Landesliga Staffel 3: Landesliga-Abschied der Freudenstädter vor heimischer Kulisse

Die SpVgg Freudenstadt (in Weiß) geht gegen den VfB Bösingen in ihr vorerst letztes Landesligaspiuel
Lothar SchwarkSpVgg Freudenstadt – VfB Bösingen (Sonntag, 15 Uhr). m vorerst letzten Heimspiel in der Landesliga empfängt die SpVgg Freudenstadt den Tabellenfünften VfB Bösingen.
Für die Tabelle hat die Partie zwar keine Bedeutung mehr, dennoch wollen die Kurstädter einen ordentlichen Abschied von ihren heimischen Fans feiern.
Trainer Elvedin Djekic zeigt Verständnis dafür, dass die Motivation nach dem bereits seit Wochen feststehenden Abstieg nicht mehr auf dem höchsten Niveau liegt. „Wir wollen das letzte Heimspiel in der Landesliga genießen. Wir wissen nicht, wann wir wieder in den Genuss kommen, in dieser Liga zu spielen“, sagt Djekic.
Landesliga eine Nummer zu groß
Auch zuletzt in Schwenningen blieb die schwache Auswärtsbilanz der Freudenstädter bestehen. Seit dem Heimsieg gegen den TuS Ergenzingen Ende April verlor die Spielvereinigung alle weiteren Partien, die letzten drei Heimspiele jeweils nur mit einem Tor Unterschied. Ob sich der Tabellenletzte im letzten Landesliga-Heimspiel nochmals zu einer engagierten Leistung aufraffen kann, bleibt abzuwarten – den heimischen Fans wäre es jedenfalls zu wünschen.
Die Reise der Kurstädter, die mit dem gewonnenen Relegationsspiel gegen den TSV Frommern ausgerechnet in Bösingen ihren Anfang nahm, neigt sich nun dem Ende zu. Letztlich erwies sich die Landesliga für die Mannschaft von Elvedin Djekic und Sergej Steblau wohl als eine Nummer zu groß.
Für Ümit-Kaan Cellikol und Lukas Finkbeiner, der künftig als spielender Co-Trainer zum SV Wittendorf wechselt, wird es das letzte Heimspiel im Trikot der SpVgg Freudenstadt sein.
Im Hinspiel zeigte Freudenstadt einen seiner besseren Auswärtsauftritte und lag sogar zweimal in Führung, musste sich am Ende aber dennoch mit 2:4 geschlagen geben.