Liga extrem ausgeglichen
: Ein guter Lauf bringt die SG Aichhalden-Rötenberg auf Platz zwei

Seit 2018 ist Manuel Kaltenbacher Trainer der SG Aichhalden-Rötenberg. Sein Team kletterte mit zuletzt fünf Siegen aus sechs Partien bis auf den zweiten Platz.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Jonas Armbruster und die SG surfen derzeit auf der Erfolgswelle.

Holger Rohde

19 Punkte aus neun Partien sind das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung. „Die dauert bei uns eigentlich seit Jahren an. Immer wenn ältere Spieler aufgehört haben, haben wir die jungen Nachwuchsspieler hochgezogen“, funktioniert die Spielgemeinschaft zwischen dem FV Aichhalden und dem SV Rötenberg prima.

Manuel Kaltenbacher, früher selbst Torjäger beim FV Tennenbronn und der SpVgg. Schramberg, freute sich unterdessen entspannt über den starken Auftritt seiner SG Aichhalden-Rötenberg beim Tabellenführer SG Böhringen/Dietingen. „Das 3:0 für uns war hoch verdient. Wir waren die bessere Mannschaft und ich war sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Es war ein wichtiges Spiel beim Blick auf die Tabelle.“

Konkret meint der Coach damit, „wie ausgeglichen die Staffel aktuell ist bis Platz neun. Da kann jeder jeden besiegen“, weiß Kaltenbacher, „dass man sich keine zwei, drei Ausrutscher hintereinander erlauben darf, sonst wird man duchgereicht.“ Bestes Beispiel ist der FV 08 Rottweil mit 16 Punkten, der von Rang zwei auf acht abstürzte. Der FC Steinhofen auf dem ersten Nicht-Relegationsrang hat immerhin 15 Zähler gesammelt.

Danach sieht es bei der SG Aichhalden-Rötenberg derzeit jedoch nicht aus. Saisonübergreifend hat man nur zwei Spiele in 13 Partien verloren. Neben dem 0:4 daheim gegen Rottweil ärgert Kaltenbacher „das 0:1 in Weildorf-Bittelbronn. Da waren wir die klar bessere Mannschaft, machen aus der Überlegenheit und 20 Torschüssen jedoch keinen Treffer. Dort war eindeutig mehr drin“, möchte die SG nach Rang sechs in der vergangenen Runde (43 Punkte/75:38-Tore) weiter vorne mitmischen.

Kaltenbacher erwartet nun von seinem Team, „dass wir dranbleiben. Es stehen die Spitzenspiele gegen Suebia Rottweil und in Horgen an. Da sind wir gefordert und wissen dann wohin es in der Tabelle gehen kann“, scheint für die Elf im Torhüter Sebastian Penalver, Kapitän Manuel Günter oder Abwehrroutinier Jonas Armbruster einiges möglich.

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