiteren Erfolg die Tabellenführung definitiv verteidigen.

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