Leichtathletik im Zollernalbkreis: Joshua Bozic holt die Vizemeisterschaft

Marie Sautter zeigte bei den Süddeutschen Meisterschaften gute Leistungen mit dem Speer.
KaraAm Samstag ging es für Marie Sautter (W14) bei ihren ersten süddeutschen Meisterschaften zunächst über die 80 Meter Hürden los. Sie ging im ersten von vier Vorläufen an den Start. Nach einem relativ guten Start blieb sie aber an einer Hürde mit dem Nachziehbein hängen, kam aus dem Rhythmus und musste sich mit 12,95 Sekunden als Sechste in ihrem Vorlauf zufrieden geben. Damit verpasste sie bei ihrer Prämiere als 19. im Feld von 31 den Endlauf der besten Acht.
Eine saubere Serie
Im anschließenden Speerwurf zeigte sich gut erholt und legte eine konstante saubere Serie von Würfen über die 30-Meter-Marke hin. Mit neuer guten Bestleistung von 33,73 Metern im dritten Versuch sicherte sie sich den guten sechsten Rang. Tags darauf ging es für sie in den Kugelstoßring. Allerdings fand sie nicht in ihre gewohnten Abläufe und musste sich mit für sie mäßigen 8,97 Metern und Platz elf begnügen, über eineinhalb Meter unter Bestleistung. Auch im Hochsprung konnte sie nicht an ihre Form und Technik anknüpfen und scheiterte ohne gültigen Versuch an der Anfangshöhe. Ein gebrauchter Tag für die junge Athletin, allerdings darf sie trotzdem auf Grund der Leistungen am Samstag und den Trainingseindrücken positive auf die nächsten Wettkämpfe schauen.
Premiere bei den Süddeutschen
Über 800 Meter gab es bei den M14 für insgesamt 15 Läufer zwei Zeitläufe. Simon Helber ging im ersten Zeitlauf an den Start. In der ersten Runde hielt er noch etwas mit dem Tempo mit, doch in der zweiten Runde zollte er der Hitze Tribut, musste etwas abreißen lassen und kam als Sechster in 2:24,65 Minuten ins Ziel. So konnte er nicht ganz an seine Vorleistungen anknüpfen. Mit dem insgesamt 14. Platz war es trotzdem ein Erfolg für ihn bei seinen ersten süddeutschen Meisterschaften.
Bronze für Colin Hoch
Für Colin Hoch ging es auch zunächst über die 80 Meter Hürden im zweiten Vorlauf. Jedoch erwischte er keinen guten Start und fand auch nicht in den Lauf und kam als Fünfter in für ihn mäßigen 12,00 Sekunden ins Ziel. Als 17. des Feldes verpasste er den Finallauf deutlich. Am späten Nachmittag standen dann noch für ihn die 300 Meter Hürden an, bei denen 17 Läufer in drei Zeitläufen den Meister ermittelten. Er lief im zweiten Zeitlauf und zeigte eine tolle Trotzreaktion zu seinen Kurzhürden am Vormittag. Von Anfang an zeigte er sich hellwach, arbeitete sich auf den letzten 100 Metern stetig nach vorne und sicherte sich im Finish den Sieg mit 42,64 Sekunden. Somit steigerte er seine Bestleistung um mehr als eine halbe Sekunde und errang die Bronzemedaille in der Gesamtwertung – ein toller Erfolg für den jungen Läufer.
Vertrauen in den letzten Versuch
Relativ kurzfristig entschied sich Joshua Bozic bei den U23 für einen Start im Dreisprung, um weitere Stabilität in seinen Abläufen zu bekommen. Nach einem ersten ungültigen Versuch sprang er 14,64 Meter und ließ den dritten Sprung aus. Allerdings waren die folgenden zwei Sprünge wieder ungültig und somit musste er im letzten Versuch alles auf eine Karte setzen. Mit 15,15 Metern gelang ihm ein weiter Satz und er schob sich noch vom Bronze- auf den Silberrang nach vorne und sicherte sich somit die Vizemeisterschaft.