Landesliga Staffel 3
: Freudenstädter wollen an Heimspiele anknüpfen und sich belohnen

Am 13. Spieltag der Landesliga Staffel 3 tritt die SpVgg Freudenstadt daheim. Personell hat sich die Lage durch die spielfreie Woche etwas entschärft.
Von
Volker Haag
Oberndorf
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Vor heimischer Kulisse soll es für die SpVgg Freudenstadt wieder besser laufen.

Andreas Wagner

SpVgg Freudenstadt – SC 04 Tuttlingen (Samstag, 15.30 Uhr). Nach einem spielfreien Wochenende unternimmt die SpVgg Freudenstadt in der Heimpartie gegen die Gäste aus Tuttlingen einen erneuten Anlauf, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Im Anbetracht der alles anderen als komfortablen Tabellensituation der Kurstädter (neun Punkte Rückstand zum Relegationsplatz) wäre es an der Zeit, dass bei der Mannschaft von Elvedin Djekic und Sergej Stablau endlich der Knoten platzt. Dem Freudenstädter Trainer Elvedin Djekic war diesbezüglich aber keine klare Ansage für das Spiel zu entlocken. „Wir als Trainerteam wünschen uns natürlich schon, dass sich unsere Mannschaft irgendwann für ihre Arbeit belohnt. Sie reißt sich jedoch Woche den Arsch auf. Wir sind aber weiterhin realistisch genug, um zu sehen, dass wir mit zwei Punkten abgeschlagenen auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Da können wir bei diesem Rückstand nicht realistisch vom Ligaverbleib reden. So ehrlich müssen wir zu uns sein.“

Nichtsdestotrotz werden die Freudenstädter und ihr Trainerteam auch an diesem Wochenende wieder versuchen, den Bock umzustoßen, gemeinsam mit ihren Unterstützern, denen Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic ein großes Lob zollt. „Wir waren jetzt auch schon auf dem einem oder anderen Sportplatz. Da sind wir hier in Freudenstadt mit unseren Fans und Gönnern sehr gut aufgestellt. Da ziehe ich meinen Hut und das macht uns auch als Mannschaft richtig stolz.“ Punkte gibt es hierfür leider jedoch nicht.

Rotsperre abgesessen

Die Spielpause vom vergangenen Wochenende hat den Kurstädtern, auch was das Personal betrifft, gutgetan. Bis auf die verletzten Lucas Kroboth (Knieprobleme), Adrian Nahodovic und Fabian Armbruster (beide Leistenprobleme) sind alle Spieler einsatzbereit. Das heißt damit auch, dass Patrick Ostojic seine Rotsperre abgesessen hat.

Mit den Gästen aus Tuttlingen gastiert für Freudenstadts Trainer Djekic ein völlig unbeschriebenes Blatt am Dobel. „Die haben offensichtlich gute Kicker in ihren Reihen, gegen die wir aber auch zu unseren Chancen kommen werden. Wir müssen einfach wieder ans Maximum gehen und an die guten Heimspiele wie gegen Empfingen oder den SV Zimmern anknüpfen.“

Flügelspieler im Auge behalten

Der SC Tutlingen rangiert aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat auswärts unter anderem in Seedorf (5:2) und in Harthausen (3:0) gewonnen. Vor allem die beiden Flügelspieler Buba Camara und Emil Cesmeciler sowie Tuttlingens Abwehrchef Aaron Schwarz bei Standards sollten die Kurstädter nicht aus den Augen verlieren. Dann könnte es vielleicht mit dem ersten Dreier klappen.

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