Oberndorfer Profi in 2. Liga
: Ruben Müller liefert bei Startelf-Debüt Assist für Ex-Balinger Curda

Nach seinem Startelf-Debüt – inklusive Assist gegen den 1. FC Kaiserslautern – für den SC Paderborn erhält der Oberndorfer Fußballprofi Ruben Müller viel Lob.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Ruben Müller (Nummer 2) feierte ein Startelf-Debüt mit Heimsieg und Vorlage.

David Inderlied/dpa

Den 27. September 2025 wird Ruben Müller so schnell wohl nicht vergessen. Denn nachdem er den Saisonstart mit einer Verletzung verpasst hatte und erst vor zwei Wochen sein Profi-Debüt für den Zweitligisten SC Paderborn gefeiert hatte, stand er gegen Kaiserslautern erstmals in der Startelf.

Das war jedoch zu Wochenstart noch alles andere als absehbar: Der 20-Jährige konnte erst Mitte der Woche wieder trainieren, zuvor war er stark erkältet. Da jedoch beim Zweitligisten Raphael Obermair verletzt passen musste, beorderte Trainer Ralf Kettemann den Oberndorfer in die Startelf.

Auf Müllers Auftritt habe sich der Trainer schon vor dem Spiel gefreut, berichtete er nach dem 2:0-Sieg gegen Kaiserslautern. Denn der Neuzugang vom SC Freiburg II war als linker Außenspieler nicht nur defensiv stark, sondern sammelte in der 53. Minute beim 2:0 durch Laurin Curda (ehemals TSG Balingen) auch seinen ersten Scorerpunkt im Profifußball.

Eigentlich eher auf der rechten Außenbahn zu Hause

Die linke Seite ist dabei gar nicht Müllers Stammposition, eigentlich ist er eher auf der rechten Seite zu Hause. „So oft habe ich das noch gar nicht gespielt, aber mir gefällt die Position. Da kann ich schön nach innen ziehen und Flanken schlagen“, äußerste sich Müller nach dem Spiel gegenüber den Medienvertretern. Unter anderem druckte das Fachmagazin „Kicker“ ein Interview mit Oberndorfer.

Der frühere Balinger Laurin Curda (rechts) traf für den SC Paderborn – nach Vorarbeit von Ruben Müller aus Oberndorf.

Foto: David Inderlied/dpa

Am Donnerstag vom Startelf-Debüt erfahren

Demnach erfuhr Müller bereits am Donnerstag von seinem kommenden Startelf-Debüt, als der Ausfall von Obermair feststand. „Das war gar nicht so einfach, denn ich war zu Wochenbeginn erkältet“, so Müller. Es verwundert daher nicht, dass der 20-Jährige keine vollen 90 Minuten im Tank hatte, sondern nach 68 Minuten ausgewechselt wurde.

Das sagt Trainer Ralf Kettemann

Zuvor jedoch hatte er auf dem Feld durchaus für Furore gesorgt – mit besagter Torvorlage als Höhepunkt. Es war jedoch nicht nur sein Assist, der seinem Trainer imponierte. „Der junge Mann hat einfach Eier“, lobte Kettemann den Youngster, der im Sommer den Schritt aus dem Südwesten nach Westfalen wagte.

Dort ist er nun endgültig angekommen, sein Coach sprach auf Nachfrage bei der Pressekonferenz in den höchsten Tönen über ihn: „Ruben ist ein kleiner Frechdachs, der sich zu Recht viel zutraut, weil er einfach ein guter Fußballer ist. So ein Spiel gegen einen sehr guten Gegenspieler abzuliefern und dann noch an einem Tor beteiligt zu sein – es hat wirklich Spaß gemacht, ihm zuzuschauen.“

Auch am Freitag wieder gefordert

Das klingt, als würde Müller auch in den kommenden Partien eine wichtige Rolle einnehmen, zumal Linksaußen Obermair wohl auch am Freitag gegen Braunschweig noch nicht wieder fit sein dürfte.

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