Landesliga Württemberg
: Bezirks-Derby nach Heimpleite – BSV Schwenningen in Seedorf gefordert

Nach der Heimniederlage am Mittwochabend geht es für den BSV nach Seedorf. Die zweite Hälfte gegen Nagold stimmt Trainer Jago Maric optimistisch.
Von
Heinz Wittmann
Oberndorf
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Für David Seiferling geht es gegen seinen alten Verein SV Seedorf.

Heinz Wittmann

Landesliga: SV Seedorf – BSV 07 Schwenningen (Sonntag, 15.00 Uhr). Die Hausherren mussten am vergangenen Wochenende eine 0:3-Schlappe bei Spitzenreiter Nehren einstecken und sind mit zehn Punkten aus acht Spielen Tabellenneunter. Der BSV unterlag am Mittwochabend im Nachholheimspiel dem VfL Nagold mit 2:3 und ist mit zehn Zählern aus sieben Begegnungen Siebter.

„Es war eine sehr ärgerliche und unnötige Niederlage. Das erste Gegentor war billig, da haben wir außen zu viel Platz gelassen“, sagte BSV-Coach Jago Maric nach dem Spiel.

Gegentore fallen zu einfach

Die Schwenninger waren am Mittwoch auf einen starken und teils gut kombinierenden Gast aus Nagold getroffen. Der VfL leitete alle seine drei Tore über die rechte Angriffsseite ein. Die Treffer fielen allerdings auch zu einfach, da stand der BSV nicht stabil genug hinten drin.

Nullsiebener-Coach Jago Maric meint: „Die Gegentore über die linke Seite waren definitiv zu einfach. Wir haben aber in der Halbzeit reagiert. Für den diesmal unglücklich agierenden Marek Osada kam Tomislav Sprem und Deniz Kaya wurde durch Aleksandar Trajkovic ersetzt. Die zweite Halbzeit war dann deutlich besser.“

Seiner defensiven Stärken sollte sich die Nullsiebener nun im Bezirksderby erinnern. Nach vorne müsste bei den Schwenningern was gehen: Goalgetter Fabio Chiurazzi ist aus dem Urlaub zurückgekehrt und dürfte für entsprechende Torgefahr sorgen. Auch Ante Rogic weiß, wo der gegnerische Kasten steht, hatte dies bei seinem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleichstreffer am Mittwoch bewiesen.

Seedorf mit Ladehemmung

Mit dem Toreschießen hapert es hingegen beim Seedorf. Die Truppe von SV-Trainer Emanuele Ingrao hat erst elf Tore erzielt, einzig Laurin Huss traf doppelt. Da könnte der SV gut einen Spieler wie David Seiferling, der aber vor der Saison von Seedorf nach Schwenningen gewechselt ist, brauchen. Seiferling zeigte sich gut erholt von seinen Knieproblemen, konnte gegen Nagold durchspielen, hatte im Abschluss aber Pech.

In der vergangenen Saison wurde der SV Seedorf einen Rang vor dem BSV Siebter. Das Hinspiel in Seedorf gewannen die Einheimischen mit 2:0, das Rückspiel am Neckarursprung endete 1:1. Die Zuschauer erwartet ein interessantes und spannendes Derby.

Gute 45 Minuten

Wollen die Schwenninger den anvisierten Dreier mitnehmen, müssen sie zum einen in der Defensive besser als gegen Nagold stehen, zum anderen wohl aber fußballerisch etwas mehr als zuletzt bieten.

„Die zweite Halbzeit gegen Nagold war gut von uns, da haben wir auf den Ausgleich gedrängt. Daran wollen wir anknüpfen“, sagte Maric, der mit Blick auf das Auswärtsspiel meinte: „Auf dem schwer bespielbaren Platz in Seedorf wird es nicht einfach, wir wollen aber dennoch die drei Punkte mitnehmen.“

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