Nach Nebelabsage: Termin für den SV Zimmern ist neu – die Voraussetzungen sind gleich

Spieler-Co-Trainer Leo Benz peilt mit dem SV Zimmern gegen Tuttlingen den vierten Heimsieg an
Holger RohdeSV Zimmern - SC 04 Tuttlingen (Mittwoch, 19.30 Uhr). Nicht auf die lange Bank schieben – das war das Motto der Verantwortlichen beider Vereine am vergangenen Freitagabend. Zimmerns Spartenleiter Erwin Beck und Tuttlingens sportlicher Leiter Ralph Tolk sind zwei alte Hasen auf diesem Gebiet und seit über 30 Jahre im Geschäft.
Schon bevor der Schiedsrichter offiziell keine Spielmöglichkeit verkündete, suchten die Funktionäre eine Ausweichtermin und behielten den Durchblick. „Lieber direkt kommende Woche spielen und es nicht ewig in den Herbst hineinlegen“, einigte sich das Duo noch an Ort und Stelle nach Rücksprache mit den eigenen Mannschaften auf den neuen Termin. Auch das ursprünglich eingeplante Schiedsrichter-Gespann um Jean-Marcel Kirigenda (Stetten-Hechingen) ist wieder mit von der Partie.
Sportlich hat sich in diesem Verfolgerduell die Ausgangslage nicht verändert: Zimmern ist mit 17 Punkten in sieben Partien ungeschlagen auf dem fünften Rang. Tuttlingen rangiert als eines der Überraschungsteams der Liga mit 15 Zählern auf Rang sechs. Ein Sieg würde die Donaustädter am SVZ vorbeibringen. Die markanten Unterschiede der beiden Teams: Zimmern kassierte mit vier Gegentoren die wenigsten der Liga. Tuttlingen erzielte deutlich mehr Treffer (24) und weist den zweitbesten Angriff der Klasse auf. Marcel Misic (5) und Buba Camara (4) schossen die meisten Tore.
Heimbilanz soll weiter ausgebaut werden
Zimmerns Trainer Marc Genter möchte die Heimbilanz (alle drei Spiele gewonnen) weiter ausbauen und die lange Serie von elf ungeschlagenen Spielen über die vergangenen 142 Tage hinaus ausbauen. „Unser Ziel ist es natürlich daheim zu gewinnen, ungeschlagen zu bleiben und uns wieder in eine Richtung zu bewegen, dass wir besser Fußball spielen und unsere Chancen besser ausnutzen“, könnte es dann mit dem sechsten Heimsieg in Serie klappen.
Die Gäste haben einen gefährlichen Angriff
Der neue Gästetrainer Samuel Witzig hat mit seinem Co-Trainer Gabriel Gasic bereits eine Handschrift hinterlassen. Die Donaustädter schossen bei ihren drei Siegen (3:0, 5:2, 4:0) und dem 4:5 in Tübingen 16 Treffer. In jedem Spiel glänzte ein anderer Akteur mit einem Doppel- oder Dreierpack wie Misic, Camara, Carlos Hehl oder der Ex-Zimmerner Modou Badjie.