Landesliga Staffel 3: Die Enttäuschung sitzt bei Freudenstadt tief

Trainer Elvedin Djekic tat es nach dem Spiel leid für seine Jungs, dass sie sich nicht belohnt hatten.
Andreas WagnerSpVgg Freudenstadt – SC Tuttlingen 0:0. Die SpVgg Freudenstadt muss weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg warten. Die Chance bot sich im Heimspiel vor der Heimkulisse gegen die Gäste aus Tuttlingen. Am Ende schaffte es aber keine der beiden Mannschaften auf dem Kunstrasenplatz in Freudenstadt, den Ball über die Linie zu drücken. Somit überwog im Lager der Gastgeber die Enttäuschung über die verpasste Chance, endlich den ersten Dreier einzufahren.
Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic konnte seine Enttäuschung nach dem Spiel nicht verbergen. „Aus meiner Sicht waren wir heute dem Sieg näher als die Gäste aus Tuttlingen. Wir treffen aber weiterhin bei unseren eigenen Offensivaktionen oft die falschen Entscheidungen und bremsen uns dadurch aus. Die Jungs sitzen jetzt enttäuscht in der Kabine. Es tut uns einfach leid für unsere Jungs, dass sie sich einmal mehr nicht für ihren Einsatz belohnt haben.“
Dabei hatten die Zuschauer in der ersten Spielhälfte zweimal den Torschrei auf ihren Lippen. Freudenstadts Dauerläufer Matthias Ade kam Mitte der ersten Halbzeit vor dem Strafraum der Gäste an den Ball und sein Torschuss landete am Querbalken des Gästetores. Ähnliches Pech hatten auf der anderen Seite wenigen Minuten später das Gästeteam aus Tuttlingen. Deren auffälligster Akteur Buba Camara, ereilte das gleiche Schicksal, als seine Einzelaktion ebenfalls nur in einen Lattentreffer mündete. Die Spielvereinigung ließ hinten wenig zu und konnte es gut verkraften, dass die Tutlinger häufiger am Ball waren. Auch nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Mannschaften lange Zeit und gefährliche Torabschlüsse blieben eher die Ausnahme.
Wie eine Niederlage
In der Schlussphase fehlte in den Aktionen auf Seiten der Gastgeber der Durchblick vor dem gegnerischen Tor. So blieben die guten Torannäherungen von Ekrem Kaya (84.) oder auch von Yasin Kara (86.), der den besser postierten Patrick Ostojic übersah, nicht von Erfolg gekrönt und die Partie damit letztendlich torlos. Der Punktgewinn fühlte sich am Ende aus Sicht der Kurstädter, trotz einer vor allem gegen den Ball guten Leistung, wie eine Niederlage an.
Auf einen Blick
SpVgg Freudenstadt: Dennis Kübler, Nils Armbruster, Dogukan Süzgec (68. Yasin Kara), Patrick Ostojic, Leon Schaber, Matthias Weimer (87. Nico Gücks), Caleb Kaupp (62. Anton Bensch), Matthias Ade, Alieu Camara (83. Ekrem Kaya), Mert Karaaslan (63. Ümit Celikol).
SC Tuttlingen: Niklas Gassner, Iyass Aoudia (84.Aleksandar Ivanovic), Aaron Schwarz, Marcel Misic (90.+3. Carlos Hehl), Lenny Geiger, Robin Petrowski, Buba Camara, Iosif Muntean (62. Gabrial Gasic), Felix Grimm (46. Nico Wieneke), Emir Cesmeciler (79. Stefan Oprea), David Sommer.
Tore: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Aurel Peythieu.
Zuschauer: 60.