Landesliga Staffel 3
: Spvgg Freudenstadt nach knackigen vier Wochen vor Saisonstart

Für die Spvgg Freudenstadt beginnt die Landesliga-Saison mit der Auswärtspartie beim FC 07 Albstadt. Dabei hatte das Team wenig Zeit für die Vorbereitung.
Von
Volker Haag
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Dogukan Süzgec (in Blau) – hier im Verbandspokal gegen die YB Reutlingen – und die Freudenstädter starten in die Mission Klassenerhalt.

Andreas Wagner

FC 07 Albstadt – Spvgg Freudenstadt (Samstag, ab 15.30 Uhr). 2618 Tage nach der letzten Landesligapartie in der Saison 2017/18, als die Kurstädter bereits als Absteiger feststanden und zu Hause die Saison mit einem versöhnlichen 5:0 Heimerfolg gegen Ofterdingen abschlossen, wartet mit den Albstädtern ein Traditionsverein.

Kleiner Rückblick: Die Freudenstädter holten sich den letzten freien Platz in der Landesliga Staffel 3 dank der beiden Erfolge in der Relegation gegen den TSV Genkingen (4:1) und den TSV Frommern (3:2). Dadurch verordnete Freudenstadts aktuell urlaubenden Trainer Elvedin Djekic seiner Mannschaft eine knackige Vorbereitung. Vier Wochen Vorbereitung mussten reichen, um sich auf das Auftaktspiel gegen Albstadt vorzubereiten. Insgesamt wurden zwei Testspiele plus die erste Runde im WFV-Pokal gegen die Young Boys aus Reutlingen absolviert.

Die Vorbereitung verlief nach Aussage von Freudenstadts Co-Trainer Sergej Steblau gut, da der Großteil der Mannschaft regelmäßig mittrainieren konnte. „Wir freuen uns auf das Spiel in Albstadt, wissen aber nicht so genau, was uns bei den Älblern erwarten wird.“ Bis auf Freudenstadts Torhüter Lukas Finkbeiner, der zwei Jahre mit dem SV Wittendorf in der Landesliga spielte, und Freudenstadts Mittelfeldmotor Matthias Ade ist die Landesliga für den Großteil der Mannschaft Neuland. „Da müssen wir als Mannschaft relativ schnell funktionieren und uns auf das Tempo und die höhere individuelle Qualität, die auf uns zukommen wird, einstellen. Das gilt auch für unser Auftaktspiel in Albstadt am Samstag“, so Steblau.

Ein Neuzugang ist besonders weit

Von den Neuzugängen ist wohl der Alpirsbacher Mert Karaaslan am weitesten. „Mert hat im Gegensatz zu den anderen, mit Ausnahme von Yasin Kara, in der vergangenen Runde auch regelmäßig gespielt. Die anderen haben in dieser Richtung noch etwas aufzuholen. Karaaslan ist ein klassischer Neuner, der auch gut gegen den Ball arbeitet und in unserem letzten Testspiel gegen Oppenau zweimal getroffen hat.“

Weniger Defensivspieler

Vor allem in der Offensive stehen den beiden Trainern unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung. In der Defensive ist die Auswahl deutlich geringer. „Wir sind froh, dass wir einen so großen Kader haben und wir werden im Verlaufe der Saison alle Spieler benötigen. Jetzt geht es bereits mit der Urlaubszeit los.“

Für das Auftaktspiel am Samstag stehen Steblau alle Spieler zur Verfügung. Fraglich ist noch, wer auf der rechten Außenverteidigerposition spielen wird. Möglich ist, dass Matthias Ade oder Leon Lisicar dort anfangen werden.

Das erste Pflichtspiel im WFV-Pokal verloren die Kurstädter deutlich. „Auch aus diesem Spiel haben wir unsere Lehren gezogen. Wir müssen am Samstag, von der ersten Minute hellwach sein. Die Albstädter werden gegen uns, als Aufsteiger gleich versuchen, eine Duftmarke abzugeben.“

Schwabo Powerplay
Freitag um 12.00 Uhr
Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.