Landesliga Staffel 3
: SpVgg Freudenstadt im Duell der Aufsteiger

Die SpVgg Freudenstadt möchte gegen den SSC Tübingen ihre ersten Punkte in der Landesligasaison holen. Vor allem will man nach drei Spielen endlich ein Tor schießen.
Von
Volker Haag
Oberndorf
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Nach den harten Gegner Balingen und Nagold wartet ein Aufsteiger auf Freudenstadt.

Andreas Wagner

SpVgg Freudenstadt – SSC Tübingen (Sonntag, 15 Uhr). Nach den drei erwartbaren Niederlagen gegen den FC 07 Albstadt, die TSG Balingen II und zuletzt gegen den VfL Nagold ist es laut Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic an der Zeit, die ersten Punkte auf dem Habenkonto gutzuschreiben. „Wir befinden uns zwar bereits im Tabellenkeller, aber wir benötigen jetzt dringend Punkte, dass wir nicht den Anschluss verlieren. Jetzt kommen mit Tübingen, Mühlheim und zwei Wochen danach mit Ergenzingen die Gegner, die mit uns um den Ligaverbleib ringen werden. Ob wir die Qualität haben, um in der Liga drin zu bleiben, werden auch diese Spiele zeigen.“

Restlos zufrieden war Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic mit dem Resultat in Nagold nicht. „Wir hatten zwar im ganzen Spiel bei den Nagoldern keine einzige Torchance und der Sieg der Nagolder war sicher verdient. Mit etwas mehr Spielglück kannst du aber bei den Nagoldern einen Punkt mitnehmen.“

Noch ohne Tor

Wollen die Kurstädter ihren ersten Saisonsieg am kommenden Spieltag gegen die Unistädter feiern, müssen sie aber ihre Tormisere beenden. Nach drei Spieltagen konnte die vormals so hochgelobte Freudenstädter Offensive noch kein Tor erzielen. Am Sonntag soll jetzt endlich der Knoten platzen. „Klar ist auch: Wollen wir den ersten Sieg einfahren, müssen wir Tore schießen. Die Chancen dazu waren zumindest im Spiel gegen die Balinger Zweite da.“

Zum kommenden Gegner kann Freudenstadts Trainer wenig sagen. „In der Vergangenheit war ich kein großer Freund davon, unsere Gegner unter die Lupe zu nehmen. Mein neuer Co-Trainer Sergej Steblau hat mich aber eines Besseren belehrt, als er unsere Gegner in der Relegation beobachtet hat. Ohne das, wäre uns der Aufstieg nicht gelungen.“

Gegner beobachten

Zu diesem Zweck wird sich Djekic am Samstag die Landesligapartie in Schwenningen anschauen, bei der sein Sohn Lejs Linienrichter sein wird.

Personell entspannt sich die Lage im Lager der Kurstädter etwas. Mit Matthias Ade, Alieu Camara, Dogukan Süzgec und Yasin Kara kommen wichtige Leistungsträger wieder zurück. Erfreulich auch, dass Freudenstadts Last-Minute-Neuzugang vom SV Gündringen Tchoua Aboubakar bei seinem Kurzeinsatz in Nagold zu überzeugen wusste. „Mit ihm werden wir noch viel Spaß haben. Er hat seine Sache sehr gut gemacht und er besticht durch seine Laufstärke und Zweikampfstärke. Es war gleich ein ganz anderes Spiel, als er auf dem Platz war.“ 

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